Ab 5.000 Euro gemeinschaftlich in Immobilien investieren?

6 Antworten

Klar sowas geht. Ich habe bei einer ähnlichen Konstruktion mitgemacht: Bürger-Windpark. Wir haben jeder 2000€ eingebracht. Die Investitionssumme war 7-stellig.

Das funktioniert mir 2 GmbHs, damit dann auch die Nachschusspflicht umgangen wird. Meine Kenntnisse reichen nicht, das hier zu erklären.

Google mal hinter rechtlichen Konstruktionen Bürger-Windpark her...

Vielen Dank für Deine Antwort. Das werde ich gleich mal bei google eingeben.

0

Die Idee der Vermögensverwaltenden ist schon ok, aber bei der KG muss ja einer Vollhafter sein. Da man eine KG gern als GmbH und Co. KG gründet, um die Haftung zu beschränken, gibt es viel zu bedenken.

So etwas kann man in einem Forum ganz schwierig leisten.

Ein Termin bei einen Steuerberaterkollegen von mir wird da sehr gut helfen, um Ordnung in die Gedanken zu bekommen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Orrr nööö, eine Publikums-GmbH & Co.KG, da wirst du ja gar nicht mehr fertig mit Briefe schreiben.

100 x Anforderung von Sonderwerbungskosten, 100 x Mitteilung des Ergebnisses, 100 x Fragen beantworten, warum weder der Verlust noch der Nachschuss steuerlich verwertet werden können, 100 x § 15a erklären.... vielen Dank.

Zu Sonder-WK komme ich, weil hoffentlich mindestens einer der Kommanditisten Geschäftsführer ist. Ansonsten kommen wir zu Sonderbetriebsausgaben.

0
@EnnoWarMal

Na ja, ich muss das ja nicht machen. ;-) :-)

Aber was mir gerade noch einfällt, der Frager sieht das ja als reine Kapitalanlage.

Da böte sich ja auch eine stille Gesellschaft an. Ich verstehe die Ganze Sache nämlich eher so, "ich möchte ein Haus haben und suche 100 Leute die mit das Geld geben und im Übrigen die Klappe halten.

1
@wfwbinder

Dann aber eine typische und keine atypische, sonst kannst du auch gleich die KG machen.

BTW..... schon mal mit "GmbH & Still" gearbeitet? Das ist lustig.

0
@wfwbinder

Der Witz ist: DATEV ist gar nicht in der Lage, solch eine Struktur abzubilden. Man muss tatsächlich zwei Mandanten anlegen.

0
@wfwbinder

Hallo, vielen Dank für die ausführliche Antwort. Genau, als reine Kapitalanlage.

0

Ich denke ich würde es als BGB Gesellschaft machen. Einer geht zum Notar, bringt die Daten der anderen Mitkäufer mit und kauft das Objekt für sich und alle anderen (für die anderen als vollmachtsloser Vertreter). Jeder der anderen geht zu irgendeinem Notar seiner Wahl und erklärt sich mit dem Vertrag einverstanden (kostet nicht viel, kann man vorher abklären).

So jetzt sind alle Eigentümer und um Streitigkeiten usw. möglichst aus dem Wege zu gehen muss man jetzt intern eine BGB Vereinbarung haben (möglichst schon vorher).

Das hat auch den Vorteil, dass jeder der Miteigentümer mit seinen Erträgen und seinen Verlusten oder Abschreibungen direkt mit seinem Finanzamt verhandelt.

Auf keinen Fall, ührt nur zu streit

Welche Kapitalerträge?

Ergänzung:

Die rechtlichen Hürden scheinen sehr hoch zu sein, oder liege ich hier falsch?

Das ist eine Frage der eigenen Persönlichkeit. Für wen es eine hohe rechtliche Hürde ist, einen Notar zu beauftragen und einen Steuerberater, für den sind die Hürden hoch.

Gilt dieses Konstrukt schon als Immobilienfonds nach dem Kapitalanlagegesetz? 

Nein. Es ist eine normale Kommanditgesellschaft, weiter nichts.

Oder ließe sich das in der Praxis als Unternehmensbeteiligung umsetzen?

Was ist damit gemeint? Ob diejenigen, die Anteile an dem Unternehmen haben, Anteilseigner des Unternehmens sind?

1
@EnnoWarMal
Die rechtlichen Hürden scheinen sehr hoch zu sein, oder liege ich hier falsch?

Das ist eine Frage der eigenen Persönlichkeit. Für wen es eine hohe rechtliche Hürde ist, einen Notar zu beauftragen und einen Steuerberater, für den sind die Hürden hoch.

Vielen Dank für die Antwort. Da Stimmt ich völlig zu. Meine Frage zielte eher auf die Regulierung durch das KAGB ab. Wenn ich das richtig sehe, würde man durch diese KG zu einer so genannten Kapitalverwaltungsgesellschaft werden, oder?

Die Definition (laut Wikipedia) sind Unternehmen, deren Betriebszweck in der Vermögensverwaltung von Investmentvermögen und der Ausgabe von Investmentzertifikaten besteht.

0
@EnnoWarMal
Gilt dieses Konstrukt schon als Immobilienfonds nach dem Kapitalanlagegesetz? 

Nein. Es ist eine normale Kommanditgesellschaft, weiter nichts.

Hast Du hier möglicherweise eine rechtliche Definition zu Hand, wann eine KG als Kapitalverwaltungsgesellschaft, also Fonds gilt und wann als normale KG?

Oder ließe sich das in der Praxis als Unternehmensbeteiligung umsetzen?

Was ist damit gemeint? Ob diejenigen, die Anteile an dem Unternehmen haben, Anteilseigner des Unternehmens sind?

Genau. Die Frage zielte darauf ab, ob dies eine "normale" KG bleiben würde.

0

Hallo EnnoWarMal. Die Kapitalerträge aus der Vermietung der Immobilie.

0

Was möchtest Du wissen?