40.000€ verliehen... schuldner hat das geld nicht mehr

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Ich sehe da nur eine Möglichkeit sich mit der Verwandtschaft kurz zu schließen und Ihn darüber unter Druck zu setzen. Rechtlich wird man da nix machen können, so was ist in Deutschland leider rechtlich zulässig. Verklagst Du Ihn musst Du alles fein säuberlich nachweisen. Da wird sicherlich der Nachweis für den Erhalt des Geldes schon scheitern. Der ist gerissen und Ihr seit Ihm sicherlich nicht gewachsen. Daher sollte man eine Auseinandersetzung vor Gericht vermeiden.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Da rauskommen?

Kaum möglich.

Zur Sicherheit ein schriftliches Schuldanerkenntnis geben lassen, mit der Unterwerfung der Zwangsvollstreckung in das gesamte Vermögen.

Das nur zur Sicherheit für den Fall, dass der Onkel doch noch mal zu Geld kommt. Oder eine Zwangshypothek in die Grundbücher eintragen lassen.

Der ist entweder Kreditvergabebetrügern aufgesessen (Dubai udn Vorauszahlung deutet darauf hin), oder ein ganz dreister Lügner.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Nach allem, was mir über den Umgang von Österreichern mit ihrem Geld bekannt ist, ist es mehr die Normalität, dass dein Freund sein Geld (oder ist es das von jemand anders) verdödelt anstatt dass er es anlegt.

Es ist weg und er ist - jedenfalls in Österreich - in guter Gesellschaft. Klug, wer daraus seine Lehren zieht. Blöde, wer den selben Fehler immer wieder macht (und das sind auch nicht wenige).

Ihr kommt also nur so raus, dass ihr das Geld abschreibt. Es ist weg und falls der Onkel irgendwann irgendwas zurück zahlt, ist das als Geschenk zu sehen.

Wenn es mein Freund wäre, wäre ich mit dem und seinem Märchenonkel sehr vorsichtig. Es gibt zwei Sprüche. "Die Katze lässt das mausen nicht" und "doof bleibt doof, da helfen keine Pillen" und immer, wenn einer der beiden von der Anlage von Geld redet, solltest du überlegen, welcher der beiden passt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
gammoncrack 28.02.2014, 10:49

Es ist weg

Glaube ich nicht. Das hat jetzt nur ein anderer :-))

0

Fassen wir mal zusammen:

  • Der Onkel hat eine Historie wegen Finanzbetrug und ist rechtsgültig verurteilt worden.

  • Wider besseres Wissen leiht man ihm 20.000 EUR ohne Besicherung und ohne Vertrag. Einfach so in einer Tüte.

  • Wider besseres Wissen leiht man ihm weitere 20.000 EUR, über die ein Darlehen aufgenommen wurde, ebenso ohne Besicherung und ohne Vertrag. Noch eine Tüte.

  • Vor über einem Jahr ist das passiert und nun nach einem Jahr merkt der Freund immer noch nicht, daß er keine 65.000 EUR zurückbekommen hat?

  • Die Ratenzahlung von 500 EUR würde für diesen Betrag über ca. 86 Monate (ca. 7 Jahre) bei einer Verzinsung in Höhe der Inflationsrate (2%) dauern.

  • Nun ist die erste Monatszahlung mit irgendwelchen Ausreden nicht bedient worden. Und der Freund akzeptiert die Ausreden des Onkels?

  • Der Onkel scheint Sachwerte zu haben, die er aber bisher nicht verwertet hat.

Mit fallen ein paar Adjektive für den Freund ein, die ich hier nicht anbringen will. Formulieren wir es mal so: wenn es um Menschenkenntnis und Finanzdinge geht, würde ich Deinem Freund keinen Zentimeter über den Weg trauen und Du solltest auch hübsch Deine Finanzangelegenheiten von den seinen getrennt halten.

Es gibt nun ein paar klare Schritte:

  • Nachweise beschaffen, daß das Darlehen über 20.000 EUR und zu welchen Konditionen gewährt wurde.

  • Nachweise beschaffen, daß das zweite Darlehen über 20.000 EUR und zu welchen Konditionen gewährt wurde.

  • Aufforderung an den Onkel schicken mit Fristsetzung, die 40.000 EUR zurückzusenden. Wenn Ihr Glück habt, dann erkennt er mit seiner Antwort die Schuld an und redet sich irgendwie heraus.

  • Mit dem Nachweis des Rückzahlungsanspruchs wird ein gerichtlicher Mahnbescheid beantragt.

  • Widerspricht der Onkel dem Mahnbescheid, geht das vor Gericht. Widerspricht er dem nicht und reagiert einfach nicht, leitet Ihr die Vollstreckung ein. Leistet er schuldbefreiend die geforderte Zahlung, ist alles ok.

Ich fürchte, daß man angesichts der... umm... groben Nachlässigkeit der Zahlung dieses Betrags und des Fehlens vertraglicher Dokumente dazu ein Problem bekommen wird. Sucht einen Anwalt auf und laßt Euch beraten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ohne schriftliche Vereinbarung wird es leider wirklich schwierig auch wenn es sich um eine Familienangelegenheit handelt. So lässt sich kaum beweisen dass es sich nicht um ein Geschenk gehandelt hat.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
mig112 28.02.2014, 10:43

Bei einem Betrüger ist es selbst MIT schriftlicher Vereinbarung schwer...

2

Da fehlt mir jedes Mitleid.

Dass man das bei solchen Summen nicht schriftlich macht, ist schon grob fahrlässig, dass man das bei einem macht, der wegen Finanzbetrug vorbestraft ist, ist Harakiri. Beides zusammen ist - keine Ahnung, welchen Ausdruck ich dafür wählen soll.

Wenn Ihr den Geldfluss nachweisen könnt, habt ihr vielleicht eine Chance wegen der Miethäuser. Aber ich könnte wetten, dass da schon andere den Finger drauf haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

da kommt man nicht mehr raus. Wer 2 Mio irgendwo aufnehmen will, AMS bedienen muss und dann auch noch 40k von einem Verwandten, der hat eine rege Phantasie an der einen oder anderen Stelle.

Das Geld wird wohl auf lange Zeit weg sein. Oder ganz.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also beim Universum war sich Einstein nicht ganz sicher.....

Wer kann uns tipps geben wie wir da wieder herauskommen?

Geld abschreiben, und den Onkel gleich mit.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
blnsteglitz 28.02.2014, 09:42

den würde ich durch den Fleischwolf drehen (den Onkel )

andererseits: Wer so dumm handelt......

4

Da wieder herauskommen!?

Das ist doch ganz einfach: Die 40Kilo als teure Lebenserfahrung ausbuchen...

"Aus Schaden wird man klug!!"

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?