Abgeltungsteuer und Günstigerprüfung: welchen Steuersatz genau ansehen wg. Vorteil?

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Es ist der Grenzsteuersatz.

Wenn Du das gesamte zu versteuernde Einkommen (mit und ohne Kapitaleinkünfte) kennst, findest Du hier den Grenzsteuersatz (mit einer schönen Grafik): https://www.abgabenrechner.de/ekst/?

Natürlich kann man die steuerlichen Begriffe Günstigerprüfung und Progressionsvorbehalt miteinander vergleichen, ohne dass sie am Ende gleich oder gar identisch sein müssten.

Und wenn man die Günstigerprüfung durchführt, dann werden die der Abgeltungsteuer unterworfenen Kapitalbruttoeinkünfte den übrigen steuerpflichtigen Gesamteinkünften zugerechnet und dann die maßgebliche gesamte Steuerbelastung ermittelt (höher, gleich oder niedriger als bei separater Besteuerung).

Im Unterschied zu Einkünften mit Progressionsvorbehalt unterlagen diese bisher noch keinem Steuerabzug, aber auch sie werden zu den übrigen steuerpflichtigen Einkünften zugerechnet, aber "nur" um den (meistens höheren) Steuersatz für letztere zu ermitteln und nicht, um die Vorbehaltseinkünfte zu besteuern.

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@LittleArrow

ok. Ich glaube ich habe den kleinen Unterschied verstanden.

Danke!

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Günstigerprüfung und Progressionsvorbehalt sind zwei völlig verschiedene Dinge und haben weder etwas miteinander zu tun noch sind sie miteinander vergleichbar.

Vergleichbar sein heißt nicht gleich sein.

Du kannst sehr wohl ein Gehalt von € 3.000/Monat mit einem Jahresgehalt von € 36.000 vergleichen. Oder ein Auto mit einem Dieselmotor und mit einem mit Benzinmotor.

Und natürlich haben beide Begriffe etwas mit dem Einkommensteuerrecht und insb. dem -tarif zu tun.

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