Ab wann muss ich Bereitstellungszinsen zahlen?

1 Antwort

Bereitstellungszinsen zahlt man fast nur, wenn man baut. Weil dann wird Geld bereit gestellt, aber nur nach Fortschritt abgefordert. Wenn der Bau dann länger dauert, als geplant, kann es dazu kommen.

Beim Kauf kaum zu erwarten. Die haben gesagt, sie würden eine Finanzierung für Dich machen.

Nun suchst Du das Objekt. Dann machst Du den richtigen Antrag udn wenn der genehmigt ist, kaufst Du udn zahlst. Bereitstellungszinsen werden kaum anfallen.

Schuldzinsenabzug bei erstmaliger Vermietung nach vorheriger Eigennutzung

Sachverhalt:

Bislang eigengenutzes und fast abbezahltes Eigenheim muss aus beruflichen Gründen (neuer Arbeitsplatz) vermietet werden, da Verkauf nur mit erheblichen Verlusten möglich wäre. Neuer Arbeitsplatz ab 2011, Bank sichert Ende 2010 in einer Phase, als die Zinsen wieder anzuziehen drohten, die Zusage für ein Darlehen in Höhe von 100.000 Euro zu, um einen Teil der gebundenen Eigenmittel aus dem Objekt entnehmen zu können. Ziel: Höchstmögliche Flexibilität für die weitere Entwicklung am neuen Wohnort wie Bau eines neuen Eigenheimes, Kauf eines Objektes oder auch Anmietung eines neuen Objektes, abhängig von den völlig unbekannten örtlichen Gegebenheiten am neuen Wohnort. Im Falle der letzgenannten Alternative hätten wir die freien Eigenmittel für den Kauf eines Appartements genutzt, welches wir dann ebenfalls vermietet hätten.

Zunächst haben wir eine Übergangs-Mietwohnung bezogen und uns vor Ort mit dem aktuellen Wohnungsmarkt beschäftigt. Nach einigen Wochen am neuen Arbeitsort haben wir ein einigermaßen passendes Objekt gefunden, viel kleiner als das bisherige Objekt und damit auch günstiger als ursprünglich erwartet. Der Kredit musste natürlich trotzdem abgenommen werden.

Das örtliche Finanzamt verweigert die Anerkennung von 330 Euro Schuldzinsen monatlich, berücksichtigt aber mit größter Selbstverständlichkeit die 900 Euro Mietzahlung als Einkommen. Begründung: "Mit der Darlehensvaluta wurde das neu erworbene selbstgenutzte Objekt finanziert. Die Schuldzinsen stehen daher mit den Vermietungseinkünften nicht in einem wirtschaftlichen Zusammenhang".

Eingetragen ist das Darlehen auf dem vermieteten Objekt, zum Zeitpunkt des Darlehenantrages war uns weder der Name unseres künftigen Wohnortes bekannt noch hatten wir Kenntnis von dem Objekt. Der Berater des darlehenerteilenden Instituts war über den Sachverhalt vollständig informiert, wir hatten uns unter 2 möglichen Finanzierungsformen auch auf seinen Rat hin für die Variante mit den höheren Schuldzinsen entschieden, um die zusätzliche Belastung durch die Mieteinnahmen möglichst gering zu halten.

Wer kann uns mit Argumentationshilfen im Einspruchsverfahren unterstützen? Im Voraus vielen Dank.

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Immobilienfinanzierung: Tilgung und Rücklage

ich bin für eine Immobilienfinanzierung nicht mehr sehr jung - denke ich. Mit Ende 44 will ich das Thema nun angehen.

Es gibt ein Objekt, das uns (Familie) gefällt und wir waren auch bei einer Bank. Die hat grünes Licht gegeben, aber ich bin mir nicht so sicher, ob die Beratung gut war.

Ich will hier nur auf wenige Daten eingehen:

  • Tilgung: die Bank sieht "nur" 1%
  • Rücklage: wieviel Prozent der Finanzierung sollte man für harte Zeiten auf der hohen Kante haben?

Ist 1% Tilgung nicht ein bisschen wenig? Bei der Rücklage meine ich ein Polster für harte Zeiten, sollte es zu Arbeitslosigkeit oder Krankheit kommen. Das sieht die Bank überhaupt nicht.

Wir würden bei dem Objekt, das uns interessiert, wenig finanziellen Spielraum haben. Und das macht mich unsicher. Lieber doch ein wenig kleiner/ günstiger?

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