Abesetzbarkeit Maklercourtage für 2012 bei Änderung Hauptwohnsitz in 2014, Zweitwohnsteuer!!!!!!

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2 Antworten

bist du dir sicher, dass du hier nicht in eine Steuerverkürzung läufst, die sich nach deinen Bedürfnissen richtet, weniger nach den Fakten? Das würde ich vermeiden. Ich würde mich nach den Tatsachen richten.

um nicht in die steuerliche Bealstung durch die Zweitwohnsteuer hineinzulaufen?

das ist einfach: nimm in HH den 1. Wohnsitz.

Aus familären Gründen der Mutter (keine Ehefrau bzw. Kinder)

Deine Mutter hat kein Kind? Was ist mit dir? Bist du kein Kind?


Was ich hier sehe: du bist umgezogen in 2012 aus beruflichen Gründen. Die Kosten kannst du ansetzen.

Was du nun vorhast: du wirst wieder einen weiteren Wohnsitz haben. Prüf doch den Aspekt der doppelten Haushaltsführung. Damit kannst du einiges an Kosten absetzen.

Greift die doppelte HH-Führung nicht, dann hast du die Fahrten von der Wohnung in HH in die Arbeit.

Alles andere ist ein Konstrukt, das du gerne hättest, jedoch in Sachen Steuerehrlichkeit fragwürdig ist.

Renevatio 28.07.2014, 12:10

Es geht nicht darum ein Konstrukt aufzubauen, sondern lediglich darum mögliche Aspekte zu berücksichtigen. Wir haben ein größeres Grundstück in Meckleburg-Vorpommern und meine Mutter schafft es alles zu bewältigen. Aus diesem Grund würde ich dann wieder nach Mecklenburg-Vorpommern ziehen. Insofern hat das nichts mit Steuerehrlichkeit zu tun. Die Frage war lediglich dahin gerichtet, was eine Rückummeldung für folgen nach sich führt und wie das Finanzamt reagieren wird!!!

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vulkanismus 28.07.2014, 12:54
@Renevatio

Mögliche Aspekte interessieren nicht, es sind die Tatsachen.

Warum Du wohin ziehst oder nicht hat mit der Einkommensteuer in Deinem Fall nichts zu tun.

Das Finanzamt würde evtl. auf falsche Angaben so reagieren, dass es Dir bestimmt nicht gefällt.

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Die Einkommensteuer unterliegt der Abschnittsbesteuerung.

Daher beurteilt "das Finanzamt" zuerst das Jahr 2012.

Dann 2013, dann 2014 usw.

Du fragst nach dem Sinn einer Angabe.

Angaben sind aber nicht nach ihrem Sinn, sondern nach dem Tatsächlichen zu machen.

Renevatio 28.07.2014, 12:16

Angaben sind in der Tat dem Tatsächlichem zu machen. In diesem Fall handelt es sich jedoch um geringere Werbungskosten, die in meinem Fall zu einer geringeren Zahllast durch das Finanzamt führen. Insofern würde das Finanzamt dadurch nicht belastet!! Es geht lediglich darum, dass ich mich damals in Hamburg mit dem Hauptwohnsitz angemeldet habe. In der Zeit danach bin ich natürlich auch öfter von Mecklenburg-Vorpommern nach Hause gefahren zur Arbeit und kann das natürlich nicht bei der Steuererklärung berücksichtigen. Somit wäre es vielleicht doch sinnvoller gewesen die Wohnung in Hamburg als Nebenwohnsitz anzumelden.

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vulkanismus 28.07.2014, 12:51
@Renevatio

Das Finanzamt wird ohnehin nicht belastet, sondern die Allgemeinheit der Bürger.

Steuerlich gesehen ist es egal, was Du als Haupt- oder Nebenwohnsitz meldest.

Warum also solltest Du tatsächliche Fahrten nicht geltend machen können?

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