Ab welchem Anteil gewerblicher Nutzung ist ein Gegenstand vorsteuerabzugsfähig?

1 Antwort

Du vermischt etwas, was eventuell mittelbar verknüpft ist.

  1. 10 %, oder über 50 % betriebliche Nutzung, oder unter 10% betriebliche Nutzung. Die entscheidet darüber, ob ein Gegenstand nicht aktiviert werden darf (unter 10 % betr. Nutzung), aktiviert werden darf (10 - 50 % betrieblichnutzung), oder aktiviert werden muss (über 50 % betriebliche Nutzung). Das ist aber Ertragsteuer.

  2. Der Vorsteuerabzug folgt dann der ertragsteuerlichen Behandlung. Wenn aktiviert werden muss und das Unternehmen vorsteuerabzugsberechting ist, kann abgezogen werden, wenn die Formvorschriften erfrüllt sind. wenn nicht aktiviert werden darf, kann auch keine Vorsteuer abgezogen werden. Beim Aktivierungswahlrecht (gewillkürtes BV) folgt es eben dieser behandlung.

  3. Wenn etwas aktiviert wurde, aber eine teilweise private Nutzung vorliegt, ist der Privatanteil allerdings zu versteuern und auf diesen Privatanteil ist auch Umsatzsteuer zu berechnen.

Spekulationssteuer bei unentgeltlicher Nutzung durch die Mutter

Meine Tochter kaufte am 31.05.2002 (Datum Notarvertrag) eine Eigentumswohnung und b ewohnte diese daraufhin bis Juni 2006 selbst. In diesem Monate habe ich mit meiner Tochter Haus gegen Wohnung getauscht (sie wohnt mit ihrer Familie unentgeltlich im mir zu 7/10 gehörenden Haus, ich bewohne unentgeltlich die meiner Tochter zu 100% gehörende Wohnung). Nun möchte meine Tochter die Wohnung verkaufen und eine seniorengerechte Wohnung kaufen, die ich wiederum unentgeltlich bewohnen darf. Gilt die Nutzung der 2002 erworbenen Wohnung durch mich als Eigennutzung (evtl. Fundstelle). Falls nicht, dann wäre ein Verkauf mit notarieller Beurkundung am bzw. ab 01.06.2012 anzuraten, um keine Spekulationssteuer zahlen zu müssen. Ist dies richtig?

Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand eine kompetente Antwort geben könnte. Im Voraus herzlichen Dank hierfür!!!

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Bekomme ich Umsatzsteuer bis zu 17.500€ zurück?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe eine Frage zur Kleinunternehmerregelung. Zur Zeit stelle ich Rechnungen inkl. 19% Mehrwertsteuer und habe somit keine Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen. Bekomme ich die 19% Mehrwertsteuer am Ende des Jahres bis zu einem Betrag von 17.500€ wieder zurück? Da ein Kleinunternehmer bis zu 17.500€ Rechnungen steuerfrei stellen kann würde ich gerne wissen, ob ein Gewerbetreibender, der die Kleinunternehmerregelung nicht in Anspruch genommen hat ebenfalls keine Steuern bis zu 17.500€ zahlen muss?

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Ich versteh es nicht - Stromverbrauch VIEL zu hoch Alleinstehend 5000kw

Hallo.

Ich bin jetzt mal wirklich erschrocken. Ich habe gespart wo ich konnte. Habe meinen PC ersetzt durch ein Netbook, habe einen neuen Gefrierschrank gekauft, einen Fernseher mit sparsamer LED-Technik. wenn ich es nicht benutze schalte ich es trotzdem komplett ab.

Und jetzt lese ich den Stromzähler ab und habe 5000kw in einem Jahr verbraucht. Ich wohne alleine in der Wohnung, bin etwa 10-12 Stunden am Tag nicht zu Hause. Oft kochen muss ich auch nicht oder Wäsche waschen. Das mache ich meist bei meiner Freundin. Also wenns im Jahr 15-20 Maschinen an Wäsche ist, dann ist es schon viel.

Das kann wirklich nicht mehr sein.

Was soll ich tun, was sagt ihr dazu.

Das Netbook läuft 24h am Tag, verbraucht aber nur etwa 7W (laut Strommessgerät). Meon großer PC (etwa ein mal im Monat an für 30 Minuten) braucht schon im ausgeschalteten Zustand 40W (mit Monitor, Lautsprecher, Drucker, externer Brenner ...). Im eingeschalteten Zustand standen etwa 160W auf der Uhr. Deswegen der Umstieg auf das kleine Netbook. Schon alleine von daher hätte der Verbrauch geringer werden müssen. Aber nein. Ich brauche genau so viel wie letztes Jahr 5000kw.

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Faellt Spekulationssteuer bei Immobilienverkauf an wenn Geschwister das Haus bisher genutzt haben?

Nach Durchsicht verschiedener Eintraege zum Thema Spekulationssteuer bin ich leider zu dieser Frage noch nicht fuendig geworden und waere fuer einen Rat dankbar. Ich besitze mit meiner Schwester eine Mehrfamilienhaus das unser Vater uns im Jahr 2005 im Rahmen einer vorzeitigen Erbfolge ueberschrieben hat - das volle Niessbrauchsrecht trat erst ab 2007 in Kraft, d.h. dass wir noch keine 10 Jahre im vollen Besitz des Hauses sind. Wir moechten das Haus nun verkaufen und sind nicht sicher bzgl. der anfallenden Steuern.. Meine Schwester wird hierbei sicherich keine Spekulationssteuer zahlen muessen da sie das Haus selbst genutzt hat. Ich habe das Haus jedoch nicht genutzt. Bin ich ebenfalls von der Spekulationssteuer befreit durch die bisherige Nutzung des Hauses durch meine Schwester?

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Aushilfe: Ab wann zahlt der Arbeitgeber seinen Teil der Krankenversicherung?

Ich arbeite schon seit Anfang meines Studiums als Aushilfe beim gleichen Arbeitgeber, bei dem ich aber keinen festen Arbeitsvertrag habe. Da ich nun schon länger dabei bin, bin ich mittlerweile aus der "studentischen Regelung" der Krankenkasse ausgeschieden und musste mich nun freiwillig versichern. Nun frage ich mich ob mein Arbeitgeber nicht seinen Anteil an dem monatlichen Beitrag zahlen müsste, da ich nicht frei, sondern auf Lohnsteuerkarte arbeite (10-40 Stunden die Woche, je nach Auslastung)?

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Habe beim Lohnsteuerjahresausgleich geholfen, nur 37 € erstattet, Fehler gemacht? Brauche Steuerrat!

Guten Abend, ich habe einer Freundin beim Lohnsteuerjahresausgleich etwas geholfen. Sie hat nun aber nur 37 Euro erstattet bekommen.

Wir sind beide sehr enttäuscht, hatte auf eine viel höhere Steuererstattung gehofft. Nun überlege ich, ob ich Fehler gemacht habe oder die Vordrucke falsch ausgefüllt habe.

Brauche nun (wenns auch für nen Widerspruch schon viel zu spät ist) noch guten Steuerrat, denn ihre Steuern ab Jahr 2011 müssen wir noch machen.

Laut Steuerbescheid werden 782 Euro Steuern festgesetzt, 819 Euro wurden vom Lohn abgezogen.

Von den 16.016 Euro Bruttoarbeitslohn wurden 336 Euro für Weg Wohnung-Arbeitsstätte, 595 Euro Aufwendungen für Arbeitsmittel und 108 Euro übrige Werbungskosten abgezogen, bleiben noch 14.977 Euro Einkünfte. Die Summe der beschränkt abziehbaren Sonderausgaben betragen 2507 Euro, dann sind noch 48 Euro nach § 10 b EStG, 66 Euro Kirchensteuer angegeben. Die 20 Euro angegebene außergewöhnliche Belastung hat nicht "gegriffen", da kein Überbelastungsbetrag vorliegt.

Ein Sonderausgabenbezug für geltend gemachte Altersvorsorgebeiträge nach § 10 a EStG in Höhe von 527 Euro kam nicht in Frage, weil der Zulageanspruch von 154 Euro günstiger sei.

Wir haben den Riestervertrag angegeben, die Unfallversicherung (45 Euro), sie hatte 1593 Euro AN-Anteil zur Rentenversicherung gezahlt und 1262 Euro zur AOK, + 156 Euro Pflegeversicherung und 224 Euro zur Arbeitslosenversicherung.

Könnt Ihr aus diesen Angaben schon was zu evtl. gemachten Fehlern bei der Steuererklärung sagen? Falls Ihr noch Angaben braucht, bitte melden? Danke schon mal.

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