Abrechnung der Betriebskosten

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Da die Grundsicherung im Alter eine Leistung der Sozialhilfe nach SGB XII ist und die gleiche Funktion wie die Hilfe zum Lebensunterhalt erfüllt, würde ich an Deiner Stelle dem Sozialamt die Betriebskostenabrechnung zukommen lassen.

Auch würde ich das Sozialamt anweisen, die Miete direkt an den Vermieter zu zahlen, damit gar nicht erst der Versuch aufkommen kann, die Miete einmal nicht weiter zu leiten, weil das Geld dringend für andere Sachen gebraucht wird.

Betriebskostenabrechnung Einliegerwohnung

Ich bewohne einen separaten Bungalow auf dem Grundstück meines Vermieters, der auf gleichem Grundstück sein Haus bewohnt. Der Einfachheit halber habe ich in meinem Mietvertrag mit dem Vermieter die pauschale Zahlung aller Betriebs und Nebenkosten einschließlich Heizung und Warmwasser vereinbart. Da ich Harz V Empfänger bin, möchte das Jobcenter trotzdem einen Nachweis über die Betriebskosten und ist mit folgender, schriftlich vorliegender, Aussage des Vermieters nicht zufrieden: Gemäß unserer Vereinbarung benötigt es keine separate Abrechnung, da genau aus diesem Grund eine Pauschale vereinbart wurde. Nur vorsorglich und ohne Anerkenntnis eines Rechtsgrundes kann ich Sie aber darüber informieren, dass die Betriebskosten weit höher ausgefallen sind, als das Ihre Pauschale sie abdecken. Das glaube ich sogar und sehe mich als Pauschalen Nutzer total im Vorteil. Muss ich trotzdem für das Jobcenter weiter auf Abrechnung bestehen? Der Vermieter sagt, das die Rechtslage bei Einliegerwohnungsverhältnissen da eindeutig Nein sagt, das er selbst das Grundstück mit bewohnt und ich die einzige weitere Mietpartei bin.

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Darf Vermieter aus korrigierter NK-Abrechnung nach fast 2 Jahren Forderungen stellen?

Heute (11/14) erhielt ich eine korrigierte NK-Abrechnung meines ehemaligen Vermieters. Der Firma ISTA sei ein Ablesefehler unterlaufen, sie habe die Verbrauchszähler von zwei Wohnungen vertauscht. Der geschädigte Wohnungsinhaber der anderen Whg. verlange nun den Ausgleich. Lt. § 556 Abs. 3 BGB heißt es: (3) Über die Vorauszahlungen für Betriebskosten ist jährlich abzurechnen; dabei ist der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit zu beachten. Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer Nachforderung durch den Vermieter ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten.(...)

Mein ehemaliger Vermieter kann sich jetzt also darauf zurückziehen, er habe die verspätete Geltenmachung nicht zu vertreten, es war ja die Fa. ISTA. - ist das so? Ist nicht auch bei so etwas eine Frist irgendwann einmal abgelaufen? Müsste nicht eigentlich ISTA in Regress genommen werden? Es geht immerhin um fast 500 Euro.

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Darf der Insolvenzverwalter das Guthaben beim Wasser einziehen

Hallo liebe Community,

mein Vater ist zur Zeit in der Privatinsolvenz. Und selbstverständlich ist mir klar das der Insolvenzverwalter Vermögen einzusammeln versucht. Jedoch ist das bei unserem Fall etwas umständlich. Mein Vater erhält vom Arbeitsamt ein Betrag X für seinen Lebensunterhalt. Von diesem Betrag überweist das Amt direkt unsere zu den Wasserwerken unsere Wasserkosten . Jedoch hat das Arbeitsamt jeden Monat zuviel an die Wasserwerke überwiesen, um genau zu sein 22 EUR jeden Monat von seinem Lebensunterhalt. Somit ist natürlich ein kleines Guthaben entstanden und sein Lebensunterhalt wurde jeden Monat zu unrecht zu 22 EUR gemindert. Außerdem hat sich dazu noch ein weiteres Guthaben gesammelt aufgrund des sparsamen Verhaltens meiner Eltern. Insgesamt haben wir ein Guthaben von knapp 450 EUR .

Auf der anderen Seite haben wir eine Nachzahllung von 500 EUR bei unserem Stromanbieter erhalten.

Mir ist klar, dass das Guthaben von Betriebskosten von Insolvenzverwalter einbezogen werden kann. Jedoch ist dieses Guthaben teilweise das Geld was meinem Vater zum Lebensunterhalt gehört. ... Ist das nicht so, dass der Insolvenzverwalter, dass einbeziehen darf, was übrig bleibt?

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Vermieter hat eine Klage eingereicht und wieder zurückgezogen - wer zahlt?

Hallo,

aufgrund meiner Selbstständigkeit ist es mir leider nicht immer möglich pünktlich zu zahlen, da ich selbst auf mein Geld warten muss. So hat sich die Zahlung von zwei Mieten verzögert und auch die Nachzahlung der Betriebskosten. Inzwischen ist alles beglichen und die Wohnung nach Kündigung ohne Probleme abgenommen worden. Nun kommt mein Vermieter auf ich zu, ich solle 1250 eur bezahlen. Davon wären 600 EUR Anwaltskosten, 250 EUR gerichtliche Kosten, da eine Klage vom Vermieter eingereicht und wieder zurückgezogen wurde, sowie eine Vorauszahlung für das laufende Jahr an Betriebskosten, da er vergessen hat uns nach der letzten Abrechnung "hochzustufen". Welche Kosten muss ich als Mieter zahlen? Ich möchte dazu sagen, dass es davor nie Probleme von uns als Mieter gab, wir haben pünktlich bezahlt und auch sonst keinen Ärger gemacht.

Vielen Dank für Eure Antworten!

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