Ab welchem Jahr gilt bei einem Verein die steuerliche gemeinnützigkeit ?

2 Antworten

Die Auskunft des Finanzamtes ist m. E. falsch.

siehe hier:

http://www.vereinsbesteuerung.info/pdf/Frage_Antwort_Gemeinnuetzigkeit.pdf

Wenn Eure Satzung akzeptiert wird, gibt es eine vorläufige Bescheinigung, die dann nach der ersten Prüfung in eine dauerhafte umgewandelt wird.

Das es erst am dem folgenden 01. 01. gelten soll ist mir neu

Vielen Dank ! Im I-net konnte ich nur Informationen über neu gegründete Vereine finden, die dann das mit dem Finanzamt gemeinnützigkeit beantragen und dafür die vorläufige Bescheinigung erhalten. In meinem Fall besteht der Verein schon sehr lange. Er beruft sich auf §60 Abs. 2 AO wonach die Satzung bei der Körperschaft und Gewerbesteuer während des ganzen Veranlagungszeitraums entsprechen muss. In meinem Fall sagt er, müsste die Satzung am 31.12.2013 spätestens Rechtskräftig gewesen sein damit für 2014 die Bescheinigung erhalte. Rechtsgrundlagen wo der Finanzbeamte nicht recht hat wäre hilfreich... Vielen Dank.

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@SeppeJ

Ja, ist tatsächlich so, dass es im ganzen Zeitraum gelten muss.

Was war denn bisher der Zweck des Vereins und was wird der zukünftige sein?

Was war der Grund das zu ändern?

Eventuell finden wir eine Lösung

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@wfwbinder

Vielen Dank nochmals ! Die bisherige Satzung (1980 verfasst) war nicht so geschrieben, dass es beim Finanzamt als gemeinnützig durchgehen würde. Man muss sich ja ziemlich genau an der Schreibweise vom Finanzamt halten, deßhalb ist die Satzung geändert worden. Der Zweck vom Verein hat sich nicht geändert und ist weiterhin gleich wie vor der Satzungsänderung und zwar Förderung der Jugend, Förderung Heimat- u. Brauchtumspflege und Denkmalschutz.. es werden sportliche Veranstaltungen unterm jahr verrichtet, Maibaum aufgestellt usw.. Diese Zwecke gehen beim Finanzamt als gemeinnützig durch. Da wir für 2014 mit erhöhten Spenden für diese gemeinnützigen Zwecke erwarten, ist es doch an größerer Bedeutung ob der Finanzbeamte recht hat und keine Möglichkeit besteht bereits für 2014 als gemeinnütziger Verein anerkannt zu werden

Die Satzungsänderung rückwirkend geltend zu machen geht anscheinend auch lt. Finanzbeamten nicht !? und den Verein neu zu gründen und den alten Verein zu übernehmen ist eher gestaltungsmissbrauch.

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@SeppeJ

Ich denke zur Zeit an eine etwas andere Lösung. Wenn nämlich der bisherige Verein sowohl gemeinnützige, wie nicht gemeinnützige Bereiche hatte, oder es eben Tätigkeit gibt, die als gewerbliche anzusehen wären, könnte man es aufteilen.

Den bisherigen Verein läßt man und gründet einen Förderverein, der ja dann eben neu wäre und bei der Aufteilung würde auch § 42 AO (Gestaltungsmissbrauch) nicht greifen.

in der Fachliteratur habe ich bisher leider ncihts über Rückwirkung gefunden.

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@wfwbinder

Danke für die Bemühungen ! Ich werde es erst nochmal mit einem Telefonat bzw. Schreiben an das Finanzamt versuchen i-wie eine Lösung zu finden. Einen neuen Förderverein zu gründen ist in erster Linie nicht geplant.

Sollte ich es schaffen, schreibe ich es sofort.

Gruß

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Finanzamt erkennt absolut nichts an?

Hi Ich habe wie jedes Jahr meine Steuererklärung über eine Steuerberaterin machen lassen, diese hat auch eine Hochrechnung gemacht und ich sollte wie jedes Jahr eine schöne Summe zurück bekommen. Ich bin Soldatin und habe beträchtliche Fahrtkosten, doppelte Haushaltsführung, Versicherungen etc 

So kurz darauf kam Post vom Finanzamt, ich war schon verwundert das es so schnell ging, dann der Schock, ich soll steuern in Höhe von rund 500 Euro nachzahlen. Wiederspruch wurde sofort eingelegt, aber die Zahlung wurde nicht ausgesetzt. Somit musste ich erstmal die 500 Euro bezahlen. Der Finanzbeamte hat absolut nichts anerkannt, er hat mein Einkommen mit den gezahlten Steuern gegengerechnet und raus kam zahlen Sie nach. Laut Aussage des Finanzbeamten ist das alles richtig so, da mir ja die Bundeswehr alle entstehenden Kosten erstattet, was aber absolut nicht der Fall ist und das soll ich jetzt nachweisen. Wie weise ich mach das ich etwas nicht bekommen habe? Netter weise hat mir die Abrechnungsstelle einen negativ Bescheid ausgestellt, was ihm aber immer noch nicht reicht. Jetzt soll ich alle bezügeabrechnungen von 2014 einreichen und den Steuerbescheid von 2013 und meine bezügeabrechnungen von Januar 2015. 

ich habe bei diesem Finanzamt das erste mal die Steuererklärung abgegeben, bin umgezogen. 

jetzt meine Frage, das kann doch nicht sein oder? Wie kann ich mich gegen eine solche "Schikane" wehren? Gibt es Möglichkeiten gegen ein solches Verhalten vor zu gehen? Ich bin für jeden Rat dankbarLg

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