Abschreibung Arbeitszimer, Gemeinsames Haus

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Ehemann kann von den gesamten Herstellungskosten seinen Anteil von 50% AfA ansetzen und da wiederum den Anteil für das Arbeitszimmer also die 8%. Die Umsatzsteuer beträgt entweder 7 oder 19%. Davon kann er wieder seinen 50 %igen Anteil ansetzen und davon wiederum den Anteil der auf das Arbeitszimmer (8%) entfällt. Die Einbauküche gehört nicht zu den Anschaffungskosten für das Gebäude, sondern hier handelt es sich um ein bewegliches Wirtschaftsgut, das gesondert abgeschrieben wird. Dann kommt es darauf an, wird die Einbauküche anteilig für berufliche Zwecke mitbenutzt z.B. Bewirtung von Geschäftskunden.......

Vermietung gemeinsames Haus an Voreigentümer und ehem. Ehefrau - in welchem Jahr für die Steuer anzusetzen?

Hallo,

ich habe ab dem 01.01.2017 das ehemalige gemeinsame Haus an meine ex-Frau vermietet und seitdem wurde auch Miete bezahlt.

Im April 2017 war die Scheidung und erst im Juli 2017 wurde die Eigentumsübertragung des Hauses von ehemals gemeinsam auf mich durchgeführt.

Zudem habe ich im Dezember 2017 neu geheiratet (es war nicht meine Ex-Frau ;-) ), d.h. ich werde mit meiner Ex-Frau nicht mehr wie sonst im Jahr der Scheidung zusammen veranlagt.

Muss ich deshalb die Einnahmen aus der Vermietung des Hauses bereits in 2017 versteuern (und dann natürlich auch die Kosten gegenrechnen)? Geht das für das Gesamtjahr (da ja auch 12 Monate Miete bezahlt worden ist), oder erst ab dem Zeitpunkt der finalen Eigentumsübertragung?

Vielen Dank bereits für die Antworten und Hilfe!

Stephan

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Abschreibungsmöglichkeiten nach § 10f EStG

Hallo community,

ich habe eine Frage zu den steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten nach § 10f EStG und folgendem Fall:

Ein Grundstück auf dem 3 Gebäude errichtet sind liegt in einem Sanierungsgebiet. In einem Gebäude wohnt die alleinige Eigentümerin A mit ihrem Ehemann, in einem anderen die Tochter B mit ihrem Ehemann (unentgeltlich). Das dritte Gebäude ist eine alte Scheune die zu Wohnzwecken umgebaut, saniert und an das Gebäude welches B mit ihrem Mann bewohnt angeschlossen und auch von B und ihrem Mann selbst genutzt werden soll. A möchte, dass B und ihr Mann die Abschreibungsmöglichkeiten für die Sanierung und den Umbau für sich alleine nutzen und steuerlich geltend machen können. A macht B daher vor Beginn der Baumaßnahmen zur Miteigentümerin (notariell beurkundet und im Grundbuch eingetragen) des gesamten Grundstücks (Anteil A und B zu jeweils 50%). B trägt mit ihrem Mann im Anschluss die gesamten Kosten für die Baumaßnahmen.

Frage: Können B und ihr Mann die Abschreibungsmöglichkeiten nach § 10f EStG für die gesamten Kosten nutzen oder ggf. aufgrund der Eigentumsverhältnisse nur zu 50%?

Hier noch der link zu § 10f EStG :

http://www.gesetze-im-internet.de/estg/__10f.html

Danke vorab für eure Hilfe. Viele Grüße amonitas

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Warum bitte lohnt sich Vermietung/Verpachtung zum Steuersparen!?

Man hört öfter, dass Immobilien ein super Weg seien, Steuern zu sparen. Viele Zahnärzte, Anwälte etc. würden sich nebenberuflich als Vermieter betätigen, weil das steuerlich so toll sei. Es gebe da so tolle Möglichkeiten. Kann mir jemand erklären, um welche Posten es dabei vor allem gehen soll? Ich hab mich jetzt recht tief eingelesen, aber verstehe diesen Punkt einfach nicht.

Zum Hintergrund: Ich bin Anwalt (habe aber mit Steuern wenig zu tun). Ich werde in Kürze ein unbebautes Grundstück (bereits im Eigentum) bebauen zur Vermietung, Baukosten ca. 1,5 Millionen Euro, 5 Wohnungen. Ich hab mich recht tief eingelesen und verstehe glaube ich jetzt, wie das mit Abschreibung und den laufenden Werbungskosten grundsätzlich funktioniert. Ich habe aber noch nicht ganz verstanden, was da jetzt steuerlich so toll sein soll.

Mein momentanes Verständnis:

1. Kosten des Hausbaus: Abschreibung / Tilgung:

Ich werde 2% der Kosten des Hausbaus über 50 Jahre abschreiben können. Das sind ja aber nur 100% von Kosten, die ich real gehabt habe, d.h. da spare ich gar nichts. Gleichzeitig muss ich die Tilgung des Kredits aus meinem versteuerten Einkommen bestreiten, ohne dass ich diese Tilgung absetzen könnte - ich bekomme also auch den Hauswert nicht steuerfrei. Ich kann Dinge wie eigene Reisen in der Phase des Hausbaus mit in die Herstellungskosten nehmen (inklusive Verpflegungsmehraufwendung etc.) d.h. mit abschreiben, aber letzteres ist so wenig, dass es nicht ins Gewicht fällt. In der Phase des Hausbaus bzw. bzgl. der Hausbaukosten sehe ich also null Vorteile.

2. Kosten zum späteren Management des Hauses (z.B. häusliches Arbeitszimmer)

Ich kann meinem Verständnis nach ein häusliches Arbeitszimmer absetzen (so abtrennbar vorhanden), weil es um einige zu vermietende Wohnungen geht. Entsprechend werde ich (mit Quittungen) auch Dinge wie Porto, Telefonkosten anteilig etc. geltend machen. Dazu Reisen und Aufwendungen wegen Dingen wie Mietersuche etc. Angesichts der Investitionskosten von derzeit geschätzt 1,5 Millionen Euro für das Haus scheint mir das aber eher nicht besonders ins Gewicht zu fallen.

3. Fazit

Ich sehe keine tollen Möglichkeiten zum Steuersparen, konträr zu dem was immer erzählt wird. Meinem Verständnis nach gibt es schon ein gutes Argument pro Hausbau - die Anschaffungskosten hat man nur einmal, die Mietzahlungen dagegen laufen dann ja weiter. Insofern macht man schon Gewinn, wenn man es sehr sehr langfristig sieht. Aber dieser Vorteil ist ja nicht "steuerlich". Ich höre aber ja immer, Hausbau sei gerade steuerlich so toll. Was meint das?

Gibt es Tipps / tolle Möglichkeiten, die ich übersehe? Ich bin sowohl für eher generelle (= high-level-) Antworten dankbar als auch für sehr konkrete Hinweise auf Paragraphen o.ä. (die ich als Jurist schnell verstehen kann).

Vielen Dank!

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Kann ich bereits gezahlte Raten eines gemeinsamen Darlehens von meinem Ehemann nach der Trennung zurück verlangen?

Ich bin seit 4,5 Jahren verheiratet und seit 1,5 Jahren getrennt. Ein gemeinsames Darlehen wurde zum Beginn der Ehe für ein gemeinsames Haus abgeschlossen. Bis zur Trennung hat jeder 50 % der Raten gezahlt. Nun ist mein Partner seit 1,5 Jahren ausgezogen und zahlt keine Abträge mehr. Diese begleichen ich alleine. Es war ursprünglich vereinbart, dass er seinen Miteigentumsanteil mir übergibt, da bislang kaum etwas des Darlehens getilgt wurde und er 90% des gemeinsamen und meines alleinigen Hausstandes mitgenommen hat. Zudem habe ich auf den mir zustehenden Trennungsunterhalt verzichtet.

Jedoch verlangt er nun eine enorme Entschädigung für die Übertragung des Miteigentumsanteils. Diese übertrifft um das 4 fache des bereits getilgtem Darlehens. Ich habe ihn nun aufgefordert 50 % des von mit bereits gezahlten Darlehens an mich zurück zu zahlen, jedoch verweigert er dies.

Eine Scheidung ist bislang nicht eingereicht, da ich die Kosten des Verfahrens so gering wie möglich halten wollte und ich immer noch die Hoffnung auf gütliche Einigung hatte. Die Trennung ist aber Anwaltlich geltend gemacht worden.

Er tut nun einfach gar nichts. Fordert bislang auch keine Miete. Zahlt jedoch auch nichts.

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Erbengemeinschaft - welche Ausgaben darf ich mir zurückholen?

Hallo,

ich befinde mich momentan in einer Erbengemeinschaft gemeinsam mit 2 weiteren Erben (1/3 Tante, 1/3 Cousins, 1/3 ich selbst) Die Erbengemeinschaft hat von meiner Großmutter ein Haus geerbt. Nun ist es so, dass ich der einzige bin, der sich um das Haus kümmert, d.h. Rechnungen begleicht, sich um den Garten kümmert usw.. Die monatlichen Kosten belaufen sich auf 100€, darunter fallen Strom, Grundsteuer, Gas, sowie Müllgebühren. Diese Kosten kann ich von den Konten der Erbengemeinschaft beantragen und auszahlen lasse, da mir meine Großmutter für diese zu Lebzeiten eine Vollmacht erteilt hat. Allerdings ist jetzt vor einigen Wochen die Heizung ausgefallen und durch die Kälte sind die Heizungsleitungen aufgefroren und haben das Haus unter Wasser gesetzt. Ich musste in Folge dessen 3 mal innerhalb einer Woche zum Anwesen meiner Großmutter fahren (Nürnberg-Coburg, ca 110km einfach, d.h. 660km insgesamt). Kann ich die Spritkosten in irgendeiner Art und Weise geltend machen und mir zurückholen? Denn ich sehe es langsam nicht mehr ein diese Kosten selbst zu tragen, da die anderen Erben nur rumsitzen und keinen Finger rühren. Die konkrete Frage nun: kann ich eine Art Kilometerpauschale abrechnen, wenn es sich um notwendige Fahrten handelt, die den Erhalt des Grundstückes, sowie des Hauses, fördern und notwendig machen? Ich danke Euch schon jetzt für Eure Antworten.

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