Abgeltungssteuer bei geringem einkommen

4 Antworten

Die Abgeltungssteuer wird von der Lebensversicherung bei der Auszahlung automatisch abgezogen. Aber Basis sind nciht die 5.000,- Auszahlung, sondern nur der Teil, der Steuerpflichtig ist.

Wenn keien anderen Kapitaleinkäufe vorliegen, dann könntet ihr der Versicherung einen Freistellugnsauftrag zukommen lassen. damit wären dann bei einem ehepaar 1602 euro frei. Das würde dann völlig reichen.

Andernfalls, kommt das Geld sowieso bei einer Steuererklärung zurück (Günstigerprüfung).

Mit dem Freistellungsauftrag (FSA) an die Versicherungsgesellschaft kann man sich von der 25 %igen Abgeltungssteuer auf den zu versteuernden Gewinn (nicht: "Rückkaufwert"!) befreien lassen.

Der Auftrag darf bei Verheirateten maximal über € 1.602 ausgestellt sein und ist dann entsprechend zu kürzen, wenn gegenüber anderen Versicherungen oder Banken bereits ein solcher FSA ausgestellt und in Anspruch genommen wurde (bzw. für 2009: "wird").

Achtung: Beide Arten von Finanzinstituten melden die tatsächliche Ausnutzung der FSAs an die Finanzbehörde BASt - Bundesamt für Steuern, die eine Überschreitung von € 1.602 (bzw. 801 bei Ledigen) an das zuständige Finanzamt weiterleitet.

Sollte ein FSA nicht (rechtzeitig) vorliegen, dann kann die abgezogene Abgeltungssteuer nur durch eine Steuererklärung 2009 im nächsten Jahr (mindestens teilweise) zurückgeholt werden. Es muß dabei insb. die Anlage KAP ausgefüllt werden, damit das Finanzamt die sog. Günstigerprüfung der Kapitalerträge durchführen kann. Diese Antragstellung und Prüfung dürfte sich bei Harz IV-Empfängern regelmäßig lohnen, weil ihr steuerpflichtiges Einkommen unter € 30.000 (€ 15.000 bei Ledigen) im Jahr liegt.

Keine Zinsabschlagsteuer, soweit der Freibetrag(nur die Zinsen von 5000,-- €) jährlich von 1602,--€ nicht überschritten wird. Sofern der Versicherung ein Freistellungsauftrag vorliegt bzw. eine NV-Bescheinigung(wird beim Finanzamt beantragt sofern die gesetzlichen Voraussetzungen sprechen und hat eine Gültigkeit von 3 Jahren)wird kein Abzug vorgenommen.

Überweisung aus der Türkei nach Deutschland?

Hallo,

meine Mutter würde gerne Geld aus der Türkei auf ihr deutsches Konto überweisen (50.000 EUR). Beide Konten laufen auf ihren Namen. Nun habe ich mich bereits eingelesen und wollte mir hier ein kurzes Feedback einholen, ob meine Infos richtig sind. Auch habe ich weitergehende Fragen zu einigen Punkten:

  1. Überweisungen aus dem Ausland müssen ab 12.500 EUR an die Bundesbank gemeldet werden
  2. Wenn es ein reiner Übertrag ist, bedarf es keiner Meldung an die Bundesbank
  3. Nur wenn dem Übertrag ein Rechtsgeschäft vorangeht, muss es der Bundesbank gemeldet werden
  4. Überweisungen unter 12.500 EUR müssen nicht an die Bundesbank gemeldet werden
  5. Die empfangende Bank muss nicht gesondert informiert werden
  6. Die empfangende Bank wird ab 10.000 EUR eine Meldung an die Behörden (Finanzamt?) machen, da automatisch Verdacht auf Geldwäsche besteht bei hohen Beträgen
  7. Evtl. müssen Kapitalertragssteuern nachgezahlt werden, da das Geld im Ausland Erträge brachte

So, nun hätte ich hierzu noch Fragen:

Zu 1)

Ein reiner Übertrag ist doch wenn die gleiche Person vom Konto in der Türkei auf das Konto in DE überweist – daher bedarf es m.A.n. keiner Meldung – egal wie hoch der Betrag ist.

Zu 4)

Reicht es, bei Nachfrage seitens Finanzamt, zu sagen, dass das Geld über die Jahre angespart wurde? Es ist in der Tat so, dass das Geld über 30 Jahre hinweg angespart wurde. Hierzu gibt es nach so langer Zeit natürlich keine Belege mehr. Aber meine Eltern haben ein gutlaufendes Geschäft gehabt. Die Aufbewahrungspflicht ist aber vorbei und es gibt keine Unterlagen hierzu.

Zu 5) Auf das in der Türkei angelegte Geld wurden dort auch Steuern gezahlt. Leider machen meine Eltern keine jährliche Steuererklärung (Beide Rentner mit geringem Einkommen). Daher ist es evtl. etwas schwierig, das Ganze nachzuweisen. Sicherlich stellt aber die türk. Bank einen Steuernachweis aus. Nur weiß ich nicht über wie viel Jahre die das rückwirkend machen.

Das wären erst mal meine Fragen. Würde mich freuen, wenn mir jemand die Fragen beantworten könnte. Gerne nehme ich auch sonstige Tipps entgegen, die ich oben nicht aufgeführt/bedacht habe.

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Pflege der Eltern bzw. Erbe?

Hallo,

wir sind mehrere Geschwister. Jetzt kam ein Bruder auf die Idee vollendete Tatsachen zu schaffen und sich indirekt das Elternhaus bevor ein Pfelgefall eintritt zu sichern.

2 Geschwister werden aufgrund Kinder und geringem Einkommen nie Pflege zahlen müssen. Unser Bruder in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung und sehr hohen Einkommen hat sich jetzt notariell zusichern lassen das er das Haus der Eltern im Pflegefall bekommt ( wert ca. 250k und lastenfrei) und dafür die Eltern Pflegt. Sie haben eher eine kleine Rente über gesamt ca. 1400 € zusammen und haben alles Geld in das Haus gesteckt. Idee ist Bruder zahlt der Rest zur Pflege im Fall der Fälle , wir Geschwister sind raus aus der Zahlung und er kriegt im Gegegnzug das Haus um es vor derm Amt zu sichern. Ob wir restlichen Kinder lust hätten dem ganzen zuzustimmen oder mitzumachen war außer debatte.,,,

Clou ist für alle Nebenkosten / Instandhaltung sollen Sie trotzdem noch aufkommen. Vom Erbe wird natürlich 0,0000 irgendwann mal übrig bleiben. Es ist natrülich eine Sepkulation wenn mal ein aktuer Pflegefall eintritt und ob das Haus wert 240k höher ist als die Zahlun zur Pflege an Eltern.

Sorry wenns jetzt komplex wird. Aber kann man das irgendwie anfechten ? Oder wenn jetzt zb. Pflege eontritt und 4 Jahre später sterben Sie. Wird trotzdem was am Haus zum Erbe zugezählt oder ist es quasi Schenkung ?

Hausfrieden ist natürlich durch Aktion dahin....

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Werden Kapitaleinkünfte auf den Grundfreibetrag angerechnet?

Werden die bereits mit der Abschlagsteuer abgegoltenen Kapitaleinkünfte auf den Grundfreibetrag angerechnet? Mein Freibetrag beträgt 16.000. Die Kapitaleinkünfte sind 5.000 und mein Einkommen aus unselbständger Arbeit 15.000. Wenn die Kapitaleinkünfte nicht mitangesetzt werden müssen, dann wären die 15.000 steuerfrei, sonst wären 4.000 (5000+15000-16000) zu versteuern.

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