78 Wochen Krank?


01.07.2020, 22:13

Und dann wieder 78 wochen Krankengeld?

2 Antworten

Anspruch auf Lohnfortzahlung hast Du.

Die Krankenkasse dürfte Dich ab dem 65sten Lebensjahr aber auffordern, Altersrente zu beantragen.

Ohnehin würde ich anraten, schon jetzt eine Beratung durch die BfA in Anspruch zu nehmen. Aufgrund der Krebserkrankung wird Dir doch eine Anerkennung als Schwerbehinderter zustehen. Damit wäre eine Verrentung vor dem regulären Rentenalter möglich.

Sach ich ja. Hab ich schon zweimal geschrieben. Fragesteller hat sich gar nicht dazu geäusserst, nur über alles mögliche andere ..... .

Krankengeld macht hier keinen großen Sinn mehr aus Sicht der GKV (und des SGB?!), das Krankengeld hat das Ziel der Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit.

Es kann hier aber nicht mehr von einer Vollererwerbsfähigkeit ausgegangen werden. Die GKV wird mit Sicherheit nicht erneut den großen Geldregenschirm aufspannen. Ich gehe sogar fest davon aus, dass das dem Fragsteller bewusst ist, weshalb er eingangs das Alter geflissentlich nicht erwähnt hat.

Eine weitere Beratungsmöglichkeit bietet - wie immer - der Sozialverband VDK.

https://www.vdk.de

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@Maerz2019

Fremdwort: Respekt . Was ist denn eigentlich mit Ihnen los? "Geldregenschirm"...."gehe fest davon aus"

Warum sind Sie denn so verbittert? Arbeiten Sie vielleicht bei einer Krankenkasse und haben Angst das Sie weniger Lohn bekommen wenn Leute Krankengeld bekommen:)

Ich habe mich das erste mal bei so einer Plattform angemeldet, wusste nicht welche Informationen relevant sind.

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@Luschel1

Mit Verbitterung hat das gar nix zu tun. Echt nicht.

Gerade aber Leute, die ihr Leben lang einen geraden, praktisch unfallfreien vollkaskomässigen Berufsweg hinter sich haben, sind oft ganz besonders blauäuig, weil unerfahren und völlig konsterniert, wenn sich mal Brüche, ja geradezu finanz. Krater auftun. Dann heisst es schnell, "ich habe damit nicht gerechnet, warum gerade ich? Ich habe das einfach nicht gewusst! Ich habe das nicht verdient..." usw. usf.

Menschen hingegen, die mitten oder insbesondere anfangs im Arbeitsleben gravierende Ups and Downs durchgemacht haben, denen es eben nicht immer so gut ergangen ist, schreckt da nichts mehr ab. Der Vorteil ist: sie gehen weit routinierter, auch taktisch und strategisch klüger mit heraufziehenden Gewitterwolken um. Naive Menschen (Motto et es jo immer noch aaales joot jejange sagen Rheinländer zu sowas) stellen sich eher ins Gewitter an den Strommast und wundern sich dann, wenn der Baum umkippt.

Vielleicht verstehst die bildliche Sprache, die ich hier verwendet habe.

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@Luschel1

Kennen Sie so unerfahrenen Leute oder interpretieren Sie das einfach so? 🤔

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Die erneute Erkrankung darf diagnostisch in keinerlei Zusammenhang mit den Erst- und Folgeerkrankungen des 1,5 Jahre langen Krankengeldbezuges stehen.

Ist das zweifelfrei voneinander trennbar, würde ein Anspruch auf Lohnfortzahlung (LFZ) bestehen. Der Knochenbruch wäre zB eine Forsetzungserkankung, wenn die chronische Grunderkrankung Osteoporose wäre. Dann gibt es keine LFZ.

Es kann und muss davon ausgegangen werden, dass der Arbeitgeber es auf ein Klageverfahren ankommen lässt und die LFZ verweigert und das (wahrscheinlich) zurecht. Vor einem Arbeitsgericht könnte der Vergleich ein Mittel der Wahl sein. Es besteht ein akut hohes Kündigungsrisiko, insofern Du nicht im Öffentlichen Dienst arbeitest.

Und dann wieder 78 wochen Krankengeld?

Deine Zusatzfrage ist eine einzige Unverschämtheit, man es kann gar nicht anders sagen. Wenn das mittlerweile so Deine enzige Vorstellung von Beruf und Einnahmequelle ist, ist der Arbeitgeber sogar sehr gut beraten, keine LFZ zu leisten und Dich als Mitarbeiter zu kündigen.

Personen die wegen eins Knochenbruchs ernsthaft meinen, 1,5 Jahre lang Krankengeld i. H. v. 70%-90% vom Nettoverdienst auf Kosten der Versichertengemeinschaft einzusacken, sind für gar nichts mehr zu gebrauchen.

Ein Einsicht in Form eines Antrages auf EU- oder EM-Rente wäre für Dich der ehrlichere und gesichtswahrendere Weg. Es würde mich überhaupt nicht wundern, wärst Du im Öffentlichen Dienst beschäftigt. Denn genau dort arbeiten bevorzugt solche "Spezialisten" (AU-Jonglierer).

Alle Ausführungen beziehen sich auf einen privaten Unfall und nicht auf einen Arbeits- oder Wegeunfall.

Hallo , ich bin nicht im öffentlichen Dienst. Ich bin 64 Jahre und war in meinem Leben 4 Wochen arbeitslos. Bin wegen einer Krebserkrankung krank gewesen hab mich gefreut das ich gesund bin und wieder Arbeiten kann. Mein Knöchei....Fersenbein...Zehen sind gebrochen , laut Diagnose wird der Heilungsprozess lange dauern...und ich werde wahrscheinlich beim gehen immer Probleme haben. Ich gehöre auch zur Versicherungsgemeinschaft und habe mein Leben lang einbezahlt. Da kommst du mit unverschämt. Unverschämt ist deine Art Leute zu verurteilen von denen du nichts weisst. Solche Leute sind für nichts zu gebrauchen . Wenn ich gewusst hätte was hier für unverschämte Antworten kommen hätte ich mich nicht angemeldet,

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@Luschel1

Nicht nur der Arbeitgeber könnte sich gegen die LFZ sträuben, auch und vor allem die Krankenkasse gegen die erneute Zahlung von 78 Wochen Krankengeld, damit Du sorglos und finanziell komfortabel in die Rente hinübergleiten könntest ....

Wie bereits beschrieben, ist Krankheitsgeschichte ein Fall für eine EU-Rente bzw. EM-Rente. Das ist so kurz vorm Eintritt in die Regelalterrente eigentlich auch überhaupt nicht das Thema: tausende sind so schon durchgeschleust wurden.

Überlege Du bitte mal, wie die wenigen Worten und die paar kleinen Sätzen, die Du eingangs in Deiner Frage formuliert hast auf den Leser wirken: Hand auf - Euros her, bitte. Bessser gestern als morgen. So liest sich dass. Musst Du dich wundern! Zumal es so einfach auch tatsächlich nicht für Dich funktionieren wird.

Der Arbeitgeber wird in jedem Fall kein Interesse mehr daran mehr daran haben, groß auf Deine Wiederkehr zu warten. Das ist nicht unverschämt - das ist Realitiät. Stell den Antrag auf die Rente. Irgendwann kann man halt man nicht mehr arbeiten gehen. That´s it.

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@Luschel1

Hast Du einen privaten Unfallversicherungsschutz kommt die für finanziellen Folgen auf. Denn die Unfallversichererer bieten den Schutz immer nur für sehr lange, chronisch geartete Unfallfolgen und nicht oder nur bei Zahlung sehr hoher Prämien bei einem Unfall, dessen Schäden nach 4 oder 6 Wochen verheilt sind, wovon man bei einem Knochenbruch ja i. d. R. ausgehen kann.

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