Abmahnung möglich falls Kleingewerbe noch nicht zu Großgewerbe umgemeldet ist?

1 Antwort

Wer im Vorjahr über 17.500,- Umsatz gemacht hat, muss Umsatzsteuer zahlen.

Ein zwang zum Umsatzsteuerausweis ergibt sich daraus nciht. Er darf es, weil es für die Kunden die Vorsteuerabzug haben, interessant sein kann.

Es wäre auch ein Fehler die zusätzliche Last nicht in den Preis einzurechenen, aber ich kann keinen verklagen, oder abmahnen, weil er keine Umsatzsteuer ausweist, wenn der Kunde das nciht verlangt.

Das Finanzamt wird die Steuer fordern, spätestens, wenn die E-Ü-Rechnung mit dem höheren Umsatz eingereicht wird.

Aber der Konkurrent will sich nur wichtig machen.

Umsatzsteuer nachzahlen?

Ich und meine Frau haben im August 2008 einen kleinen Laden aufgemacht und haben somit ausschließlich mit Privatkunden zu tun. Von meiner Steuerberaterin hatte ich die Info, dass wir, wenn wir unter den 17500 Umsatz bleiben, die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen können, was wir dann auch gemacht haben. Dementsprechend haben wir dann auch kalkuliert und unsere Preise festgelegt. Nun habe ich erfahren, dass wenn man mitten im Jahr das Geschäft eröffnet, die Umsätze auf das ganze Jahr hochgerechnet werden und wir dann über die 17500 kommen. Meine Steuerberaterin hatte mir aber anfangs (2008) gesagt, dass dies nicht so wäre und jetzt erst, nachdem sie irgendwo nachgeschlagen hat, dies dann bestätigt (hätte man sich vielleicht auch denken können, aber für was habe ich dann eigentlich einen Steuerberater?). 2009 werden wir auf jeden Fall über den 17500 sein, aber deutlich unter 50000. Dazu hätte ich zwei Fragen: Müssen wir nun die Umsatzsteuer für 2009 UND 2008 nachzahlen? Wie gehe ich mit dieser Steuerberaterin um, die eine so entscheidende Frage nicht weiss?

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