Abfindung bei Kündigung ohne Zustimmung des Integrationsamts?

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Wie schon Rentenfrau richtig sagte, ist die Kündigung unwirksam. Um jedoch eine Abfindung zu erhalten. müsste er eine Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht erheben und eben diesen Mangel der fehlenden Zustimmung des Integrationsamts rügen. Dann gerät der Arbeitgeber sicher in eine ausweglose Situation. Denn er müsste den Freund dann wieder einstellen, was er aber im jedem Fall auch verhindern will. Daher wird der Richter sicher einen Abfindungsvorschlag unterbreiten und der Arbeitgeber ihn annehmen. Damit wäre jedem gedient und der Rechtsfrieden wieder hergestellt.

Fristlose Kündigung und gleichzeitig fristgerechte Kündigung! Frage dazu!

Einem Freund von mir wurde fristlos gekündigt und gleichzeitig fristgerecht. Aus meiner Sicht ist die fristlose Kündigung nicht gerechtfertigt und mein Freund überlegt nun dagegen zu klagen. Gleichzeitig ist die fristgerechte Kündigung "vorsorglich" ausgesprochen worden. Wie ist das nun, wenn das ARbeitsgericht die fristlose Kündigung nicht anerkennt. Muss der ARbeitgeber dann noch das Gehalt bis die fristgerechte Kündigung greift bezahlen. Aber dafür müsste mein Freund aber doch auch Arbeitsleistung erbringen, was aufgrund der fristlosen Kündigung derzeit ja nicht geht. Bis das ganze vor Gericht geht, greift dann die fristgerechte Kündigung. Könnte der Arbeitgeber dann die Arbeitsleistung nachverlangen, wenn er bezahlen muss.

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Wann muss ich die Brutto-Abfindung vom Arbeitgeber versteuern?

Hallo. Ich bin zum 31.12.16 fristgemäß betriebsbedingt gekündigt worden. Seit Jan 2017 erhalte ich ALG I. Und im Jan 17 habe ich die Brutto-Abfindung vom ehem. Arbeitgeber. erhalten (fünfstellig). Meine Frage ist nun: Wann muss ich die Brutto-Abfindung versteuern? Muss ich kurzfristig irgendwas beim Finanzamt angeben? Oder reicht dafür die Einkommenssteuererklärung für 2017 aus, die ich ja erst Anfang 2018 stellen werde? Dann würde ich aber ein Jahr lang die Steuern quasi einbehalten. Müsste ich für dieses "EInbehalten" Zinsen an das Finanzamt leisten? Vielen Dank vorab

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Abfindung im öffentlichen Dienst - unkündbar??

Hallo, ich bin 53 Jahre alt (weiblich) und arbeite im öffentlichen Dienst. Das schon 23 Jahre bei ein und dem selben Arbeitgeber.

Seit etwa einem halben Jahr bin ich wegen eines Burnouts krank geschrieben. Ich warte derzeit noch auf einen Platz in einer Klinik zur stationären Behandlung.

Jetzt war der Abteilungsleiter bei mir zu besuch und hat durchbicken lassen, dass der Arbeitgeber möchte das ich mich selbst kündigen soll.

Ich bin total verzweifelt, ich möchte nicht so dargestellt werden als würde ich Faul sein. Ich habe mir Jahre lang den A.... aufgerissen. Was ja erst dazu geführt hat.

Der Besuch war nicht gerade förderlich. Als wenn ich nicht genug mit der Krankheit zu kämpfen hätte.

Ein Genesungszeitraum ist noch nicht abzusehen.

Was soll ich jetzt tun.

  • Selbst Kündigen?
  • Abwarten auf eine Kündigung?
  • Darf man mich überhaupt kündigen?
  • Wenn ja, wie hoch wäre denn überhaupt o eine Abfindung? Ich finde doch in dem Alter keinen neuen Job mehr!?

Vielen Dank schon mal für Eure Antworten.

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Frage zur Abfindung in der Est-Erklärung

Hallo,

möchte meine Einkommensteuererklärung für 2012 und 2013 erledigen (per Steuer-Software), hab aber noch zwei Unklarheiten wegen einer Abfindung:

Eckdaten:

  • Mein Arbeitsverhältnis endete aufgrund Kündigung am 31.12.12 (Bruttojahresgehalt ohne Abfindung: 27.000 EUR)

  • Es wurde eine Abfindung vereinbart (10.000 EUR) und im Januar 2013 komplett ausgezahlt.

  • Die Abfindung wurde vom alten Arbeitgeber normal versteuert und steht auf der Lohnsteuerbescheinigung für 2012 in Zeile 3 beim Jahresbruttogehahlt mit eingerechnet. (In Zeile 19 steht nichts. Der Betrag ist dann am Ende in einer leeren Zeile noch mal extra ausgewiesen).

  • seit Januar 2013 hab ich einen neuen Job (Bruttojahresgehalt ohne Abfindung: 26.000 EUR)

    1. Frage) Ist in dem Fall eine Zusammenballung gegeben, also Fünftelregelung noch nachträglich möglich?

    2. Frage) Nun hab ich gelesen, dass die Abfindung in dem Jahr angegeben werden muss, in dem sie "zugeflossen" ist - das wäre ja bei mir 2013. Eingerechnet wurde sie aber in meiner Lohnsteuerbescheinigung für 2012. In welcher Erklärung muss ich diese nun angeben?

Für Hilfe wär ich dankbar :)

Gruß Sven.

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Frage zur Abfindung und Eintragung Steuerkarte

Hallo,

man gehe von folgendem Szenario aus:

AN wird Ende November 2010 krank. Er erhält 6 Wochen Lohnfortzahlung. Im Jahr 2011 erhält er Krankengeld bis Mitte April. Mit dem AG wird eine einvernehmliche Kündigung geschlossen und eine Abfindung vereinbart. Ab Mitte April gibt es auch bereits einen neuen Arbeitgeber. Nun bemerkt die Person, die die Steuer für ihn machen will, dass auf der Bescheinigung 2011 ein Teil der Abfindung als Bruttolohn eingetragen (knapp 4.000,-) und der Rest weiter unten bei den Zahlungen für mehrere Jahre (knapp 18.900,-). Ist das für den Arbeitnehmer steuerlich so günstiger? Der Rest des Jahres wurde voll gearbeitet.

Danke im Voraus!

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hohe Nachzahlung, weil das Finanzamt meine Abfindung doppelt rechnet?

Ich hatte letztes Jahr ein Einkommen von ca. 35.000€. Darin enthalten waren 5.500 Abfindung meines Arbeitgebers, für eine betriebsbedingte Kündigung, die ich gerichtlich erstritten habe.

Zwischendurch war ich ca. 3 Wochen arbeitslos und habe ALG erhalten.

Zusätzlich hatte ich ca. 1000€ Werbungskosten für Bewerbungsfotos, Mitgliedschaft einer Business-Plattform, ein Notebook und eine Mobiltelefon.

Im Rahmen meiner Kündigungsschutzklage und um die Abfindung zu erstreiten sind noch 1900€ für die Klage und den Rechtsbeistand zusammengekommen.

Trotzalledem habe ich nun vom Finzamt die Aufforderung bekommen 1900€ nachzuzahlen.

Nun ist mir aufgefallen, dass das Finanzamt die erhaltene Abfindung zusätzlich zum dem in Punkt 3 des Lohnsteuerbescheids angegebenen Brutto-Lohns gerechnet hat. Quasi, meine 35.000 € Lohn plus 5500€ Abfindung. Jedoch ist die Abfindung unter Punkt 19 eingetragen und dort steht eindeutig: "Steuerpflichtige Entschädigung und Arbeitslohn für mehrere Kalenderjahre, die nicht ermäßigt besteuert wurden - in 3. enthalten".

Wieso rechnet das Finanzamt meine Abfindung nun doppelt? Oder verstehe ich "in 3. enthalten" falsch und meine Abfindung ist nicht in 3., also der Angabe über meinen Arbeitslohn enthalten?

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