Abgeltungssteuer: Darlehen zwischen Privatperson und Unternehmer

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Bei einem Privatdarlehn (von Privat gewährt, an eine Nichtbank) sind die Zinserträge gem. § 20 EStG steuerpflichtig. Da aber kein Abzug an der Qulle der Zinsen möglich ist, müssen diese in die Einkommensteuererklärung eingesetzt werden.

Unter Verwandten gilt die Beschränkung auf den Abgeltungssteuersatz von 25 % dabei nicht.

WEnn ein Unternehmer ein darlehngewährt gehören die Zinseinahmen zu den Einkünften aus Gewerbetrieb ( § 20 Abs. 8 EStG)

Finanzierungsform vermietetes Mehrfamilienhaus- Zinsen Versteuerung

Ich bin derzeit an einer Anschlussfinanzierung für ein Mehrfamilienhaus, welches zum größten Teil vermietet ist. 2 Wohnungen bewohne ich mit meinen Eltern, 4 Wohnungen sind vermietet. Die Darlehenszinsen können zu 100 % abgesetzt werden, da das Darlehen lt. Kaufvertrag nur auf die vermieteten Einheiten aufgenommen wurde. Die Bauzinsen sind derzeit sehr weit unten, jedoch bin ich mir unsicher, welche Finanzierungsform ich nehmen soll. Es gibt z. B. das Bauspardarlehen mit einem Vorausdarlehen, bei welchem die Zinsen über 10 Jahr gleich bleiben, die Tilgung erfolgt in einen Bausparvertrag. Mein Bankberater hatte mich gefragt, was mir bei der Finanzierung wichtig ist, ich sagte damals eine lange Zinsbung wegen den günstigen Zinsen. Nun bin ich mir doch sehr unsicher, wie das Darlehen "auszusehen" hat. Mein Berater erstellt mir diverse Angebote und spricht diese morgen mit mir durch. Weiß jemand Rat? Was meint ihr, welche Zinsen derzeit für ein Darlehen gewährt werden sollten? Hier differenziert das von Bank zu Bank. Das Haus ist zu 70 % beliehen.

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Umschuldung sinnvoll? Habe Vorausdarlehen bei Wüstenrot zu 3,9 % und spare Bausparvertrag an 1,25 %

Brauche Rat, ob Umschuldung sinnvoll wäre. Ich habe ein Vorausdarlehen bei Wüstenrot, zahle dort 3,9 % Zinsen, Darlehen 68.000 Euro, seit Mai 2006, zugleich spare ich bei denen einen Bausparvertrag an, Summe: 68.000 Euro, Sparzinssatz 1,25 %, habe bisher 16.000 Euro angespart. Die Zinsen für Baudarlehen sind momentan doch noch günstiger als meine 3,9 %. Und ich könnte die 16.000 Euro vom Bausparer in den Kredit reinnehmen und für Modernisierung nehmen (wäre auch gut). Was meint Ihr? Geht das überhaupt? Komm ich aus dem Darlehen raus? Wollen die eine hohe Vorfälligkeitsentschädigung? Was ratet Ihr? Mir gefällt es schon länger nicht mehr, daß ich da für Darlehen Zinsen zahle und keinen Cent abzahle, sondern stattdessen ewig den Bausparer anspare. Ich hab das damals zu wenig überlegt, denke, wenn ich einen Kredit gleichbleibend tilge, wäre ich wohl schneller fertig. Ich muß den - glaub ich- bis 2016 noch einzahlen, dann kommt erst das Bausparer-Darlehen. Danke Euch für Euren Rat, wenn Ihr noch Angaben braucht, bitte melden.

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Privatdarlehen mit einer Risikolebensversicherung absichern. Gute Idee?

Bei einer Privat-Finanzierung von 16.000€ zu 2% hätten wir folgende Situation:

Darlehensbetrag 16.000€ Zinssatz: 2% Monatsrate: 300€ Darlehenslaufzeit: 4,66 Jahre Zinsen: 770,26

Ich würde den Kreditnehmenr bitte statt mir 770,26€ an Zinsen zu geben, einen Teil davon in eine Risikolebensversicherung zu meinen Gunsten abzuschließen.

Konditionen:

Risikolebensversicherung Betrag: 20.000 Monatliche Prämie: 3,05€ Jahresprämie: 36.60€ Prämie für 5 Jahren: 183€

Dafür reduziere ich den Darlehenszinssatz auf 1,55% Zinsen für das Darlehen wäre dann 587€ für die gesamte Darlehenslaufzeit + Risiko LV Prämie 183€ macht zusammen: 770€.

Daher macht es von Deiner Belastung kein Unterschied, nur daß für den Fall daß Ihm was passieren würde die Ehefrau keine Schulden mehr hätte.

Kann man das so machen?

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Erweiterte Gewerbesteuerkürzung und Sonderbetriebseinnahmen?

Hallo Zusammen,

ich bin mir hinsichtlich der erweiterten Gewerbesteuerkürzung bei Grundstücksunternehmen unsicher und hoffe, ihr könnt mir helfen :) folgendes Beispiel:

Eine gewerblich geprägte Personengesellschaft verwaltet ausnahmslos eigenen Grundbesitz. Jetzt gewährt ein Gesellschafter dem Unternehmen ein verzinsliches Darlehen. Die Zinsen zB 50teur stellen im Gesamthandsbereich Aufwand dar, im Sonderbereich des Gesellschafters hingegen Ertrag.

Eine Hinzurechnung der Zinsen entfällt, da diese nicht mehr im Gewinn enthalten sind (Aufwand Gesamthandsbereich / Ertrag Sonderbereich ... somit neutralisiert und nicht mehr im Gewinn enthalten).

Wie sieht es mit der erweiterteren Kürzung aus? Kann ich den kompletten Gewinn kürzen? Oder bleibt der Zinsertrag im Sonderbereich iHv 50teur außen vor und wird somit (nach Abzug des Freibetrages) der Gewerbesteuer unterworfen? Meinem Verständnis nach wäre das so ... .

Was meint ihr? Ich bin gespannt :)

Vielen Dank schon mal Theo

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