Abbruch des Studiums - Krankenversicherung, PKV

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Wer im Studium über seine Eltern krankenversichert war, muss beim Studienabbruch seine Krankenkasse kontaktieren, um das weitere Versicherungsverhältnis zu klären.

Mit dem Abbruch endet die Pflichtversicherung für Studierende. Die weitere Krankenversicherung hängt damit zusammen, welche Schritte nun geplant werden.

Bei einem weiteren Studium kann die alte Versicherungsform bestehen bleiben. Wer eine sozialversicherungspflichtige Arbeits- oder Ausbildungsstelle annimmt, wird über diese versichert.

Sollte der Sohnemann sich nach Abbruch des Studiums zunächst arbeitslos melden und Arbeitslosengeld II beantragen, erfolgt die Krankenversicherung über das Jobcenter.

In der PKV gibt es keine Familienversicherung. Er muß also einen eigenen Vertrag abschließen und den bekommt er nicht zu dem sehr günstigen Studententarif sondern nur zu Normalkonditionen. Das wird im Vergleich zu den bisher gezahlten Beiträgen wesentlich mehr werden.

Er kann und muss weiter privat ersichert bleiben, ob im Vertrag der Eltern oder im eigenen, ist egal und macht auch keinen beitragsunterschied. Wenn er im Studententarif war, wird er allerdings in einen teureren Normaltarif wechseln müssen.

Von Beihilfe war keine Rede, daher gehe ich auf die Besonderheiten erstmal nicht ein.

Viel Glück

Barmer

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Hallo!

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Ich danke schonmal im Voraus für die Antworten :-)

Mit freundlichen Grüßen

Yvonne

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Danke!

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Private Krankenversicherung verlassen?

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Ich bin schon immer in einer PKV versichert. Während des Studiums war ich auf Antrag von der gesetzlichen KV befreit. Jetzt nach meiner Exmatrikulation fällt der Ausbildungsbonus weg, ich musste einen neuen Tarif abschließen und die Beiträge sind sehr teuer. Mir wurde gesagt, dass ich für maximal 18 Monate diesen Übergangstarif nutzen kann. Das ist an sich kein Problem, weil ich in einigen Monaten mit einem Masterstudium anfangen möchte. Dann müsste ich also eigentlich wieder den Ausbildungstarif bekommen. Trotzdem wird das ganze immer teurer. Welche Möglichkeiten gibt es dann (oder jetzt mit übergangsweisem ALG 2) überhaupt für mich, aus der privaten in die gesetzliche KV zu wechseln?

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