Ab wann Steuerpflichtig? Als Student mit freiberuflicher Nebentätigkeit und Minijob?

3 Antworten

  1. Der Minijob kommt nicht in Deine Steuererklärung, weil alle Abgaben pauschal von Deinem Arbeitgeber gezahlt werden

  2. Welchen umfang hat denn die freiberufliche Tätigkeit? Bei weniger als 9.000,- fällt wegen Grundfreibetrag und anderen Freibeträgen garantiert keine Einkommensteuer an.

  3. Bei der Familienversicherung ist es ein Problem. Der Minijob wäre unschädlich. Wenn die selbständige Tätigkeit dazu kommt ist es m. E. ein Fall ab dann in die Studentische KV gehen zu müssen.

  1. Wenn der Minijob pauschal versteuert wird spielt er im Bezug auf die Einkommensteuererklärung keine Rolle. Warst du allerdings so schlau deine Lohnsteuerabzugsmerkmale (Steuerklasse etc) deinem Chef zur Verfügung zu stellen, werden die Einkünfte aus nicht-selbständiger Arbeit mit denen aus selbständiger Arbeit bei der Summe der Einkünfte addiert. Einkommensteuer wird fällig, wenn das zu versteuernde Einkommen 8.130,- € im Jahr übersteigt.

  2. Einkommensteuerpflichtig sind Einkünfte aus selbständiger Arbeit grundsätzlich (Ausnahmen zu vernachlässigen). Diese hast du gegenüber dem Finanzamt zu erklären. Deine Einnahmen werden deinen Betriebsausgaben gegenüber gestellt (Gewinnermittlung). Beispielformulare für Rechnungen gibt es zu hauf im Internet. Du solltest nur keine Umsatzsteuer ausweisen, wenn du Kleinunternehmer bist, weil diese dann ans Finanzamt zu zahlen ist. Vorsteuer dürfen KU generell nicht in Abzug bringen

  3. Wenn die Einkünfte aus der selbständigen Tätigkeit und dem Minijob zusammen 450,- € im Monat übersteigen, oder du mehr als 15 Stunden die Woche für beide Tätigkeiten gemeinsam aufwendest.

Was ist denn für mich als Arbeitnehmer der Unterschied, wenn der Minijob nicht pauschal versteuert wird? Ich habe doch da laut deiner Aussage den großen Nachteil, dass der Lohn zum Grundfreibetrag dazugerechnet wird.

Wenn ich nun also noch anderes zu versteuerndes Einkommen (Mieteeinnahmen, Kapitalerträge,...) habe und meinem Minijob dazuzählen muss (insgesamt dann über dem Grundfreibetrag), bin ich verpflichtet Einkommenssteuer zu zahlen?

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@phlips

Richtig: wird der Minijob nicht pauschal versteuert, zählt er bei Dir mit. Genau wie Zinsen und andere Einkünfte.

Ja, wenn das Jahreseinkommen aus allen Einkunftsarten nach Abzug der jeweiligen Werbungskosten und ggf. Sonderausgaben den Freibetrag übersteigt, muss man Steuern zahlen. Um das rechtssicher festzustellen, gibt man eine Einkommensteuererklärung ab.

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Hallo,

wir nehmen mal an, dass es um Einkommensteuer geht.

Der Minijob wird - in der Regel ! - vom Arbeitgeber pauschal versteuert und zählt daher nicht mit.

Die Einkünfte aus der FB-Tätigkeit sind also allein relevant. Sie dürfen nach Abzug der Werbungskosten und Sonderausgaben den Grundfreibetrag von gut 8000 EUR im Jahr nicht übersteigen. Danach zahlt man Steuern. Steuerpflichtig ist vorher auch schon.

Eine Rechnung würde ich schon deshalb schreiben, damit Auftraggeber und Finanzamt Dich nicht für einen Schwarzarbeiter halten. Notwendig aber nicht unbedingt.

Nicht mehr familienversichert ist man ab 450 EUR im Monat. Dabei zählt der Minijob mit !!!

Nach Umsatzsteuer wurde ja nicht gefragt, aber dazu hat sicher schon jemand was geschrieben.

Viel Glück

Barmer

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Ich (Studentin, 28 Jahre) habe derzeit einen Minijob der mir maximal 400 Euro im Monat bringt. Ich arbeite meist am Wochenende, selten in der Woche und immer nach 18Uhr. Nun habe ich gelesen, dass ich fast doppelt soviel verdienen könnte, wenn meine Tätigkeit als studentischer Nebenjob eingetragen wäre. Und ich würde auch als "ordentlicher Student" gelten, wenn ich die 20 h pro Woche überschreite, da ich meine Tätigkeit nur abends bzw. nachts ausführe. Ist das richtig? Oder übersehe ich was? Könnte ich einfach zu meinem Arbeitgeber gehen und vorschlagen er soll den Job als student. Nebentätigkeit anmelden und dann kann ich mehr verdienen( bis zum steuerlichen Grundfreibetrag)? Muss er dann höhere Abgaben leisten? Wo kann ich evtl. was schriftliches finden, dass die rechtlichen Grundlagen klar darstellt um meinen Arbeitgeber zu überzeugen?

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2) Midi-job: Hier darf man (laut Info auf Web) monatlich bis 850 Euro verdienen ohne Einkommensteuer zahlen müssen. Ich verstehe diese gilt sich wieder für Studenten. Dürfen die nicht studierenden auch eine Midi-job haben und monatlich bis 850 Euro ohne Umsatzsteuer verdienen?

3) Wenn ich richtig verstehe, als alternative zur dieser oben gegebenen Mini- und Midi-job Optionen, könnte ich mich als Gewerbe anmelden und bei Einnahmen bis 17 500 Euro im Jahr keinen Umsatzsteuer zahlen. Wäre diese vielleicht eine besser passende Option zu unseren Situation?

4) Wenn zwei Steuerpflichtige eine gemeinsame Steuererklärung abgeben, spricht man von Zusammenveranlagung. Da ich in diesen drei oben genannten Szenarien nicht Steuerpflichtig wäre, kommt eine Zusammenveranlagung für uns nicht ins Frage, korrekt?

Danke im Voraus für antworten. Mit freundlichen Grüßen

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