Ab welcher Einkommensklasse lohnt sich ein Steuerberater?

3 Antworten

Wenn Du nur 5 Monate gearbeitet hast udn Dein gesamtbrutto ca. 11.000,- nicht übersteigtst, bekommst Du alles zurück, auch völlig ohne Steuerberater, weil die Summe aus Grundfreibetrag, Arbeitnehmerpauschlaale udn Vorsorgepauschlae schon gut 10.800,- ist. Damit ist das Einommensteuerfrei,.

Auch darüber wird sich für Dich kein Berater lohnen. Ich sage mal man sollte schon wenigstens 500,- Euro und mehr Jahresteuerschuld haben.

'und dann auch erst zu Lohnsteuerhilfeverein.

wfwbinder hat ja schon abgeschätzt, dass Du alle Steuer rückerstattet bekommst.

Die beiden Formulare für die Steuerklärung sind in Deinem Fall relativ einfach auszufüllenDer erste Bogen enthällt imwesentlichen ja nur die Fragen zur Person, Bankverbindung, Steuernummer hast Du ja noch keine, aber Deine neue Steuer Identnummer hast Du sicher auch schon bekommen. Von Deinem Arbeitgeber bekommst Du in kürze eine Bescheinigung zu den abgeführten Leistungen für die Sozialversicherung sowie eine Steuerbescheinigung, in der Dein Jahreseinkommen sowie die abgeführten Abgaben aufgelistet sind. Diese Daten überträgst Du, ebenso die Daten zum Einkommen und zu den Werbungskosten überträgst Du in die Anlage N. Ausserdem kannst Du noch die Kosten für die Fahrten zum Arbeitsplatz ansetzen. Das war es dann im wesentlichen. Wenn Du die Erklärung persönlich beim Finanzamt einreichst, kannst Du im Zweifelsfall auch noch die ein oder andere Frage stellen. In Deinem Fall ist die Steuererklärung noch keine Hexerei.

Für einen Angestellten lohnt sich ein Steuerberater ganz selten, fast nie. Viele der Steuerberater haben beim Finanzamt gelernt und deren Sichtweise quasi in Fleisch und Blut übernommen. Sie rechnen Dir anhand von Programmen oder Tabellen aus, WAS Du Abführen musst. Wir nennen sie Abführberater. Gute Hilfen sind z. B. Infos auf CD's von WiSo. Ich selbst hatte immer einen "Konz" zuhause, (1000 legale Steuertricks). Im engeren Bekanntenkreis hatte ich mit dessen Tipps eine regelmäßige Steuerstattung von unter 500,- DM pro Jahr auf weit über 2 000,- DM heben können. Konz hat eine Wut auf die Steuereintreiber und stand wohl schon einige Male erfolgreich vor Gericht. Er schreibt nicht alleine. Gib einfach mal 'Konz' und 'Steuern' in die Suchmaschinen ein. Der zeitliche Arbeitsaufwand ist geringer, als der Gang zum Lohnsteuerverein. Steuerzahlen ist Pflicht, Steuersparen Dein Recht. Die meisten Steuern sind ohnehin freiwillig. Selbst die Hundesteuer muß man nicht hinterziehen, Ärtze verschreiben Rauschgiftlern z. B. eine Tiertherapie... und mit Hartz4 gibt es dann einen Zuschuss zum Hundefutter.

Lukrativer Nebenjob oder Betrug? ( Ergo Pro)

Hallo Community!

Zu meiner Ausgangslage: Ich bin 19 Jahre alt, studiere Physik und war seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Nebenjob, weil ich weniger stark von meiner Familie abhängig sein wollte. Um es gerade vorweg zu sagen, habe ich von Wirtschaft, Versicherungsgesellschaften etc. wenig bis gar keine Ahnung, weswegen ich auch unbedingt Rat benötige.

Ein Bekannter, der zufällig mitbekam, dass ich einen Nebenjob suche, meldete sich bei mir und bot mir eine "lukrative Nebentätigkeit" an. Auf die Frage, worin die bestehen würde, sagte er mir: "Ich zeigs dir, wenn du da bist, aber ich verspreche dir, es ist genial."

Diese Geheimniskrämerei war schon ein wenig suspekt, doch weil ich mit ihm mehr oder weniger seit Jahren sporadisch zu tun hatte, ging ich letzte Woche dorthin.

Das Unternehmen war die Ergo- Versicherungsgesellschaft, genauer gesagt die "Ergo Pro". Einige Minuten später hatte ich schon ein Vorstellungsgespräch bei der Chefin meines Bekannten, die mir das Prinzip erklären wollte:

Als eig. ungelernte Kraft viel Geld verdienen. Der Verdienst ist bestimmt durch Stufen; je höher die Stufe, desto mehr Geld. ( Bis zu 12.000 € innerhalb 3-9 Monaten wären möglich). Meine Aufgabe bestehe darin, Gespräche mit Kunden zu führen, sowie Vorstellungsgespräche mit Leuten, die bei Ergo Pro einsteigen wollten. Zunächst aber würde ich nur passiv dabei sein, heißt in Gesprächen mit dem Kunden/ Neuanwerber daneben sitzen und nur zuhören. Schon da würde ich nach Aussage der Chefin Geld verdienen, an die 100- 200 € für ein einstündiges Gespräch. Sollte ich irgendwann auch Leute für die Ergo Pro anwerben, bekäme ich einen kleinen Teil ihrer Einkünfte noch zu der üblichen Provision. In meiner Zeit als "Azubi" hätte ich keine Kosten für mehrere Schulungen und Seminare zu tragen, dies würde von Ergo übernommen werden. Es werden Leute mit Ausstrahlung und festen Zielen im Leben gesucht.

Für mich klingt dieses Angebot völlig utopisch und ich weiß nicht so recht, inwieweit ich darauf vertrauen kann. Auf der einen Seite wirkt Ergo relativ seriös ( Sexpartys in Osteuropa auf Kosten des Beitragzahlers mal ausgenommen ;-) ), auf der anderen Seite kann ich mir nicht vorstellen, dass man als junger Erwachsener so viel Geld verdienen kann durch eher anspruchslose Tätigkeiten. Wie kann sich die Ergo das leisten, jemand so gut zu entlohnen? Im Internet finde ich eher wenig zu meinem Problem und ich weiß nicht, ob ich dem Ganzen überhaupt eine Chance geben sollte. Würde mich sehr freuen über Rat; was würdet ihr in meiner Situation machen?

LG Novalis

( Entschuldigung für den langen Text!)

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Sozialversicherungspflichtige Tätigkeit oder Werkvertrag - was soll ich machen?

Hallo liebe Community,

ich bin 29 Jahre alt und Studentin. Meine Universität bietet mir die Möglichkeit einer sozialversicherungspfl. Tätigkeit (max. 800€ brutto/Monat, 19,5 Std./Woche) oder als Alternative einen Werkvertrag (zwischen 3000-3700€ für 4 Monate) an. Nun muss ich entscheiden was sich für mich am meisten lohnt und hoffe ihr könnt mir helfen:

Fragen zur sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit:

  • Werden mir als Student Sozialabgaben (KV, PV, ALV, RV) abgezogen (ich verdiene ja weniger als 850€)?
  • Muss ich die studentische KV weiterhin selber zahlen oder berechnet sich die KV wie bei "normalen" sozialvers.pfl. Tätigkeiten (ca 14% vom Bruttolohn) und wird vom Bruttolohn abgezogen?
  • Fallen bei Tätigkeiten unter 850€ Steuerabgaben an?

Fragen zum Werkvertrag:

  • Muss ich Sozialabgaben (abgesehen von KV+PV), also ALV & RV selber abführen? Wenn ja, wie macht man das? Meldet man sich beim Arbeitsamt und der dtsch. Rentenversicherung?
  • Da beim Werkvertrag keine Stundenzahl angegeben wird, wie stelle ich bei meiner KV sicher, dass ich weiterhin in der studentischen KV bleibe? (Die wollen wissen, ob ich über die 20 Std. komme, aber das ist ja im Werkvertrag nicht vereinbart)?
  • Am Ende des Jahres muss ich eine Einkommenssteuererklärung machen. Bezieht sich der Freibetrag von 8130 € auf den Bruttoverdienst oder den Gewinn? Kann ich neben Werbekosten auch Sozialabgaben geltend machen (denn die muss ich ja selbst abführen und vermindern mein Einkommen)?
  • Lohnt es sich die Einkommenssteurerklärung bei einem Steuerberater machen zu lassen (kostenmäßig)? Oder kann man das auch einfach selbst machen. Bisher war ich immer bei der Lohi, aber mit einem Werkvertrag fällt die Lohi für mich weg (selbständige Tätigkeit).

Evtl. muss ich im gleichen Jahr noch ein Pflichtpraktikum in der Vorlesungsfreien Zeit absolvieren (2 Monate), hätte das Auswirkungen auf die sozialverspfl. Tätigkeit bzw. den Werkvertrag? Kann ich das Praktikum "nebenbei" machen oder arbeite ich dann zu viel als Student?

Evtl. bietet sich mir noch ein Mini-Job mit 10 Std./Monat an, den ich eigtl. gerne machen würde. Aber mit der sozialverspfl. Tätigkeit ist das ja nicht möglich, da ich über die 20 Std./Woche käme. Wäre das denn mit einem Werkvertrag möglich?

Da ich noch länger als 4 Monate am Lehrstuhl arbeiten werde, habe ich mir überlegt beide Tätigkeiten zu koppeln. Also erst in Form eines Werkvertrages zu arbeiten und dann sozialversicherungspflichtig (da ich ab September aus der studentischen KV falle). Würden mir dadurch Nachteile entstehen, z.B. durch die Einkommenssteuererklärung?

Das sind ganz schön viele Fragen, aber ich würde mich Feedback wirklich sehr freuen. Ich recherchiere jetzt schon seit einiger Zeit und kann mich einfach nicht entscheiden.

Vorab schon mal vielen lieben Dank, Lisa

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Auskunft gegenüber Erben

Eine Tante meiner Frau hat sich in den letzten zwei Jahren vor dem Ableben ihres Bruders um ihn bekümmert. Seine Kinder, insbesondere eine Tochter, mit der er zeitlebends in einem Haushalt wohnte, haben ihn verwahrlosen lassen. Auf Einzelheiten möchte ich an dieser Stelle verzichten. Die Tante konnte es nicht weiter mit ansehen und hat zuerst seine Wohnsituation verbessert (Zimmer und Wäsche gereinigt) und ihm eine tägliche Mahlzeit gebracht. Um die Kosten zu regeln erhielt die Tante eine Vollmacht u. a. auch über seine Konten. Dabei stellte sie heilloses Durcheinander fest (die Tochter hatte Vollmacht bis dahin) und die Konten wurden von der Tante geordnet. Etwas später wurde der Bruder mehrfach so krank, dass er jeweils ins Krankenhaus musste. Die Tante regelte alles, vom neuen Schlafanzug bis zur Schmutzwäsche. Die Tochter besuchte ihren Vater nicht einmal, auch später nicht. Im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt musste der Bruder in ein Pflegeheim. Die Schwester regelte alles. Nachdem der Bruder gestorben war und die Kinder keine Anzeichen machten sich um die Beerdigung zu kümmern, regelte das die Tante. Jetzt nachdem etwa ein Jahr vergangen ist, fordert die Tocher Auskünfte und Darlegung der Finanzen bzw. stellt Forderungen bzw. unterstellt, dass noch Vermögen vom Vater da wäre. Bei der Tante handelt es sich um eine einfache Frau, von Buchführung hat sie keine Ahnung. Belege für die großen Posten sind vorhanden aber nicht für Leibwäsche, Lebensmittel, usw. Meine Frage lautet nun: Muss die Tante sich überhaupt gegenüber der Tochter ihres Bruders rechtfertigen und wenn "Ja", für welchen Zeitraum. Muss die Tante am Ende für Kosten die sie nicht belegen kann, selbst aufkommen? Danke, neffe

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Hiwi, Werkverträge, kurzfristige Beschäftigung?

Hallo,

meine Situation: Ich bin Student auf dem letzten Loch (Diplomarbeit abgegeben, jetzt noch ein paar Kleinigkeiten offen) und habe bis 15.6. 10h die Woche als Hiwi gearbeitet, ab 15.6. 20h die Woche.
Im Oktober trete ich eine WiMi Stelle an einer zweiten Uni an.
Außerdem hatte ich bis Juni noch ein Stipendium, aber ich denke, das spielt keine Rolle.

Jetzt will ich einen Programmierauftrag für eine dritte Uni ausführen. Diese will mich auf Basis verschiedener Werkverträge (Teilkomponenten, verschiedene Projekte, gleicher Auftraggeber) bezahlen. Ich bin kein Informatikstudent, habe Programmieren eher nebenbei erlernt, deswegen bin ich unsicher, ob das als "freier Beruf" gilt. Die Tätigkeit würde vermutlich ca. 2 Monate dauern und sie haben (ca.) 10000€ an Mitteln für dieses Werk.

Ich versuche herauszufinden, welche Abgaben und welche Administrationsschritte auf mich zukommen und was für Rechnungen ich schreiben muss. Dabei geht es vor allem um den Werkvertrag, die Hiwi-Sachen laufen ja hauptsächlich ohne mein Zutun.

Als Zwischenschritt wäre schon mal interessant, wie ich diesen Werkvertrag im Sinne dieser maximalen Wochenarbeitszeit von 20h, die z.B. für student. KV gilt, beziffern muss. Ich greife da durchaus auf bestehende Fähigkeiten und ggf. auch Vorarbeit zurück, um 10000€ wertzuschöpfen. Ich habe allerlei Hausaufgaben zu dem Thema gemacht, finde es aber doch sehr komplex und scheue den Gang zum Steuerberater (das viele Geld habe ich ja noch nicht..).
Ich habe bereits (vor Jahren) mal einen 440€ Werkvertrag für die erste Uni ausgeführt, da habe ich mich nicht selbständig gemacht, vielleicht war das aber auch nur möglich, weil der Betrag so gering war? Muss ich mich jetzt für 2 Monate selbständig machen, vielleicht sogar ein extrem kurzlebiges Gewerbe anmelden?

Ich bin bislang davon ausgegangen, dass ich von meiner Familienversicherung (bin unter 25) seit Juni hätte abschied nehmen müssen, mich selbst versichern hätte müssen (aber freiwillig als Selbständiger oder als angestellter Hiwi? Sicher nicht als Student mit 20h Wochenarbeitszeit + wie auch immer das mit Werkverträgen ist) und den Löwenanteil an die GKV zahle.

Kurz: Ich habe keine Ahnung. Falls einer skeptisch ist: Ich erstelle tatsächlich ein Werk, genau so wie es in den ganzen Einschränkungen steht, danach hab ich nicht mehr viel mit denen zu tun usw.

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