2. Unfall in folge wer zahlt was?

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7 Antworten

Ich stelle das dann noch mal als separate Antwort ein:

Da Du, da Neuwagen vermutlich ja eine Vollkaskoversicherung hast, ist es wohl sinnvoll, die gesamte Regulierung der Kaskoversicherung zu überlassen. Die wird sich den Anteil gem. Gutachten von dem anderen Versicherer wiederholen.

Aber Du hast natürlich Anspruch auf Nutzungsausfall gem. Gutachten und auf die Unkostenpauschale. Die musst Du bei dem gegnerischen Versicherer selbst geltend machen.

Wenn der Differenzschaden, den Du verursacht hast, nicht so groß ist, kannst Du auch eine Auszahlung der Reparaturkosten gem. Gutachten verlangen und versuchen, eine Werkstatt zu finden, die zum Gutachtenpreis den Gesamtschaden repariert. Allerdings wird die MwSt. nicht erstattet. Sind dann Teile gekauft worden, kann die MwSt. hierfür nachgefordert werden. Vorteil wärd, dass die Vollkaskoversicherung nicht in Anspruch genommen wird und somit die SFR-Belastung vermieden wird.

Privatier59 07.07.2013, 05:37

Bist Du Dir mit dem Nutzungsausfall sicher?

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gammoncrack 07.07.2013, 10:07
@Privatier59

Wenn nach Gutachten abgerechnet wird, gilt das BGH Urteil vom 15.07.2003 - VI ZR 361/02:

Verlangt der Geschädigte den zur Wiederherstellung erforderlichen Geldbetrag im Sinne des § 249 Abs. 2 Satz 1 BGB (fiktiv) auf Basis eines Sachverständigengutachtens, das eine bestimmte Art einer ordnungsgemäßen Reparatur vorsieht, so kann er grundsätzlich nur für die erforderliche Dauer dieser Reparatur Ersatz der Kosten für die Anmietung eines Ersatzfahrzeuges beanspruchen.

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du kannst den 1. Schaden auch ohne Reparatur abwickeln und die gegnerische Versicherung zahlen lassen.

Der 2. Schaden wird an deinem Fahrzeug höher sein als der 1., sofern du eine Fachwerkstatt ranlässt. Damit müsstest du die Differenz zwischen Schaden 1 und 2 selbst tragen.

Monni30 06.07.2013, 23:54

Der 1. Unfall wurde bereits vom TÜV begutachtet und mein Unfall heute hab ich bereits der Versicherung gemeldet. Kann ich das dann trotzdem so machen wie du sagtest? D.h. Ich lass mir jetzt die Summe vom ersten Gutachten auszahlen und lass davon alles reparieren + Differenzzahlung von mir. Was ist mit meiner Versicherung bzgl 2. Unfall? Muss ich da jetzt noch was tun?

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Das ist geradezu der Lehrbuchfall für die überschießende Kausalität. Was heißt das? Zwei Schadensereignisse kommen kurz hintereinander und man muß nun sortieren, wem welcher Schaden zuzuordnen ist.

Völlig klar ist, dass der erste Schadensverursacher den von ihm verursachten Sachschaden voll und ganz zahlen muß. Bei den sonstigen Schadenskosten hingegen muß man werten: Wenn das Auto nunmehr einen Totalschaden hat, kann man keinen Nutzungsausfall für die Zeit einer Reparatur verlangen. Und merkantilen Minderwert gibts jetzt auch nicht.

Hallo. Du bekommst das Geld laut dem ersten Gutachten. Das reicht natürlich nicht aus den aktuellen Schaden zu reparieren. Vielleicht solltest Du über einen Verkauf nachdenken und gar nicht erst reparieren lassen. So glaube ich würde ich das machen.

Monni30 06.07.2013, 20:54

Es handelt sich hier um ein Neuwagen :-( als Verkaufen ist nicht.

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Gehe davon aus, wenn es ein Neuwagen ist dass Du Vollkasko abgeschlossen hast?! Dann überlass es doch einfach der oder den Versicherungen. Auch wenn es jetzt ein Deiner Ausdrucksweise ein "Komplettschaden" ist. Aber auch dieses wird zunächst ein Gutachter entscheiden

Monni30 06.07.2013, 23:20

Ja ich hab eine Vollkaskoversicherung mit SB 500€ Bei dem 1. Unfall gab es nur 2 kleine Kratzer jeweils am Kofferraumdeckel und am Stossfänger. Lt Gutachter 1250€ kosten für Reparatur. Jetzt ist der Schaden größer. Kofferraumdeckel sowie Stossfänger mittig eingequetscht und Stossfänger verzogen.

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Monni30 06.07.2013, 23:43
@Monni30

Ich mein natürlich Stoßstange (Plastik kein Metall)

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Gutachter für den ersten Unfall : das zahlt Versicherung Verursacher Unfall 1

Unfall 2 zahlst du selbst


Die Differenz hast du zu tragen.

Monni30 06.07.2013, 20:58

Das heißt ich zahle 500€ selbst da ich eine Vollkaskoversicherung habe mit 500€ SB und den Rest meine Versicherung oder zahlt die Versicherung gar nichts für den 2. Schaden?

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So, jetzt schreibst Du das ganze noch einmal in richtigem Deutsch. Vorher lehne ich jede Antwort hierzu ab.

althaus 06.07.2013, 20:53

Ist doch immer nur eine Taste daneben getroffen. Kann man durchgehen lassen. Passiert mir auch oft, nur daß ich es dann berichtige.

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gammoncrack 06.07.2013, 20:57
@althaus

Was heißt, immer nur eine Taste daneben gegriffen. Was ist denn die Taste daneben, wenn man die Leertaste bedienen sollte? Der Tisch?

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Monni30 06.07.2013, 20:55

:-((( das kommt davon wenn man von einem Handy schreibt. Tut mir leid.

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gammoncrack 06.07.2013, 21:13
@Monni30

Mein Handy hat aber auch eine Leertaste.

OK.

Da Du, da Neuwagen vermutlich ja eine Vollkaskoversicherung hast, ist es wohl sinnvoll, die gesamte Regulierung der Kaskoversicherung zu überlassen. Die wird sich den Anteil gem. Gutachten von dem anderen Versicherer wiederholen.

Aber Du hast natürlich Anspruch auf Nutzungsausfall gem. Gutachten und auf die Unkostenpauschale. Die musst Du bei dem gegnerischen Versicherer selbst geltend machen.

Wenn der Differenzschaden, den Du verursacht hast, nicht so groß ist, kannst Du auch eine Auszahlung der Reparaturkosten gem. Gutachten verlangen und versuchen, eine Werkstatt zu finden, die zum Gutachtenpreis den Gesamtschaden repariert. Allerdings wird die MwSt. nicht erstattet. Sind dann Teile gekauft worden, kann die MwSt. hierfür nachgefordert werden. Vorteil wärd, dass die Vollkaskoversicherung nicht in Anspruch genommen wird und somit die SFR-Belastung vermieden wird.

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frauweiss 07.07.2013, 19:39

ich denke nicht, daß dieses Forum nur für Menschen ist, die einwandfrei deutsch sprechen sondern für jeden der eine Frage zum Thema Geld hat. Finde solch Antworten mehr als unfreundlich, also wirklich!

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gammoncrack 09.07.2013, 12:07
@frauweiss

Ich danke darüber aber anders. Wenn man von mir - und auch anderen Kommentatoren - eine vernünftige,sauber formulierte, möglichst fehlerfreie und verständliche Antwort erwartet, darf man wohl an den Fragesteller den gleichen Anspruch in der Fragestellung erhoffen.

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