Abschreibung FA Hauskauf und Sanierungskosten

2 Antworten

Der Hauskauf und die geplante Sanierung eines teils selbstgenutzten und teils vermieteten Objektes sollte unbedingt mit einem Steuerberater vor Abschluss des Kaufvertrages besprochen werden. Sonst steckt das Eigenkapital im "falschen" Teil. Und die Finanzierungsberechnung und die Sanierungskosten gehen von falschen Annahmen und Erwartungen aus.

Bei dieser speziellen Komplexität kann man mit minimalem Aufwand schnell die maximale, vermeidbare Steuerverschwendung erzielen. Deine Frage und Dein Kommentar zeigt, dass bei Dir ein hohes "Steuerverschwendungspotential" gegeben ist. Gehe gleich nächste Woche zum Steuerberater und suche seine Beratung sofort, damit Du es nach dem Kaufvertragsabschluss nicht bereust.

Es ist nicht so einfach, wie Mikkey schreibt. Die Hauskosten sind nicht vollständig abschreibbar; es entfällt dabei der Grundstücks- und selbstgenutzte Teil. Sanierungskosten innerhalb von 3 Jahren über 15 % der Anschaffungskosten müssen abgeschrieben werden!

Ganz nebenbei, in den ersten Jahren nach dem Hauskauf dürfen die Sanierungskosten einen bestimmten Prozentsatz des Kaufpreises des Gebäudes nicht übersschreiten, sonst werden die Kosten dem Kaufpreis zugeschlagen und über 50 Jahre abgeschrieben. Da will auch eine Gebäudesanierung zeitlich genau geplant sein., besonders wenn es um ein Objekt zum Vermieten geht.

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Wenn Du es nur selbst nutzt - nichts

Wenn es teilweise vermietet ist, kann der Hauskauf anteilig über 50 Jahre abgeschrieben werden. Empfehlung: Zumindest für den Anfang einen Termin beim Steuerberater machen, wenn man etwas vergisst, summieren sich die verschenkten Beträge ganz schön auf.

Sanierungskosten können über eine kürzere Zeit abgeschrieben werden.

danke, gute idee.... also teilweise vermieten. wenn ich es über 50 jahre abschreibe, muss ich dann 50 jahre drinnen wohnen bleiben? oder ist eine 50jährige abschreibung die regel? kommts da auf den kaufpreis drauf an? oder was ist da die beste lösung?

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@michael78

Das Finanzamt erkennt 2% AfA pro Jahr für Kaufpreis und Kaufnebenkosten an, daran ist nicht zu rütteln. Wenn Du das Haus vorher wieder verkaufst, ist natürlich vorher damit Schluss.

Die Abschreibungszeiträume für Sanierungen etc.kenne ist nicht, weil ich bisher so etwas nicht brauchte. Das dürften irgendwo zwischen 5 und 20 Jahre sein, wahrscheinlich abhängig von den Erneuerungen.

Ob Du teilweise vermietest oder vollständig, ist wurscht, es ändert sich damit der Anteil der AfA, die Du geltend machen kannst.

Leitsatz: Privates Wohnen ist Privatsache, auch die dafür aufgewendeten Kosten.

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Hallo zusammen,

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Wir bräuchten ja die Hälfte der Haussumme (180.000€/2=90.000€) + die Renovierungskosten(90.000€ -> also insgesamt ca. 180.000€) von der Bank. Wie würde man sowas angehen? Sagen wir der Bank/dem Notar der Kaufpreis des Hauses ist 180.000€ und es müsste nichts modernisiert werden? Oder ist der Kaufpreis des Hauses 90.000€ (also die Hälfte) und weitere 90.000€ für die Sanierung? Auf welcher Basis würden denn die Notarkosten/Grunderwerbskosten gerechnet werden?

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  • Kauf eines Hauses für 300.000 Euro
  • Eigenheim für 10 Jahre
  • Vermietung nach 10 Jahren

Wo liegt der Wert für die AfA, wenn pro Jahr 2% angesetzt werden können? ist die Bemessungsgrundlage

  • bei 2% von 300.000 Euro, also bei 6.000 Euro, für die folgenden 40 Jahre?
  • bei 2% von 300.000 Euro für die folgenden 50 Jahre?
  • bei 2% von 240.000 Euro für die folgenden 40 Jahre?
  • bei 2% von 240.000 Euro für die folgenden 50 Jahre?
  • bei????
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