Ab wie viel lohnt eine Reiserücktrittsversicherung?

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Liebe/r McClane,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

4 Antworten

Ich persönlich halte es bei kleinen Reisen so wie Mikkey (keine Versicherung abschließen) - aber dies hier ist ja eine Definitionsfrage: Wo fängt für jemanden eine kleine Reise an bzw. wo hört sie auf? Ich war neulich für ein paar Tage in London; dafür habe ich im Vorfeld keine Reiseversicherung abgeschlossen. Demnächst aber geht es nach Kuba - und da habe ich die Versicherung abgeschlossen! Denn ich habe keine Lust, einen Haufen Geld in Tui's Rachen zu schaufeln, wenn ich mir ein paar Tage vor Reiseantritt das Bein breche und deswegen gar nicht mehr hinfliegen muss. Da fällt die Rechnung "ca.70 Euro) im Vergleich zu "1400 Euro" doch nicht sonderlich schwer.

Es stellt sich meiner Meinung nach auch immer die Frage, wie lange im Voraus die Reise gebucht wurde. Wenn du dich im Sommer etwa spontan entschließt, in zwei Wochen Last-Minute nach Griechenland zu fliegen anstatt wie geplant auf Balkonien zu verweilen, dann ist das Risiko, solch eine Versicherung in Anspruch nehmen zu müssen, doch äußerst gering. Wenn du aber lange im Voraus buchst (ich spreche da von Zeiträumen von über einem halben Jahr, meinetwegen auch etwas weniger) und es sich um eine kostspielige Reise handelt, dann wäre es ratsamer, eine Rücktrittsversicherung abzuschließen. Man muss sich ja nicht unbedingt das Bein brechen, es kann auch sein, dass man seinen Job verliert, die Beziehung in die Brüche geht (obwohl da bin ich mir gar nicht sicher, ob das überhaupt ein geeigneter Grund für die Inanspruchnahme wäre), du für den Zeitraum doch keinen Urlaub bekommst, etc.

Eine Versicherung "lohnt" sich im großen Durchschnitt nur für den Versicherer, das liegt so im System.

Ich persönlich halte überhaupt nichts davon, relativ kleine Risiken über eine Versicherung abzusichern, zumal in der Regel bei einem Reiserücktritt objektiv betrachtet gar kein Schaden eintritt. Das Geld ist für die Reise eh vorgesehen.

Reiseveranstalter übermittelt Sicherungsschein nicht - was nun?

Folgender Sachverhalt:

Habe vor 10 Tagen eine Reise gebucht. Fernreise für Zwei, Start schon am 01.01.2014, Dauer 12 Tage, Kosten knappe 4.800 € - nicht gerade wenig also.

Soweit so schön.

Kurz nach der Internet-Buchung erhalten wir unse Reisebestätigung. Alle Daten stimmen. Vom Reiseveranstalter wird ein Zahlungstermin spätestens zum 10.12.13, per Überweisung, tituliert. ABER: Der Reisebestätigung ist kein Sicherungsschein beigefügt.

Nun hört man ja überall, dass keine Zahlung an den Reiseveranstalter geleistet werden soll, sofern man keinen Reisesicherungsschein in Händen hält.

Also habe ich den fehlenden Sicherungsschein, mittlerweile zwei Mal schriftlich per eMail und ein Mal mündlich via Telefon, sowohl beim Reisevermittler (Internetportal) als auch beim Reiseveranstalter angefordert. Bisher keinerlei Reaktion.

Beim Veranstalter handelt es sich um Urlaubstours aus Leipzig. Unternehmen der Unister-Gruppe. Nicht gerade den besten Ruf in den Bewertungsportalen, wie ich nun auch herausgefunden habe.

Nun zur eigentlichen Frage.

Nehmen wir mal an, der Sicherungsschein kommt nicht. Bin ich dann mit der Nichtzahlung des Reisepreises im Recht?

Muss ich die Reise explizit wegen des fehlenden Sicherungsscheins via Einschreiben / Rückschein stornieren? Bis wann muss ich das tätigen? Wie lange muss ich noch auf den Sicherungsschein warten? Muss ich dem Veranstalter eine Frist setzen oder ergibt die sich schon aus dem genannten spätesten Zahlungstermin 10.12.13?

Wenn ich die Reise storniere, kann ich dann eine vergleichbare Reise, ggf. zu höheren Kosten, bei einem anderen Reiseanbieter buchen und die Mehrkosten vom Reiseveranstalter der nicht zustande gekommenen Reise fordern?

Wie würdet ihr euch in der Situation verhalten? Weiter warten? Einfach zahlen und hoffen, dass es schon gut gehen wird?

Wie sicher kann man sich sein, dass wenn der Reiseveranstalter schon bei so einer Standardanforderung patzt, dass nicht Ähnliches am Urlaubsort mit Hotel usw. passiert?

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Stornogebühren bei Ferienwohnung

Hallo,

ich haben am 08.07. für 6 Übernachtungen eine Ferienwohnung gebucht. Bei der Reservierung per Telefon und auch bei der Reservierungsbestätigung wurde weder auf die AGB noch auf Stonrokosten hingewiesen. Ich sollte lediglich eine Anzahlung von 20 % des Gesamtpreises vorab überweisen, der Rest sollte dann vor Ort bar bezahlt werden.

Am 18,07. musste ich die geplante Reise vom 21.07. - 27.07. aus beruflichen Gründen leider stornieren. Am Telefon sagte man mir dann, dass 80% Stornokosten anfallen würden. Aber kein Hinweis darauf, dass die 80% von der Zahlung sein soll und vom Gesamtpreis. Da man leider auch nicht so ganz Bescheid wusste am anderen Ende hat man mir einen Rückruf für den nächsten Tag (19.07) angeboten.

Erst zwei Tage später (20.07.) meldete sich dann der Betreiber der Ferienwohnung und sagte mir, dass die 80% Stornokosten vom Gesamtpreis zu zahlen wären und das man mir bereits schon eine Email zugesendet hätte. Lt. Email werden nun 60% Stornogebühren erhoben und die bereits gezahlte Anzahlung auch berücksichtigt.

In dem Telefonat hat man mich darauf hingewiesen, dass die Stornogebühren üblich wären für den Hotel und Ferienwohnungsbereich und das diese Angaben auch in den ABS hinterlegt wären. Lt. den AGBs des Betreibers wird aber nur folgendes genannt: "Stornierung --- Die Rücktrittserklärung sollte, in Ihrem Interesse, in jedem Fall schriftlich erfolgen. Bis zu 4 Wochen vor Anreise erfolgt die Rückzahlung der Vorkasse, die Reservierungsgebühr wird einbehalten. Ab 4 Wochen vor Anreise erfolgt grundsätzlich keine Erstattung geleisteter Zahlungen. Ausgenommen hiervon sind Krankheitsfälle unter Vorlage (Zusendung) einer ärztlichen Bescheinigung."

Da ich aber den Geschätsführer sprechen wollte und der nicht da wäre steht dieses Gespräch noch aus.

Ich würde aber trotzdem gerne vorab wissen, wer nun im Recht ist und was wirklich zu zahlen ist und was nicht. Weiß jemand vielleicht einen Rat?

Vielen Dank und LG

Joyce01

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