Abfindung - Hauptarbeitgeber im steuerlichen Sinne?

1 Antwort

Ich musste zweimal lesen, bis die Sache klar war.

Die Rückfrage ist doch logisch, weil es um eine Abfindung geht.

Der Hauptarbeitgeber ist bis einschl. 31. 01. der alte Arbeitgeber.

Ab 01. 02. ist der Hauptarbeitgeber die Transfergesellschaft. Alles ist in Ordnung.

Das Problem ist nur die Abfindung. Der alte Arbeitgeber kann das anscheinend nicht ,mit dem Januar abrechnen.

Also wenn der alte Arbeitgeber die Abfindung erst im Februar abrechnen kann, wird entweder die Abfindung , oder das erste Gehalt aus der Beschäftigungsgesellschaft über Steuerklasse 6 abgerechnet.

In der Einkommensteuererklärung wird es wieder ausgeglichen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Vielen Dank für die Antwort!

Der letzte Satz ist wie immer beruhigend: 2022 wird mit der Einkommenssteuererklärung sowieso abgerechnet und es kommt am Ende immer das selbe heraus (nur ggf. eine hohe Rückzahlung oder eine hohe Nachforderung - in sofern ist Steuerklasse 6 ggf. die bessere Wahl).

Mich wundert nur die Nachfrage, da der alte Arbeitgeber den dreiseitigen Vertrag mit unterschrieben hat und weiß, dass er weiterhin die Aufstockung zahlt, das Transferkurzarbeitergeld hingegen von der Arge kommt und die Transfergesellschaft zwar mein neuer Arbeitgeber ist, dieser mich aber nicht direkt bezahlt (sondern unterstützt bei der Neuorientierung auf dem Arbeitsmarkt).

Beste Grüße

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