Abfindungshöhe?

5 Antworten

Nach nur einem halben Jahr Tätigkeit, gibt es keinen Anspruch auf eine Abfindung. Der Arbeitgeber kann ganz normal zum nächsten Zeitpunkt, vermutlich 31. 03., spätestens 30. 06. kündigen.

Also zwei Möglichkeiten, Ihr macht einen Aufhebungsvertrag und vereinbart die Zahlung der Vergütung, die bis zum Ende der Kündigungsfrist zu zahlen wäre.

Vorteil für Dich, dass Du vor Ablauf der Kündigungsfrist etwas anderes findest und gleich anfangen kannst.

Alternativ, die kündigen Dir und lassen Dich weiter arbeiten an einer Stelle, die Dir nicht gefällt, wobei Du auch die Überstunden abfeiern kannst.

Wie begründet der Arbeitgeber diese Kündigung? Es gibt keine Gründe gegen meine Person und aufgrund des Eigentümerwechsels habe ich eine Schutzzeit von 1Jahr. Durch die Aufhebung trage ich das Risiko eine neue Stelle (aktuell wie geschrieben schwieriger Markt) zu finden, zudem gibt es kein Arbeitslosengeld, sollte ich nicht innerhalb von 2,3 Monaten fündig werden.

Sollte es keine Einigung geben würde ich normal weiterarbeiten (Dienst nach Vorschrift) und mein normales, volles Gehalt beziehen bis ich selbst etwas neues finden würde (Berücksichtigung der Überstunden, Urlaubstage). Das wäre für mich die sicherer Variante.

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@thoho

Zu diesem Sachverhalt:

Wie begründet der Arbeitgeber diese Kündigung? 

Kann ich nur die Worte eines alten Freundes und Mandanten nennen.

Wenn ich Jemanden los werden will rufe ich den rein. Sage ihm, das ich ihn nicht mehr sehen will und mache ihm den Vorschlag: "Wenn sie vor das Arbeitsgericht gehen, bekommen Sie 3 Monatsgehälter Abfindung zugesprochen. Daher über weise ich heute noch die 3 Monatsgehälter und sie gehen jetzt nach Hause und gehen nicht gegen die Kündigung vor.

Seine Exmitarbeiter haben immer ALG I bekommen und beide Seiten haben Nerven und Anwaltskosten gespart.

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@thoho

wenn du eine Schutzzeit von 1 Jahr hast würde ich auf eine lange bezahlte Freistellung drängen damit du nicht den Druck hast zu suchen.  Usus ist dann das wenn du vorzeitig einen Job hast die bezahlte Freistellung sofort zu zahlen ist. Ob das ein Mittelständler mitmacht ist die Frage. Er will aber was von Dir und nicht umgekehrt... 

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Abfindungen sind meist Verhandlungssache - einen fixen Rechtsanspruch wie beispielsweise in einigen Nachbarländern gibt es in Deutschland nur in wenigen Fällen.

Wenn man die Regeln im Abfindungspoker - siehe z. B. https://www.abfindunginfo.de/abfindung-berechnen-kennen-sie-den-abfindungspoker - kennt, kann man auch nach wenigen Beschäftigungsmonaten schon eine erkleckliche Abfindung aushandeln.

@ALLE: Vielen Dank für die Kommentare und Hilfestellungen. Ich werde zunächst die Gegenseite ein Angebot machen und dieses dann entsprechend rechtlich prüfen lassen und meinen Gegenforderung dazu formulieren. Solltet Ihr noch weitere Tipps bzw. Erfahrungen haben, bin ich weiterhin dankbar dafür.

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Nach dieser kurzen Betriebszugehörigkeit kann es keine akzeptable Abfindung geben. Daher würde ich mir kündigen lassen, um so zumindest die Sperrzeit bei der Agentur für Arbeit zu umgehen. Des weiteren würde ich mich sofort an einen Headhunter wenden, um einen adäquaten neuen Arbeitsplatz zu finden. Mangels weiterer Informationen über Berufserfahrung, bisherige Funktionen bei der Anstellung kann man wenig anraten. Daß hier einiges nicht zusammenpaßt hat ja auch Rat2010 festgestellt.

Fünftelregelung bei Abfindung im nächsten Jahr

Nehmen wir mal an:

  • Person A unterschreibt einen Aufhebungsvetrga zum 30.6.2014
  • Abfindung wird am 1.1.2015 ausgezahlt
  • Abfindungshöhe: 48.531€
  • verheiratet, Steuerklasse 3, keine weiteren Einkünfte in 2015, da auf Weltreise, Ehefrau auch ohne Einkünfte in 2015
  • ab dem 1.2.2014 kann A vorzeitig kündigen und damit die Abfindung pro Monat, den er früher geht um 2.144€ erhöhen
  • Jahresgehalt laut Arbeitsvertrag 58.000€ + variable Prämien (0-25%)
  • Gehalt 2013: ca. 70.000€

Fragen: A) Wird in 2015 die 1/5 Regelung angewendet und dadurch wird die Abfindung steuerfrei, da damit die Abfindung unter den Steuerfreibetrag rutscht (<16.000€)? B) Muss A dafür zwingend früher gehen, damit die Abfindung größer wird, als die 58.000€ Jahresgehalt oder wird das tatsächliche Gehalt 2014 als Grundlage genommen? C) Wie werden die Prämienzahlungen hier behandelt (In 2014 wird es keine Prämie geben)? D) Was passiert, wenn A ab Februar 2014 noch einen anderen Job sucht und mit dem Jahresgehalt 2014 über / unter der Abfindungshöhe bleibt?

Danke euch!

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Aufhebungsvertrag - Abfindung - Steuern

Ich habe mit dem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag zum 30.04.2012 geschlossen mit einer Abfindung von 15000 nach Sozialplan. Also für 2012 vom Arbeitgeber noch gezahlten Bruttolohn 4944,00 €. Ich muss mich wohl oder übel arbeitslos melden ab 01.05.12 und eine Sperrfrist in Kauf nehmen. Jedoch möchte ich eigentlich wissen, wann ich die Steuern an das Finanzamt zu entrichten habe, mit der Steuererklärung für 2012 oder gleich? Auch möchte ich ungefähr wissen wieviel Steuern dies wohl ausmacht? Wenn jemand mir auf die Sprünge helfen könnte, wäre ich sehr dankbar. LG Kaninchenpusch

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