8,50€ Mindestlohn oder 1400€ brutto?

4 Antworten

Die Stelle entspricht dem Mindestlohn bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 160 Std./Monat ergibt sich ein Brutto von 1360 €. Leider fehlt die Angabe in welcher Branche Sie tätig werden. Weiterhin ist anzumerken das vom Gesetzgeber Ausnahmen und Übergangsregelungen für die Wirtschaft im Mindestlohngesetz enthalten sind. Hier nochmal zum nachlesen. https://www.mindestlohn.de/hintergrund/faq/

Handel

Ich habe bisher nur Arbeitszeit mo bis fr 8 bis 17 uhr, brutto 1400€

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Das Problem bei Gehältern ist im Zusammenhang mit dem Mindestlohngesetz, dass es für jeden Monat geprüft werden muss. Also es gilt nicht der Jahresschnitt, sondern für jeden Monat ist zu prüfen. Der Februar hat diesen Monat 20 Arbeitstage. Somit 160 Arbeitsstunden. Da wären es 8,75 Euro.

Aber es gibt mehrere Monate in 2015 in denen 22 Tage zu bezahlen sein werden. das sind dann 176 Stunden und nur noch 7,95 Euro pro Stunde.

Also, da muss sich Dein Arbeitgeber, oder ihr beide zusammen, noch etwas einfallen lassen, sonst gibt es Probleme, falls der Zoll mal zur Prüfung kommt.

22 Arbeitstage * 8 Stunden * 8,50 Euro = 1.496,- Euro pro Monat.

Alternativ würden zum Gehalt von 1.400,- Euro 164,5 Arbeitsstunden pro Monat vereinbart. dann paßt es auch.

okay dann werde ich das so dem AG sagen. Wenn der Zoll überprüft ist es ja sein Problem dann

Ich selbst wäre mit den 1400 € zufrieden als Gehalt. HAtte ich noch nie :-)

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@fraka
Ich selbst wäre mit den 1400 € zufrieden als Gehalt. HAtte ich noch nie

Ich schon. Das war ne karge Zeit.....

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@EnnoBecker

Jeder fing mal klein an und fraka ist jetzt auch bestimmt dabei, die Leiter des Erfolges zu erklimmen.

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@fraka

Naja, für einen alleinlebenden in einer 45m² Wohnung ohne Unterhaltsverpflichtungen wäre es noch OK, je nach Qualifikation... Aber wenn Unterhaltsverpflichtung auch nur für eine Person besteht und/oder größere Wohnung benötigt wird, ist die Netto-Lohnhöhe nicht mehr weit vom ALG2 Regelbedarf entfernt, da lohnt sich die Arbeit nicht mehr :)

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@EnnoBecker

Naja, ich kenne ein paar Leute, die in einer solchen Situation deswegen ihrer Arbeit nachgehen, weil sie sehr großen Wert auf ihr Selbstwertgefühl legen.

Deswegen ist die Fragestellerin eher mein Liebling als in diesem Zusammenhang eine Andeutung, dass man für vielleicht 200.- Euro weniger auch ganztägig die Füße hochlegen kann.

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@gammoncrack

Diese Leute sollten ihre Zeit lieber darauf verwenden, sich was Ordentliches zu suchen, anstatt sich ihres Selbstwertgefühls einmal mehr ausbeuten zu lassen.

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@EnnoBecker

Sehr richtig. Aber es ist defintiv einfacher, sich einen neuen Job aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis zu suchen, als dass ein potentieller Arbeitgeber bei einem Bewerbungsgespräch das Gefühl hat, dass der Bewerber schon vorher hätte einen Job finden können.

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Einige Fragen bzgl. Abfindung, Krankengeld und der Steuererklärung?

Guten Tag,

AN erhält bis 31.08.2017 folgende Bezüge aus Angestelltentätigkeit:Siehe Anhang 1

AG hat Entgeltfortzahlung bis 19.09.2017 zu leisten, anschließend besteht Krankengeldanspruch gegenüber der Krankenkasse - voraussichtlich bis zum Ende des Jahres!Stundenlohn beträgt 14,35 € brutto.

Im Laufe der Krankheit erhält AN Kündigung > Kündigungschutzklage > gerichtlicher Vergleich! Auflösung Arbeitsverhältniss zum 30.09.2017 mit folgenden Werten.

  1. Abfindung ~ 2500 € brutto.
  2. Resturlaub 11 Tage inkl. Urlaubsgeld für 18 Tage in Höhe von 25% = 1800 € brutto.
  3. Mehrarbeitsvergütung i.H.v ~ 400 € brutto.

Zudem muss der AG vom 01.09.2017 - 19.09.2017 aufgrund Entgeldfortzahlung ordnungsgemäß abrechnen. In diesem Falle sollten das 98 Stunden x 14,35 € = ~ 1400,00 € brutto sein.

  • Kann mir aufgrund dieser Daten jemand den "genauen" Krankengeldanspruch in netto pro Tag berechnen? Also was der AN ab 20.09.2017 pro Tag erhalten wird.

    • Ich habe versucht, den Auszahlungsbetrag im Oktober im Rahmen meines Verständnisses grob durchzurechnen, kann diese Rechnung so in etwa stimmen?Siehe Anhang 2

    • Zu guter letzt noch eine Frage, ist es hier jemanden möglich zu sagen, ob mich bei der Abgabe der Steuererklärung für 2017 eine Hohe Nachzahlung oder womöglich sogar nochmals eine Erstattung erwartet? Werbungskosten sind eigentlich bei 0, Steuerklasse 1, keine Kinder, gesetzliche RV und KV - die letzten beide Jahre habe ich bei gleichen Einkommen etwa 60 - 80 € erstattet bekommen - aber dort hatte ja auch vom 01.01 - 31.12  ein Arbeitsverhältnis bestanden.

Gerne liefere ich falls nötig, auch weitere Details.

Vielen Dank im voraus!

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