Ab welchem Anlagebetrag lohnt sich ein Honorarberater?

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6 Antworten

Bei einer Einmalanlage kann eine Beratung durch einen Honorarberater in Abhängigkeit von den weiteren finanziellen Verhältnissen frühestens ab 10.000 € sinnvoll sein, oft aber erst ab 25.000 € oder sogar erst ab 50.000 €.

Bei einer regelmäßigen Anlage die über einen längeren Zeitraum getätigt werden soll (z.B. zur Altersvorsorge) ist die Beratung durch einen Honorarberater nahezu immer vorteilhaft.

Schon bei einem monatlichen Betrag von 100 € geht es bei einer geplanten Anlagedauer von 30 Jahren um Einzahlungen in Höhe von 36.000 €.

Ein provisionsorientierter Finanzberater wird als "Lösung" fast ausnahmslos ein Produkt empfehlen, das Provisionszahlungen in vierstelliger Höhe auslöst. Ein guter Honorarberater wird oft in der Lage sein dem Kunden die Provision zu ersparen und ihm gleichzeitig ein qualitativ besseres Produkt zu empfehlen.

Einen Honorarberater würde ich mir wahrscheinlich erst dann "leisten" wenn mein Anlageportfolio und die Investments so komplex und unübersichtlich würden das ich es allein nicht mehr überblicken könnte.

wenn der berater rein auf honorarbasis arbeitet, würde ich versuchen, einen guten zu finden und dann seinen studensatz ermitteln und die dauer eines gespräches. liegen die kosten der beratung über x% (dein subjektives X!!!) des zu investierenden betrages, wirst du selbst sagen: loht sich oder lohnt sich nicht!

rein von der summe her gesehen, werden bei der deutschen bank die kunden professionell betreut AB einer summe von 500.000 euro.

man muss allerdings berücksichtigen das hier einiges an kosten anfallen. meist "nur" 1 - 1,25% der anlagesumme, aber ich finde das trotz allem sehr viel.

es sei denn das der berater sein handwerk versteht und jedes jahr mehr als 10% erwirtschaften kann.dann wäre es völlig egal.

Ich finde er lohnt überhaupt nicht.

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