Abschluß Berufsunfähigkeitsversicherung, muß man wirklich alle Krankheiten angeben?

1 Antwort

Ja das sollte man unbedingt. Wenn du später einmal berufsunfähig wirst, und die Versicherung stellt fest, das du schon mal krank warst wegen dieser Angelegenheit oder ein er ähnlichen, kann sie die Leistung verweigern. Die Versicherungen holen einen Arztbericht ein. Die Beiträge sind dann verloren. Die Versicherung wird dir dann mitteilen, das du gegen die vorvertragliche Anzeigepflicht verstoßen hast. Das kommt einem Betrug gleich. Fazit: Geld futsch und keine BU-Rente. Ich kann nur empfehlen de Fragen absolut ehrlich zu beantworten.

Zählen bei den Gesundheitsfragen nur die, die für die Berufsunfähigkeit relevant sind?

Man darf ja bei Gesundheitsfragen auf keinen Fall schummeln. Aber wie ist es genau, wenn es wirklich mal hart auf hart kommt. Was, wenn man Burnout hat und die Versicherung dann rausfindet, dass man einmal aufs Steißbein gefallen ist und man das nicht angegeben hat? Hat das dann Auswirkungen?

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Mitwirkungsanteil von Gebrechen und Krankheiten in der Unfallversicherung

Ich hatte heute wiederholt den Fall, dass Versicherungsvertreter Leuten eine Unfallversicherung aufschwatzen, obwohl diese diverse Krankheiten haben z.B. Diabetes Typ II, Herzmuskelerkrankungen, Bandscheibenvorfall, Osteoporose oder diverse Medikamente nehmen. Jetzt gibt es verschiedene Gesundheitsfragen. Eine Versicherung fragt z.B. nur: Hatten oder haben Sie psychische Erkrankungen, Demenz oder besteht eine Pflegestufe. Heute hatte ich den Fall: Ohne Gesundheitsfragen.

Wenn man dann aber in die Bedingungen schaut, dann wird z.B. auch auf den Mitwirkungsanteil verwiesen. Der Kunde weiß meist so etwas nicht.

  1. Inwieweit muss ein Versicherungsvertreter darauf hinweisen?

  2. Wie weit muss ein Versicherungsvertreter ins Detail gehen?

Bei dem heutigen Mandanten kann ich davon ausgehen, dass er Leistungen aus seiner abgeschlossenen Unfallversicherung eher nicht erhalten wird. Ich hätte ihm von einer UV abgeraten, aufgrund der vielen Erkrankungen und Medikamenteneinnahme.

Ich rede hier nicht von Maklern, da diese auch darauf hinweisen und qualitativ eh andere Maßstäbe haben.

  1. Kann man sich auf Falschberatung berufen und so einen Vertrag anfechten?

Ich bedanke mich schon vorab für Eure Antworten.

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Muß ein Vermieter erträgliiche Innenraumtemperaturen im Somme gewährleisten?

Darf der Mieter (Gewerbe)mit sofortiger Kündigung rechnen, wenn der Mietraum im Sommer zu heiß wird (27 C )- Mieter sagt ja. Ich denke, er sollte dafür selber verantwortlich sein (Ventilatoren, Klimagerägte). Weiß das hier jemand, gilt dann wirklich Sonderkündigungsrecht?

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Da ich mich bei Abschluss meiner Berufsunfähigkeitsversicherung etwas blauäugig angestellt habe, möchte ich meine vorvertragliche Krankengeschichte vertragsgerecht, also vervollständigen.

Vertragsschluss war letztes Jahr. Im letzten Jahr also während der Vertrag bereits lief, wurde eine Krankheit diagnostiziert, die ich der Versicherung nicht angeben möchte. Wenn ich nun heute einen Brief aufsetze und meine vorvertragliche Krankengeschichte im geforderten Zeitraum von 10 Jahren vervollständige, bin ich dann auch verpflichtet, der Versicherung "bei der Gelegenheit" während der Vertragslaufzeit aufgetretene oder diagnostizierte Erkrankungen nachzumelden?

Ich denke nicht, möchte mich aber angesichts des hohen Wertes des Versicherung sichergehen, in keine "Falle" zu tappen.

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