2. Tochter 17 J. - Azubi 1. Lehrjahr - möchte 400-Euro-Job, um Führerschein zu zahlen, geht das?

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4 Antworten

Schau mal hier:

http://www.nebenjob.de/ratgeber_nebenjobs/ratgeber1_5.html

Grundsätzlich geht es nicht ohne die Genehmigung des Arbeitgebers.Der muss zustimmen. Ist die junge Dame noch unter 18 so sind zusätzlich die Jugendschutzgesetze bzgl Arbeitszeit zu beachten:

  • Nicht mehr als 10 Stunden am Tag
  • Nicht an Wochenenden
  • Keine gefährliche Arbeit, kein Akkord
  • Nicht mehr als 40 Stunden pro Woche

Das ist summarisch für beide Jobs einzuhalten.

Muß wirklich beim Arbeitgeber eine Genehmigung eingeholt werden, oder ist es nicht so, dass ein Nebenjob dem Arbeitgeber gemeldet werden muss und dieser in der Regel zustimmungspflichtig ist?

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@Snooopy155

Bei Erwachsenen - ab 18 - ist das nur anzeigepflichtig. Also Arbeitgeber informieren, darauf achten dass man gegen arbeitsvertragliche Zustummungen nicht verstösst und gut ist es.

Bei Jugendlichen in der Ausbildung gelten "verschärfte" Regeln. Das ist in der Tat sogar von den Eltern als auch vom ausbildendnen Betrieb genehmigungspflichtig. Hier gelten zum Schutz der Jugendlichen etwas andere Regeln.

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@alfalfa: Du meinst natürlich das Jugendarbeitsschutzgesetz.

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@ASS09

Klar! Ist wohl im Eifer des Gefechts untergegangen - jedoch mit den richtigen Begrifflichkeiten in dem verlinkten Ratgeber dargestellt. Danke für die Ergänzung!

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vielen Dank.

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Mit der Einwilligung des Ausbildungsbetriebes kann es funktionieren. Allerdings darf es keine Zugeständnissen im Bereich Arbeitssicherheit und Arbeitsrecht fordern.

Wenn der Arbeitgeber Deiner Tochter einverstanden ist, daß sie zusätzlich einen 400-Euro-Job ausübt, dann wird es ok sein, wobei ich mir denken könnte, daß der Chef es nicht so begrüßt, wenn die minderjährige Azubi einen 2. Job sucht, sie sollte hier vielleicht ihre finanzielle Notlage erklären und sagen, daß sie den Job nur ein paar Monate ausübt, bis sie das Führerschein-Geld zusammengespart hat. Da sie ncoh unter 18 J alt ist, muß auch das Jugendschutzgesetz (Höchstarbeitszeiten) beachtet werden.

Grundsätzlich ist jede Berufsausbildung eine Vollzeitausbildung.

Azubis,die ihre Lernpflicht ernst nehmen,werden schon aus Zeitgründen wenig Gelegenheit zu einer Nebentätigkeit haben.

Ausdrücklich verboten ist eine Nebenbeschäftigung nicht,sie ist jedoch nur in engen Grenzen zulässig.Das Hauptaugenmerk ist auf die Ausbildung zu richten.

Vor Aufnahme einer geringfügigen Nebenbeschäftigung muss mit dem Ausbilder bzw.Arbeitgeber gesprochen werden,denn er muss dem grundsätzlich zustimmen.

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