50 000 im laufenden Jahr überschritten, was nun?

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3 Antworten

Du hast doch den Tipp gelesen den EnnoBecer verfasst und Mikkey Dir empfohlen hat.

Somit auch Punkt 2 c)

Wird mein Umsatz in diesem Jahr VORAUSSICHTLICH nicht höher sein als 50.000 Euro? Und "voraussichtlich" heißt "Prognose". Sollte ein Kunde im September unerwartet mit einem Millionenauftrag ankommen, ändert das nichts an meiner Prognose, die ich Anfang des Jahres gestellt hatte.

Also am Anfang des Jahres hast Du höchstens 49.999,- erwartet, nun werden ist mehr.

Ändert das was daran, dass Du anfang des Jahres Weniger erwartet hast?

Nein.

Somit ändert es auch nichts daran, dass Du dieses Jahr Kleinunternehmer bist und ab 01. 01. 2015 nicht mehr.

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EnnoBecker 23.10.2014, 20:31

Richtig. an der Prognose zu Anfang des Jahres ändert sich doch nichts mehr.

Seiya muss sich aber nun Gedanken machen, wie sie die Umstellung 2015 hinkriegt. Vielleicht sollte ich den Tip da noch ergänzen.

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in so einem Falle hat man 2 Fragen zu klären:

  • was erwarte ich an Umsatz im Folgejahr?
  • wie hoch war der Umsatz im letzten Jahr?

Liegst du unter 17.500 Euro in einem Jahr und erwartest nicht mehr als 50 tEuro im Folgejahr, dann kannst du KU bleiben. Hattest du in einem Jahr mehr als 17.500 Euro, dann ändert sich dein Status zwingend im Folgejahr. Dann wird regelbesteuert, die USt ist auszuweisen bei allen Leistungen, die im Folgejahr anfallen. Damit ist auch entscheidend, wann die Leistung wirklich erbracht wird, nicht was Angebote etc sagen.

In deinem Falle bist du ab 1. Jan. 2015 kein KU mehr. Alle Leistungen, die ab dem 1. Jan. erbracht werden, sind mit USt. in Rechnung zu stellen.

Denke ab dem 1. Jan. an die USt-Voranmeldungen! Wenn das nicht klar ist, lies dich hier ein.

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Daa einzige Problem für dich besteht doch nur darin, den Übergang zum Regelunternehmer sauber hinzukriegen.

Ganz wichtg zu wissen ist hier, dass es auf den Zeitpunkt der LeistungsERSTELLUNG ankommt, ob Umsatzsteuer zu berechnen ist oder nicht. Es kommt nicht auf den Zeitpunkt der Zahlung an.

Beispiel:
Du erbringst eine Leistung am 30. Dezember 2014 und eine am 3. Januar 2015. Beide werden am 10. Januar 2015 bezahlt.

Lösung:
Für die erste Leistung gilt noch KU, für die zweite nicht mehr und du musst für die Leistung vom 3. Januar Umsatzsteuer berechnen. In der Umsatzsteuererklärung 2015 stehen dann eben die KU-Eingänge und die normalen Umsätze gleichzeitig auf dem Formular - die Finanzämter kennen das.

Zwei Ratschläge noch, die wichtig sind:

  1. Die IST-Versteuerung beantragen.
  2. Dauerfristverlängerung beantragen.

Wenn es dazu Fragen gibt, stell bitte ein neues Thema rein.

Willkommen im Kreis der Regelunternehmer. Wenn du das drauf hast, wirst du wahrscheinlich nicht mehr zurückwollen zum KU, selbst wenn es ginge.

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