30-Jähriger möchte seine Altersvorsorge auf neue Beine stellen

4 Antworten

Deine Frage finde ich auch sehr umfangreich und eine entsprechenden Frage sprengt den Umfang eines Ratgeberforums.

Altersvorsorge ist etwa für Spezialisten. Es ist nicht damit getan ein paar Ratschläge zu holen und zu denken man hätte die Lösung. Seit 1.1.2005 gilt das Alterseinkünftegesetz. Danach ist die Altersvorsorge in 3 Schichten aufgeteilt. Schicht 1 Basisversorgung: gesetzliche Rentenversicherung und Basisrente (Rürup-Rente) Schicht 2 Zusatzversorgung: betriebliche Altersvorsorge und Riester-Rente, Schicht 3 Kapitalanlagen: Private Renten- bzw. Kapitallebensversicherungen und Aktienfondssparpläne etc. Achtung: Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede der Versorgungsarten hat unterschiedlich hohe Aufwendungen um die gleiche Nettorente zu erzielen. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein genauer qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Ohne Schichtenvergleich kann man keine Aussage treffen, welche die richtige Altersvorsorge für jemanden ist.

Um Ihnen Alternativen zu empfehlen, müsste Grundsätzliches ausgearbeitet werden. Das sprengt den Rahmen hier ganz deutlich. Da wir im Moment hier nur vermuten können, ohne sinnvolle Zahlen und Ihre Lücken in der Altersvorsorge festzustellen, ist alles relativ sinnlos und muss deshalb oberflächlich bleiben.

Hallo Jenseblümchen, Deine Frage ist sehr umfangreich. Muß aber etwas bei Dir nachfragen, warum hältst Du die Absicherung im Todesfall für unnötig? Hast DU keine Familie (Freundin, Kind) abzusichern? Soll Deine Altersvorsorge sicher vor Gläubigern oder Hartz IV sein? Man weiß ja nie was im Leben so passiert? Hast Du Vorerkrankungen, denn damit wirds bei manchen Privatanlagen schwierig. Da wäre dann evtl. die gesetzliche Rentenversicherung eine Option, die nehmen auch Leute mit Erkrankungen auf - zu ganz normalen Preisen.

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