400 Euro Job-Frage wg. Rentenversicherung

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3 Antworten

Ab dem 01.01.2013 sind neu begonnene Minijobs automatisch rentenversicherungspflichtig, es werden 3,9% vom Lohn durch den Arbeitgeber einbehalten. Wenn man dies nicht will muss man dies schriftlich bei Arbeitsbeginn erklären. Die Entscheidung ist bindend so lange das Arbeitsverhältnis besteht.

Der Vorteil liegt wohl darin, dass man durch die Beiträge Pflichtversicherungszeiten erfüllt, wodurch man u.a. auch einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente sowie Reha bekäme.

Darüber hinaus wäre man unmittelbar förderfähig zur Riester-Rente.

Erst kürzlich habe ich einen Bericht gehört, dass man bei 400-Euro-jobs auf jeden Fall auch Beiträge für die Rentenversicherung abführen soll. Mit relativ geringer freiwilliger Leistung erhält man die vollwertigen Punkte für die Rentenversicherung! Auch für spätere Reha-Maßnahmen ist das entscheidend!

Ich würde sagen, man muss hier unterscheiden. Falls es sich um einen Student handelt, der sich neben dem Studium etwas hinzuverdient, dann wäre es sinnlos von den 400€ etwas in die Rente zu stecken. Die Annahme ist, dass man nach einem Studium einen Job mit ansprechendem Gehalt hat und deswegen weniger Sorgen wegen der Altersvorsorge haben wird.

Wenn jemand natürlich langfristig für 400€ arbeitet und sich selber versorgen muss, dann muss man sich auch irgendwie fürs Alter absichern, auch wenn es finanziell eng wird.

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