Abschreibung bei Vermietung

1 Antwort

Von Euren nachgewiesenen Herstellungskosten. Materialeinkäufe, Handwerkerrechnungen, Architektenhonorar, Hausanschlusskosten, Versicherung, Berufsgenossenschaft für Eure Helfer, gezahlte Löhne, Abgaben an die Knappschaft, die gezahlt wurde usw.

Eigenleistungen sind mangels Ausgabe nicht anzusetzen.

2% der Herstellungskosten sind AfA

Da wir den Vermietungsfall nicht geplant hatten, haben wir nach 14 Jahren keine Rechnungen mehr. Gibt es da keine andere Berechnungsgrundlage? Einheitswertbescheid von damals?

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@hausvermieten

Da sieht man mal wofür es gut ist, wenn man so ein Unterlagensammler und -aufbewahrer ist wie ich.

Nun wird es tatsächlich schwierig.

Man kann die AHK (Anschaffungs- und Herstellungskosten) ggf. glaubhaft machen.

Dabei kann zur Not ein Schätzer helfen, der die Materialkosten von vor 14 Jahren schätzt.

Mein Vorschlag wäre, das mit dem Finanzamt auszuhandeln. Aber nicht in dem Ihr da auflauft udn eine Diskussion beginnt.

Die ca. Kosten von damals ansetzen udn die Situation beschreiben. Die Finanzbeamten haben natürlich eine ganze Reihe von Fällen zu bearbeiten, wo es um AHK geht udn haben schon einen Überblick wieviel das pro QM Wohnfläche ist.

Die Einheitswertmethode greift für Häuser, die vor dem 28. 06. 1948 hergestellt wurden.

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@wfwbinder

Die Herstellungskostenaufstellung ( schönes laaaanges Wort ) vom Architekten war bei uns ausreichend für das FA !

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@wfwbinder

Vielen Dank für die Antwort. Erfüllt eine Wertschätzung der Immobilie durch einen Makler denselben Zweck? Soviel ich weiß, soll da einerseits der Sachwert der Immobilie und andererseits der Marktwert ermittelt werden. Der Sachwert könnte dann doch als Grundlage für die Abschreibung dienen?

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@hausvermieten

Ihr könnt das mit dem Makler probieren.

Macht der das für Euch kostenlos?

Sonst würde ich einen richtigen Gutachter nehmen.

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@wfwbinder

Wenn der Makler das Haus zu dem Preis verkaufen kann, denn er ermittelt, ist das sicher kostenlos. Da ich nicht weiß, ob wir diese Wertermittlung auch zur Verfügung gestellt bekommen, wenn wir nicht verkaufen und auch nicht über den Makler vermieten, ist ein unabhängiger Gutachter sicher besser. Was für einer muss das sein, damit das Finanzamt dessen Gutachten anerkennt? Und reichen 500 € für so ein Gutachten?

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