2006 15000.-ins grundbuch mit 5 jährigem vertrag. es wurde keine tilgung,zinsen? gezahlt. auch keine aufforderung des gr.einträgers zum zahlen.ist verjährt?

3 Antworten

Ob eine Verjährung der der Grundschuld zugrunde liegenden Forderung eingetreten ist, lässt sich nicht beurteilen, denn Voraussetzung dafür dass eine Verjährungsfrist überhaupt beginnt, ist die Fälligkeit des Rückzahlungsanspruch. Und der Rückzahlungsanspruch ist abhängig davon, ob eine Laufzeit vereinbart war, oder die Kündigung der Forderung ausgesprochen wurde.

Unabhängig davon bleibt die Grundschuld aber erstmal unbefristet bestehen und verjährt nicht. Will man diese Grundschuld nun aus dem Grundbuch raushaben benötigt man eine Löschungsbewilligung und ggf. den Grundschuldbrief (sofern einer vorhanden ist). Und der Grundschuldgeläubiger wird dann schon äußern, unter welcher Voraussetzung (welche Zahlung er denn gerne hätte) er zur Erteilung einer Löschungsbewilligung bereit ist.

..2006 eintragung ins grundbuch, laufzeit 5 jahre, 8,5% zinsen. keine abtrag keine zinsenzahlung. DAS sollte an der darlehnsumme immer dazu gerechnet werden. deswegen habe ich von geber NUR 10.000.- in bar bekommen, ins g.buch aber 15.000.- eingetragen. es wurde keine zahlung von mir, keine aufforderung vom geber gemacht. jetzt will er sofort 19.724,58 und hat die zwangsversteigerung eingereicht. e

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@johanna1934

Wenn die formalen Voraussetzungen für eine Zwangsversteigerung vorliegen, u.a. Zustellung der vollstreckbaren Ausfertigung der Grundschuldbestellungsurkunde usw. dann sieht es schlecht aus. Und eine Vollstreckungsgegenklage wird wenig Aussicht auf Erfolg haben. Versuchen kann man es natürlich.

Warum hast du denn nie gezahlt?

Zweiter Absatz verdeutlicht den Unterschied zwischen der Forderung an sich und der ZV-Unterwerfung.

https://versteigerungspool.de/newseintrag/versprechen.3096

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@johanna1934

Johanna

Nach mehrmaligem Anlauf wird klar:

Du hast ein Festdarlehen aufgenommen, das statt ratierlich (wie ein Tilgungsdarlehen) en bloc (komplett) in einer Summe am Ende der fünfjährigen Laufzeit an den Darlehensgeber zurückzuführen war.

Es wurde weiter vereinbart, dass die Zinsen in einer Summe aus der Valuta im Voraus zu kürzen waren. Damit erübrigt sich die Frage der Verjährung.

Dem Zwangsversteigerungsantrag geht die Zustellung der vollstreckbaren Schuldurkunde voraus. Die Konsequenzen dürften dir bekannt sein,

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Einträge im Grundbuch verjähren nie. Die kann man nur mit einer Löschungsbewilligung des Kreditgebers löschen lassen.

...es wurden keine tilgungsraten gezahlt und es gab keine aufforderung des einträgers zur zahlung. ist NICHT verjährt?

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Grundschuldkapital verjährt gem. § 902 Abs. 1 S. 1 BGB, Grundschuldzinsen gem. § 902 Abs. 1 S. 2, § 195 BGB .

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Johanna

Die 15 000 € verjähren in 30, die Zinsen in drei Jahren. Oder hast du für eine bestimmte Zeit wirksam auf die Einrede der Verjährung verzichtet?

Franzi, deine erklärung ist falsch.,denke ich ................................

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@johanna1934

Und warum denkst Du das? Weil Du es gern anders hättest oder aus einem sachlichen Grund?

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orgel.. ich habe nie eine aufforderung zum zahlen bekommen. bekomme nur grundsicherungsrenten-zuzahlung.

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