Ab wieviel % Verlust spricht man von einem Aktiencrash?

2 Antworten

Momentan zeichnet sich kein Boden ab. Es kann noch ein gutes Stück nach unten gehen... siehe 2008. Das kommt auf den Paniklevel der Anleger an ;-)

Von einem "Crash" kann man schon bei 4-5% sprechen! Heute gab der Dax um ca. 5% nach = CRASH! Wer Dir etwas anderes einreden will lügt und auch die N24-Nachrichtensprechen haben diesen Crash heute DEUTLICH heruntergespielt damit der Kleinanleger nicht noch mehr in Panik verfällt und es dami zu einem noch herberen Desaster kommt.

Wie würdest Du momentan 240.000€ anlegen, mittelfristig bis 10 Jahre und "relativ" sicher?

Ich bin momentan überfragt und weiss nicht weiter. Habe diese Woche mein vollständiges Aktiendepot liquidiert. Bin genervt von den ewigen Schwankungen. Kaum habe ich mal 10% Gewinn kommt die nächste Korrektur und es werden 10% Verlust draus. Das habe ich jetzt die letzten Jahre schon desöfteren erlebt und dazu habe ich keine Lust. Momentan bin ich etwas im Plus, daher meine Entscheidung erst einmal auszusteigen, damit ich nicht schon wieder ins Minus falle und ewig versuche die Verlsute wieder gut zu machen. Hab morgen ein Beratungsgespräch bei der Deutschen Bank. Aber ganz so interessiert scheinen die von dem Betrag nicht zu sein. Ich bekam nur zögerlich einen Termin. Finde ich schon etwas arrogant, aber mal sehen was die mir anbieten können. Habe auch schon bei der VR Bank angeklopft. Der Filialleiter hat unseren Termin wieder abgesagt, da er sich mit Wertpapiere nicht gut genug auskennt. Nun will er eine Expertin schicken. Auf den Termin warte ich schon 4 Tage. Komisch, daß die auch nicht sonderlich interessiert sind. Kein Wunder daß die Zweisgtellen nach und nach zumachen, wenn ich es mit Schnarchnasen zu tun habe, die für den Betrag keinen Finger mehr rühren wollen. Da frage ich mich, ob es nicht doch besser ist das ganze wieder selbst in die Hand zu nehmen. Habe schon eine Eigentumswohnung in meiner Nähe entdeckt für 159.000€. Leider etwas klein mit 58qm. Aber eine Rendite über 4,9% angeblich. Leider auch schängerechnet. Die berechnen die Rendite über den Kaufpreis. Ich meine ich muß noch die Kaufnebenkosten berücksichtigen und zudem die Rücklagen, dann komme ich auf eine ganz andere Rendite. Aber was solls, So rechnen nicht alle und somit ist die Immobilie schon wieder reserviert. Daher muss ich weiter suchen. Vielleicht habt ihr ja noch eine Idee für mich. Vielen Dank im Voraus.

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Wie soll ich meine fälligen Lebensversicherungen anlegen?

Die Frage ist zu allgemein gehalten, daher möchte ich sie kurz ausführen, um ein passenderen Rat zu erhalten.

Derzeit beziehe ich die EU-Rente. Sie ist erst vor kurzem 3 Jahre verlängert worden, daher habe ich in den nächsten 3 Jahren keine finanzielle Probleme. In 2019 habe ich, wenn die EU-Rente nicht verlängert wird noch eine lebenslange Betriebsrente, Zinsen und Dividenden von denen ich leben kann. Ausreichen wird dies dann nicht mehr. Daher muss ich für weitere Einkünfte sorgen, indem ich entweder Vermögenswerte liquidiere oder für andere Einkünfte sorge um mein Lebensstandard aufrecht zu erhalten.

Ende 2016 habe ich zwei Lebensversicherungen fällig. Es werden ca. 100.000€ ausgezahlt. Nun meine Frage: Wie soll ich die am besten anlegen?

Zusätzliche monatliche Einnahmen brauche ich erst 2019.

Derzeit verfüge ich über ein Aktien 60% und Fondsdepot 40%. Da ich diesen schon seit ca. 3 Jahre besitze hatte sich der Wert in März 2015 natürlich gut entwickelt. Leider habe ich die Gewinne bis heute wieder vollkommen verloren und bin sogar im Verlust. Ich stocke meine Einzelaktien nicht mehr auf und hoffe hier auf eine ordentliche Dividende und evtl einem Wertzuwachs. Der Fonds wird durch einen Fondssparplan mit monatlich 600€ weiter bespart bis Anfang 2019, da ich das Geld dafür über habe. Wieviel es 2019 mal sein werden, weiss ich natürlich nicht, da ich nicht weiss wie sich Fonds und Einzelaktien bis dahin entwickeln werden.

Nun zu den fälligen Lebensversicherungen.

Ich dachte mir, daß ich es nicht in Fonds oder Einzelaktien anlege, da ich ab 2019, wenn die EU-Rente nicht verlängert wird, auf das Geld angewiesen sein werde. Habe dann noch 16 Jahre bis zur Altersrente zu überbrücken. Wenn ich noch eine Verzinsung von 1,8% für 10 Jahre mit Kapitalverzehr bekomme, dann hätte ich 10 Jahre lang 917€ an zusätzlichen monatlichen Einnahmen, mit denen ich fest kalkulieren kann, ohne Vermögenswerte (Einzelaktien und Fonds) zu liquidieren, so meine Vorstellung.

Ab 2029 - 2034 könnte ich immernoch auf die Fonds und Einzelaktien zurückgreifen, mit der Hoffnung mit einem gutem Wertzuwachs, denke ich, um die restlichen Jahre zu überbrücken.

Ab. 2034 werde ich 3 Renten bekommen die insgesamt ca. 2.600 € netto ausmachen.

Wie seht Ihr das? Was könnte ich anders machen?

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Kann ich in Anlage KAP bei einem Kapitalertrag von 0 EUR die Ersatzbemessungsgrundlage korrigieren?

Ich hatte hier schon einmal wegen einer erfolgten Pauschalbesteuerung aufgrund eines Depotwechsels 2008 um Rat gefragt. Mein Bankberater hatte mich zu einem Depotübertrag überredet, ohne auf die "Tücken" hinzuweisen. Zu dieser Zeit wurden Anschaffungsdaten von Wertpapieren bei Depotübertrag der neuen Bank - noch nicht - mitgeteilt . So gingen meine Anschaffungsdaten (offiziell) verloren, obwohl ich die orignalen Kaufbelege vorlegen konnte. Eines dieser Papiere (eine festverzinsliche Bank Anleihe) war 2011 fällig geworden.

  • Anleihe 2004 erworben zum Kurs von = 3.060 EUR
  • Einlösung 2011 zum Nennwert / Kurs 100% = 3000 EUR (also 60 EUR Verlust)
  • angenommener Veräußerungserlös für Pauschalbesteuerung = 3000 EUR
  • Steuerbemessungsgrundlage aus Pauschalbesteuerung (30%) = 900 EUR (vor Verlustrechnung)
  • Steuerbemessungsgrundlage nach Verlustrechnung = 0,00 EUR
    (Bank hatte mir 900 EUR sonstige Verluste aus dem Vorjahr verrechnet)

Nun brauchte ich auf diesen 0-Betrag zwar keine Kapitalertragssteuer bezahlen, aber mein Verlusttopf bei der Bank wurde -fälschlicherweise- um 900 EUR geschmälert und ist nun im Prinzip leer. Anfang 2013 werden zwei weitere Papiere eingelöst, da passiert mir das wieder ... Nun hoffte ich auf die Möglichkeit der Korrektur 2012 mit Abgabe der Anlage KAP. Von der Abgabe einer Einkommenssteuerklärung bin ich seit 2010 befreit.

Allerdings komme ich mit dem Ausfüllen dieser Anlage gar nicht zurecht - auch mein Steuerprogramm gibt eine Fehlermeldung. Ich habe die Beträge aus der Jahressteuerbescheinigung der Bank wie angegeben übertragen:

  • Zeile 7 (Höhe der Kapitalerträge) = 0,00 EUR
  • Zeile 11 (Erstzbemessungsgrundlage) = 900,00 EUR / Meine Korrektur: -60 EUR
  • Zeile 49 (Kapitalertragssteuer) = 0,00 EUR
  • Zeile 50 (Solidaritätszuschlag) = 0,00 EUR

Laut Hinweisen KAP müsse jedoch Zeile 11 in Zeile 7 enthalten sein; ich kann doch aber nicht eigenmächtig die Angaben in der Jahressteuerbescheinigung der Bank ändern, oder? Ich verstehe, dass ich keine Steuer erstattet bekomme, da ja keine Kapitalertragssteuer abgezogen wurde. Aber wie rette ich die 900 EUR für eine Verlustrechnung im nächsten Jahr (wo ich sie brauche)? Oder verfällt dieser Betrag nun? Oder gibt es noch ein anderes Formular, mit dem ich eine "Verlust-Gutschrift" durch das Finanzamt erreichen kann?

Ich habe soviel recherchiert, aber für meinen speziellen Fall nicht wirklich Hilfreiches gefunden. Vielleicht kann mir jemand helfen?

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Wie sichere ich eine Position in DWS Inrenta ab? Wenn ich von Fallenden Kurse ausgehe!

Ich habe in den letzten 2 Jahren schon 2 x den Ausstieg verpasst. Habe ein Position in Wert von ca. 30.000 Euro. 295 Anteile! Diese sind in einem Fondgebundenen Fond (LV). Laufzeit noch 20 Jahre. Ich möchte gerne die Schwankungen zumindest 1 x im Jahr nutzen um auszusteigen und wieder günstig einzusteigen. Zumindest wäre das in den letzten 2 Jahren beim Stand von 7500 Dax Punkte gutgegangen. Nun ist es wieder soweit. Meinen Auftrag in einen anderen Fonds zu tauschen sollte 1 Tag von Monatsende bei der Versicherung eingegangen sein, damit er zum 1. des Monats berücksichtigt wird. In welchen Fond ich nun tausche...keine Ahung. Will mein Geld nur parken. Das letzte mal ging es mit dem Geldmarktfond der DWS ganz gut. Also tauschen muss ich auf jeden Fall. Daher kommt meiner Ansicht nach nur der DWS Reserve Fond in Frage. Nun kann es aber sein, daß wie eine gute Bewegung nach oben haben während des Monats und ich nicht bis zum Monatsende warten möchte. Wie könnte ich mir den Kurswert des Fonds sichern? DWS Inrenta läuft sozusagen wie der Dax, soweit ich beobachtet habe. Könnte ich da nicht einfach DAX Puts kaufen mit einer Laufzeit von 12 Monate zum Beispiel? Wieviel Euro müste ich da investieren um den Bestand abzusichern? Hat jemand ein Vorschlag mit WKN, welcher Put da nun in Frage käme? Wieviel Puts müssste ich denn kaufen? Habe sowas noch nie gemacht, da ich immer nur bullisch war und nie auf fallende Kurse gesetzt habe, daher wäre eine Hilfe für mich schon notwendig.

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