Abgeltungssteuer auf Einkommensteuerrückerstattung?

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3 Antworten

Steuererstattungen sind keine Kapitaleinkünfte. Meinen Sie etwa die miterstatteten Guthabenzinsen?

Zinsen auf Steuererstattungen (§ 233a AO) zählen im Jahr des Zuflusses zu den Kapitalerträgen, von denen kein Steuerabzug einbehalten wurde (§ 20 Abs. 1 Nr. 7 S. 3 EStG); einzutragen in Anlage KAP, Zeile 19.

Um einen eventuell noch nicht ausgeschöpften Sparer-Freibetrag geltend zu machen bzw. die Günstigerprüfung durchführen zu lassen, müssen Sie u.a. den bereits in Anspruch genommenen Betrag erklären. Dafür brauchen Sie auf jeden Fall die Originalbescheinigung, um einen Nachweis zu erbringen. Meldungen der Banken reichen nicht.

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Steuerdisaster 19.04.2017, 23:14

Ja, vermutlich sind es die miterstatteten Guthabenzinsen und ich habe sie nicht als solche erkannt. Danke Ihnen ganz herzlich für die ausführliche Antwort. :)

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Ein Rückerstattungsbetrag wird nicht zur Berechnung der Abgeltungsteuer herangezogen, für mich ist die Ausgangsfrage insofern unverständlich.

Vielleicht kann jemand anderes damit was anfangen oder der Fragesteller konkretisiert den Sachverhalt, damit es seinem Namen nach zu urteilen nicht noch zu einem wiederholten "Disaster" kommt.

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EnnoWarMal 19.04.2017, 09:27

Nein, ich habe die Frage auch nicht verstanden.

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Basis für die Berechnung der Abgeltungssteuer sind die Kapitaleinkünfte und keine Steuerrückerstattungen.

Was richtig ist, wenn Du einen Freistellungsauftrag erteilt hast, meldet die Bank die Erträge für die ein Freistellungsauftrag vorliegt, an die Finanzverwaltung. Hierdurch würde auch herauskommen, wenn ein Stpfl. versehentlich für mehr als 801,- Euro Freistellungsaufträge erteilt hat.

Trotzdem muss die Bank Dir doch Unterlagen über eventuelle Kapitalsteuerabzüge erteilt haben.

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Petz1900 19.04.2017, 10:04

Wenn aber keine Abgeltungsteuer einbehalten wurde ?
Der "disaster" aber Kapitalerträge hatte, die nicht der Abgeltungsteuer unterlagen ?

Viele mögliche Konstellationen, die wir hier nicht wissen.....

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wfwbinder 19.04.2017, 10:20
@Petz1900

Stimmt schon, aber der Hinweis auf seinen Steuerbescheid und den der Bank auf den Freistellungsauftrag  lassen mich vermuten, dass er nicht damit gerechnet hatte, dass Zinseinkünfte und Abgeltungssteuer im Bescheid auftauchen.

Somit mein erster Gedanke, zuviele Freistellungsaufträge.

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