Abschlagzahlung statt Lohn...!

5 Antworten

monatliche bruttovergütung von 7€/Std.

Das ist eine eher ungewöhnliche Vergütungsvereinbarung. Wir wissen nicht, was dahinter steckt. Arbeitset Du nur auf Abruf, als Ultimokraft oä? Dann wäre ja verständlich dass der Arbeitgeber erst die zu vergütenden Stunden ermitteln muß und das geht nur nach Monatsende. Allerdings sieht mir das bei Dir so aus, als ob Dein Chef Dich linken wil. Das Arbeitsamt kann Dir da nicht helfen. Entweder Du nimmst Dir einen Anwalt oder Du verzichtest auf die Geltendmachung Deiner Rechte.

wenn das aber in der ganzen Firma so üblich ist? Ich kenne das Verfahren- ist nicht unüblich.

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@blnsteglitz

"Dat hammer immer esu jemacht": Ein in meiner Heimatstadt beliebtes Universalbegründungsargument.

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@Privatier59

"Ditt war schon imma so und wird nich jeändert.Basta" so sagt der gemeine Berliner

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Nein. Ich arbeite 8 Std./Tag, 40Std./Woche. Immer Früh, sprich eine Schicht.

Ich bin mir eigentlich sicher das da was mega faul ist. Mich jetzt vor solche Tatsachen zu stellen ist absolut inakzeptabel...

das kann doch nciht normal sein...

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@miszyg

Wenn in Deinem Arbeitsvertrag keine Regelung zu diesem Zahlungsverfahren steht, muss der AG dafür sorgen, dass spätestens am 1.1. des Folgemonats Dein Gehalt auf dem Konto ist. Steht es so im Arbeitsvertrag, ist das seitens des AG rechtlich in Ordnung.

Ohne arbeitsvertraglich vereinbarte Regelung, hast Du die Möglichkeit, Verzugszinsen und Schadenersatz geltend zu machen. Falls der AG das nicht akzeptiert, bleibt Dir der Klageweg.

Als AG würde ich Dir dann natürlich das komplette Monatsgehalt am Ende des Monats überweisen, ohne Teilzahlung am 15. eines Monats.

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Mit ist zwar die zeitliche Gestaltung der Abschlagzahlungen nicht ganz klar geworden, aber wenn nach Stunden abgerechnet wird, ist das heutzutage, wo man auf die Computer warten muss, etwas langwieriger als früher.

Was spricht dagegen, dass erstmal Abschlagzahlungen geleistet werden, und - wenn sich das Ganze eingespielt hat - der jeweils exakte Betrag nachgeliefert wird?

Dagegen spricht eben das ich 800€ Fixkosten zum Anfang des Monats hab und die Rechnung nicht vertagen kann...! Und das ich mich nicht darauf einstellen konnte und so nur Stress entsteht.

Na die Angestellten bekommen alle 500€ zum ersten des folge Monats und dann kommt die Rechnung aus dem Büro wo dann zum 15. der Rest bezahlt wird...ich find das eine Zumutung...

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Ich kann das dann nachvollziehen, wenn Du keine feste Stundenanzahl pro Monat hast. Dann muss der Chef ja erst einmal am Monatsende eine Abrechnung erstellen. Bei mehreren Mitarbeitern geht das wohl nicht von heute auf morgen, incl. Erstellung Gehaltsabrechnung und Überweisung.

Eigentlich besteht das Problem nur einmalig, nämlich zum Beginn der Beschäftigung, Ab dem 2. Monat bekommst Du doch immer 2 x Gehalt, jeweils am 1. und am 15. Man müsste bei dieser Betrachtungsweise eben einmal ignorieren, dass man für die Dauer der Beschäftigung immer mit ½ Monatsgehalt hinter her hinkt.

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