Abführung der Kirchensteuer durch die Bank als Student?

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Der Bank teilst Du es nur mit für den Fall, dass von Erträgen Abgeltungssteuer abgezogen wird.

Wenn Du als Student für das Gesamtjahr ein zu vesteuerndes Einkommen von nicht mehr als 8.004,- (Grundfreibetrag) unter Berücksichtigung dieser Kapitaleinkünfte hast, bekommst Du hnehin die gesammten Steuern zurück. Es hätte also keine Auswirkungen.

trotzdem solltest Du es melden, wenn es diese Abgeltungssteuerproblematik bei Dir gibt.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Wenn Kapitaleinkünfte über den Freistellungsauftrag hinaus entstehen führt die Bank Abgeltungssteuer und sofern ihr auch die Konfession bekannt ist, Kirchensteuer ab. Ist der erteilte Freistellungsauftrag vor der Zeit der Abgeltungssteuer unterschrieben worden und folgte keine Ergänzung führt die Bank nur die Abgeltungssteuer ab. Die Kirchensteuer wird dann über die Steuererklärung berechnet. In beiden Fällen machst Du sicherlich eine Steuererklärung, da Dein Steuersatz bestimmt unter 25 % liegt, um die Abgeltungssteuer zurück zu erhalten. Bei den neuen Steuerformularen gibt es nun drei Wahlmöglichkeiten zum Ankreuzen. (Kirchensteuer abgeführt, Kirchensteuer nur zum Teil abgeführt, etc.) Vereinfacht hat die Abgeltungssteuer nichts, im Gegenteil.

Wann und wie werden Säumniszuschläge bei der Krankenkasse berechnet?

Guten Morgen, Wahrscheinlich kennen mich einige nun, wegen meiner merkwürdigen Fragen in letzter Zeit... Ich würde diesmal gerne wissen, wann und wie Säumniszuschläge von der Krankenkasse berechnet werden.

Folgender Fall: Student A ist 20 Jahre alt und Student. Mit 16 Jahren hat er angefangen im Internet Geld zu verdienen. Das hat er 3 Jahre lang gemacht. Das FA wurde nicht in Kenntnis gesetzt, aber das FA lassen wir hier mal aus. Die Krankenkasse ebenso nicht, denn im jährlichen Fragebogen der Familienversicherung wurde von Eltern kein Ja bei Selbstständigkeit angekreuzt. Student A hatte keine Ahnung, dass er überhaupt Beiträge hätte zahlen müssen, da er keine Ahnung von Krankenkassen und Ähnliches hat.

Der Student möchte sich nun mit einem Steuerberater zusammensetzen und Steuererklärungen beim Finanzamt abgeben und auch selber aktiv auf die Krankenkasse zugehen und über die Einkünfte berichten für eine Nachzahlung der Beiträge.

Wird die Krankenkasse einen Säumniszuschlag erheben?

Ist folgende Berechnung richtig? Nachzahlung 13000€ für letzten 3 Jahre. 1%*13.000 = 130€ Anschließend 130€ * 36 Monate = 4680€ + Zuschläge bis der Gesamtbetrag abgezahlt ist.

Errechnet sich der Zuschlag also aus den Gesamtschulden der Nachzahlung? Gilt der Säumniszuschlag dann auch rückwirkend oder erst ab Säumnis der Nachzahlung?

Zum Beispiel sagt die Krankenkasse "Zahlen Sie 13.000€ bis zum 31.10.2016". Und wenn man später zahlt werden es pro Monat 130€ mehr bis die Schulden bezahlt sind.

Könnte man in dem Fall §24 Abs. 2 SGB IV geltend machen? Der Student hatte wirklich keine Kenntnis von seiner Zahlungspflicht und da er auch Schüler war kann man ja nicht erwarten, dass er sich damit auskennt oder doch? Wie groß ist der Spielraum im Verhandeln mit der Krankenkasse?

Danke im Voraus!

-Casio

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Wie wird eine hauptberufliche Tätigkeit auf Provision abgerechnet ohne Gewerbescheinpflicht?

Aufgrund des nun langsam eintretenden Alters meiner Oma und deren krankheitsbedingter Betreuung möchte ich nun per Home Office, bei freier Zeiteinteilung, arbeiten, um sämtliche Termine mit meiner Oma wahrnehmen zu können.

Ich habe nun auch etwas passendes gefunden, nachgefragt und es passt einfach perfekt!

Ganz liebe Chefin, die mir komplett freie Hand lässt und ich mir alles selbst einteilen kann und vor allem arbeiten kann so wie es bei mir passt.

Allerdings möchte ich vorab wissen, wie dies genau abläuft und berechnet wird.

Mir wurde mitgeteilt, dass es keine Gewerbescheinpflicht gibt und ich stattdessen auf Provisionsbasis abgerechnet werden kann, leidglich meine Steuernummer der Lohnsteuerkarte wird benötigt.

Ich würde nun gerne wissen wie ich das zu verstehen habe und welche Abgaben dann geleistet werden und welche ich dann selbst abführen muss und ob noch etwas anderes zu beachten ist?

Was ist das dann für ein Arbeitsverhältnis?

Ich denke KV und PV müsste ich dennoch selbst leisten oder? Und wie sieht das mit der Rentenversicherung aus?

Da ich dann kein Festgehalt habe, sondern je nach Arbeitsaufwand, wäre es schon wichtig für mich zu wissen was da auf mich zukommt.

Sollte sich das Ganze dann rechnen, könnte ich wohl jederzeit ein Gewerbe anmelden.

Aufgrund der vielen Termine, die zurzeit anstehen, wäre es für mich dann sinnvoll, wenn ich den Kopf und die Zeit dafür habe, da mit einem Gewerbeschein viel zu beachten ist. Es ist ja nicht so, dass ich mich darüber noch nicht belesen habe, aber mein Kopf hat zurzeit zu viele andere Dinge zu bedenken, dass ich nicht blindlinks ein Gewerbe oder eine Selbstständigkeit anmelden möchte.

Freue mich über aufschlussreiche Antworten!

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Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder Werkvertrag - was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

ich bin 29 Jahre alt und Studentin. Meine Universität bietet mir die Möglichkeit einer sozialversicherungspfl. Tätigkeit (max. 800€ brutto/Monat, 19,5 Std./Woche) oder als Alternative einen Werkvertrag (zwischen 3000-3700€ für 4 Monate) an. Nun muss ich entscheiden was sich für mich am meisten lohnt und hoffe ihr könnt mir helfen:

Fragen zur sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit:

  • Werden mir als Student Sozialabgaben (KV, PV, ALV, RV) abgezogen (ich verdiene ja weniger als 850€)?
  • Muss ich die studentische KV weiterhin selber zahlen oder berechnet sich die KV wie bei "normalen" sozialvers.pfl. Tätigkeiten (ca 14% vom Bruttolohn) und wird vom Bruttolohn abgezogen?
  • Fallen bei Tätigkeiten unter 850€ Steuerabgaben an?

Fragen zum Werkvertrag:

  • Muss ich Sozialabgaben (abgesehen von KV+PV), also ALV & RV selber abführen? Wenn ja, wie macht man das? Meldet man sich beim Arbeitsamt und der dtsch. Rentenversicherung?
  • Da beim Werkvertrag keine Stundenzahl angegeben wird, wie stelle ich bei meiner KV sicher, dass ich weiterhin in der studentischen KV bleibe? (Die wollen wissen, ob ich über die 20 Std. komme, aber das ist ja im Werkvertrag nicht vereinbart)?
  • Am Ende des Jahres muss ich eine Einkommenssteuererklärung machen. Bezieht sich der Freibetrag von 8130 € auf den Bruttoverdienst oder den Gewinn? Kann ich neben Werbekosten auch Sozialabgaben geltend machen (denn die muss ich ja selbst abführen und vermindern mein Einkommen)?
  • Lohnt es sich die Einkommenssteurerklärung bei einem Steuerberater machen zu lassen (kostenmäßig)? Oder kann man das auch einfach selbst machen. Bisher war ich immer bei der Lohi, aber mit einem Werkvertrag fällt die Lohi für mich weg (selbständige Tätigkeit).

Evtl. muss ich im gleichen Jahr noch ein Pflichtpraktikum in der Vorlesungsfreien Zeit absolvieren (2 Monate), hätte das Auswirkungen auf die sozialverspfl. Tätigkeit bzw. den Werkvertrag? Kann ich das Praktikum "nebenbei" machen oder arbeite ich dann zu viel als Student?

Evtl. bietet sich mir noch ein Mini-Job mit 10 Std./Monat an, den ich eigtl. gerne machen würde. Aber mit der sozialverspfl. Tätigkeit ist das ja nicht möglich, da ich über die 20 Std./Woche käme. Wäre das denn mit einem Werkvertrag möglich?

Da ich noch länger als 4 Monate am Lehrstuhl arbeiten werde, habe ich mir überlegt beide Tätigkeiten zu koppeln. Also erst in Form eines Werkvertrages zu arbeiten und dann sozialversicherungspflichtig (da ich ab September aus der studentischen KV falle). Würden mir dadurch Nachteile entstehen, z.B. durch die Einkommenssteuererklärung?

Das sind ganz schön viele Fragen, aber ich würde mich Feedback wirklich sehr freuen. Ich recherchiere jetzt schon seit einiger Zeit und kann mich einfach nicht entscheiden.

Vorab schon mal vielen lieben Dank, Lisa

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Kann die Bank die Nichtabnahme eines Forward-Darlehens verwehren?

Ich habe vor 3 Jahren ein Forward-Darlehen abgeschlossen, mit dem im Mai 2015 meiner derzeitige Hausfinanzierung abgelöst werden soll.

Da zwischenzeitlich die Bauzinsen - was ja nicht wirklich absehbar war - deutlich gesunken sind, überlege ich folgendes Szenario: Nichtabnahme des Forwarddarlehens und neuer Abschluss bei einem anderen Anbieter zu Konditionen, die - trotz zu zahlender Nichtabnahmeentschädigung - unter dem Strich besser sind als beim Forward-Darlehen. Ich gehe davon aus, dass die NAE verhältnismäßig günstig ausfallen wird, weil die Bank die extrem guten Sondertilgungsmöglichkeiten bei der Schadensbemessung für die Nichtabnahme berücksichtigen muss.

So weit so gut. Habe die Bank angeschrieben und um Mitteilung der NAE im Falle einer Nichtabnahme gebeten. Jetzt stellen die sich aber stur, verweisen auf das nicht vorhandene Kündigungsrecht und bieten mir eine Nichtabnahme nur für den Fall eines Verkaufs der Immobilie an. Die Höhe der NAE soll mir dann nach Vorlage des notariellen Verkaufsvertrages mitgeteilt werden.

Das Verhalten halte ich für fragwürdig. Es könnte ja auch der Fall eingetreten sein, dass ich im Lotto gewonnen habe und das Darlehen nicht mehr brauche. Kann die Bank mir eine Nichtabnahme - oder auch nur die Mitteilung der Höhe der NAE - tatsächlich verwehren?

Wie würden Sie jetzt weiter verfahren? Verbraucherzentrale einschalten? Vorstandsbeschwerde?

Von der Nichtabnahme abgesehen, lasse ich gerade den Vertrag von der Verbraucherzentrale auf Formfehler in der Widerrufsbelehrung prüfen. Wenn die Prüfung gut für mich ausgeht, wäre ich ja ohnehin ohne weitere Kosten raus aus der Nummer. Das klärt sich aber erst noch.

Für eine fachkundige Einschätzung bedanke ich mich im voraus!

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