25000 Euro - 10 Fonds - zu viel?

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Mischfonds machen gut ein Drittel des Portfolios aus. Das scheint mir zu viel. Der Rest kann aus meiner Sicht von der Allokation her durchaus passen. 10 Fonds für den von Dir genannten Betrag sind eindeutig zu viel, wenn Du ein Portfolio planst, aber da das ja längerfristig über Sparpläne weiter aufgestockt wird, ist die Zahl akzeptabel.

Blickst Du da jedoch wirklich durch und überprüfst auch die einzelnen Fonds auf ihre Sinnhaftigkeit in einer regelmäßigen Form?

Von Rohstoffen und Immobilien würde ich an Deiner Stelle die Finger lassen. Das ist nicht notwendig. Diversifikation ist nicht Verzetteln.

Auf welche Sicherheitskomponente würdest Du denn hier setzen? In regelmäßigen Abständen prüfe ich meine Fondsauswahl wie sie sich zu Mitbewerbern schlagen. Bisher habe ich da noch nichts tauschen müssen. Meine Auswahl muss nicht ganz vorne in den Performancelisten stehen. Im oberen Viertel reicht mir. Weiterhin spielen noch andere Faktoren eine Rolle. Ich entscheide mich lieber für nen Fonds, der 2 % weniger Rendite abwirft - dafür allerdings auch ne deutlich niedrigere Schwankungsbreite aufweist.

Ich habe mehrere Ansätze wie ich noch einen Fonds mit einbinden möchte. Mir fehlen global und europäisch auch Smallcaps und Midcaps. Global setze ich bisher nur auf einen Dividendenfonds. Wie sehr viele wahrscheinlich. Deshalb würde ich auch einen Fonds oder auch zwei Fonds mit einbeziehen, die etwas mehr Dynamik versprechen. Europäisch habe ich da an Barings Select Trust gedacht. Global fällt mir diese Sache deutlich schwieriger.. Ich kann aufgrund fehlender Erahrungen in diesem Bereich keine guten Vergleiche anstellen. Da bleibt der Blick in die Performancetabelle des Fondsfinders meines Anbieters. Da kommen Fonds, die hier neulich schon mal in Fragen oder Antworten genannt wurden. Robeco Global Premium, JPM Global Focus, JO Hambro Global Select (diese 3 scheinen mir die aussichtsreichsten zu sein) -

Ich habe glaube ich gerade eine jährliche Fondssparleistung von knapp 5000 Euro. Wenn ich das noch ne Zeit lang so durchziehe sollten hoffentlich 10 Fonds nicht zu viel sein.

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Ich sehe nur Aktienfonds und Mischfonds. Was machst Du denn, wenn es an den Börsen nicht mehr so gut läuft? Hoffentlich brauchst Du dann Dein Geld nicht. Ansonsten mußt Du Verluste realisieren und das in erheblichem Umfang. Sofern Du Dir nicht absolut sicher sein kannst, daß Du Deine Ersparnisse in den nächsten 10 Jahren nicht anderweitig einsetzen mußt, würde ich vorsichtiger anlegen.

Danke erstmal für die Meinung. Was sollte ich denn Deiner Meinung nach als zusätzliche Sicherheitskomponente mit einbauen?

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Und dazu hast Du noch mindestens 3 Nettogehälter als Notgroschen auf dem Festgeldkonto oder? Wenn nein, dann wäre das die erste Priorität zum Sparen.

Rohstoffe sind auf lange Sicht m. E. ungeeignet, da sie an sich nur Inflations-, Preisveränderungschancen-/-risiken haben, aber keine ureigenste Rendite liefern. Immobilien willst Du wie einbringen? Das scheint mir eher die Frage für einen 50-65-Jährigen.

Zu mutig finde ich den Schwellen-, Frontier- und Asienmarkt mit ca. 35 %. Aber Dir steht die Zukunft über viele Jahrzehnte noch offen. Ich würde eher die Quote auf ca. 20-25 % setzen.

Die Mischfonds könnten bei einem Zinsanstieg wegen der in unbekannter Quote und Restlaufzeit (über 10 Jahre?) eingeschlossenen Anleihen arg zurückfallen.  

Schließlich ist noch das Währungsrisiko zu beachten, was sich auch als Chance herausstellen kann. Aber wie hoch ist der Euro-Anteil in Deinem Depot? Den und den Weltanteil würde ich noch aufstocken auf je 20 %. 

Notgroschen ist vorhanden auf dem Tagesgeldkonto. Das sollte auch für einen unvorhergesehenen Umzug mit Neubeschaffung von Möbeln reichen. Nebenbei baue ich diesen Notgroschen allerdings monatlich weiter aus.

Zum Thema Immobilien: Meine Vorstellungen gingen Richtung Immobilienaktien (REITs) ;

Zu den Schwellenländern bin ich der Meinung, dass diese einen großen Teil des Welt BIP ausmachen und sich dieser Anteil in Zukunft noch steigern wird. Da ich jung bin wollte ich gerne eine etwas offensivere Aufstellung in diesem Bereich wählen. Daher auch der Frontier Anteil.

Die Aktienquote im Depot beträgt ca. 78%; Fondswährungen sind zu 80% in Euro gehalten und innerhalb der Fonds sind natürlich Währungen bunt gemischt. Da werde ich wohl den Fachleuten trauen müssen. 

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