200 Euro Job und Gewerbeschein

2 Antworten

Zuerst einmal prüfen ob ein Gewerbeschein überhaupt erforderlich ist. Es gibt eine Reihe Möglichkeiten dies zu vermeiden. Reisegewerbekarte, Tätigkeiten als Subunternehmer. Mit der Gewerbeanmeldung kommen Kammerbeiträge (IHK, Handwerkskammer) und Fernsehsteuer (GEZ) auf Dich zu, unabhängig von Deinem Gewinn.

Danke für die Info. Ein Gewerbeschein ist leider Grundvorraussetzung, die ich für den Job mitbringen muss.

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Wenn die Einkünfte in Summe 450,- € übersteigen fällst du raus aus der Familienversicherung.

Für den Gewerbebetrieb ist der Gewinn maßgebend nicht die Umsätze.

danke für die Info. Dann lohnt es sich nicht wirklich für mich, habe ich fast geahnt.

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@laro6567

Es lohnt sich immer mehr Geld zu verdienen.

Es ist immer besser 1000,- € zu haben und davon 300,- € abgeben zu müssen als 450,- € zu haben und alles behalten zu dürfen.

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@Kevin1905

mmhh.. ich verdiene im Moment 200 Euro im Monat, wovon ich 181,72 € ausgezahlt bekomme ( abzügl. freiwilliger Rentenbeitrag). Wenn ich nun ca. 480 € im Monat durch ein Kleingewerbe dazu verdiene, falle ich aus der Familienversicherung raus und muss mich selbst Krankenversichern. Da bleibt dann nicht wirklich was bei übrig. Wobei Du nachtürlich recht hast., es wäre mehr als vorher.

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@laro6567

Aber du kannst dich beim Gewerbe ja auch ein bisschen "arm rechnen". Gerade jetzt steht bei mir die Anschaffung eines neuen Druckers an.

Betriebsausgaben fallen schließlich immer an in unterschiedlicher Höhe abhängig davon, was du für dir Täitgkeit benötigst und anschaffen musst.

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@Kevin1905

danke Kevin, Du hast mir wertvolle Denkanstöße gegeben. Für mich wäre es ein Schritt, den ich mir gut überlegen muss. Was wäre, wenn mein Mann in Festanstellung ein Nebengewerbe anmeldet? Er müsste dafür seinen jetzigen Arbeitgeber fragen, das ist klar. Hätte er irgendwelche Nachteile deswegen? Gibt es da auch Gewinngrenzen? Ich bin der Meinung irgendwo 5.200,- Euro gelesen zu haben, die er dazuverdienen dürfte, ohne, dass zusätzliche Steuern anfallen, ist das korrekt?

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@laro6567
Er müsste dafür seinen jetzigen Arbeitgeber fragen, das ist klar.

So nicht ganz korrekt. Der Arbeitgeber hat grundsätzlich den Nebenerwerb zu tolerieren, so lange seine eigenen Interessen dadurch nicht berührt werden. Z.B.

  • Arbeitnehmer ist übermüdet und kann keine volle Arbeitsleistung mehr abrufen.
  • Arbeitnehmer tritt durch seine Nebentätigkeit in Konkurrenz zum Hauptarbeitgeber (Hauptjob bei Aldi, nebebruflich bei Lidl --> No-GO!)

Auch fragst du:

Gibt es da auch Gewinngrenzen?

Die Gewinne aus dem Gewerbebetrieb werden bei der Einkommensteuererklärung der Summe der Einkünfte selbsrverständlich hinzuaddiert und zwar vom ersten Cent an.

Für die Krankenversicherung kann die Selbständigkeit dann ein Thema werden, wenn sie zeitlich und finanziell den Hauptjob überschreitet. Heißt wenn mehr Zeit für das Gewerbe als für den Hauptjob aufgewendet wird und/oder dieser mehr abwirft, ändert sich der Status. Aus der Versicherungspflicht in der GKV wird eine freiwillige womit KV-Beiträge auf ALLE Einkünfte bis zur Beitragsbemessungsgrenze zu zahlen sind.

Das erübrigt sich, wenn private Krankenvollversicherung besteht.

Den Hauptarbeitgeber würde dies evtl. freuen, er müsste nun keine anteiligen KV und PV-Beiträge mehr bezahlen.

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