2 Minijobs, welche Folgen?

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3 Antworten

2 Minijobs is nich, ausser du überschreitest in Summe pro Monat nicht die Grenze von 400 Euro. Wird die überschritten, ist keiner der Jobs mehr ein Minijob.

Sollte die Gefahr bestehen, dass diese Grenze nicht eingehalten wird, so solltest du einen der Jobs auf Lohnsteuerkarte laufen lassen.

Wenn du im Sommer voll arbeiten willst, dann ist die Aussage mit den Minijobs davon unberührt. Versicherugstechnisch kannst du im Jahr 50 Tage oder 2 Monate (in den Semesterferien) soviel arbeiten wie du willst.

Bei Praktikum können ganz andere Regeln gelten. Hier muss man gesondert prüfen.

Sollte es noch Fragen geben, dann Kommentar zu dieser Antwort.

Zu Minijob: http://de.wikipedia.org/wiki/Geringf%C3%BCgige_Besch%C3%A4ftigung

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Kommentar von mynamehere86
04.12.2012, 16:24

Okay, danke.

Wenn ich demnach 1 Job auf Lohnsteuerkarte laufen habe, kann ich einen Minijob dazu machen, oder wie läuft das Ganze denn?

Was für Auswirkungen hat das, wenn ich auf Lohnsteuerkarte arbeite? Also nicht nur für mich (Sozialabgaben, Lohnsteuerabzug), sondern auch auf den jeweiligen Arbeitgeber? Ich denke, dass es Gründe haben wird, warum die nur Minijobber einstellten damals.. :-) Nicht, dass dann irgendwie Beschwerden kommen, weil ich dem Unternehmen zu teuer werd, weil ich zu wenig Geld hab und mehr dazu verdienen muss ....

Wie gesagt - ich kenn mich mit dem System überhaupt nicht aus, auch nicht, wie das mit Lohnsteuerkarte funktioniert (ich hab nur nen A4 Zettel bekommen, auf dem meine Steuernummer draufsteht, als ich nach Deutschland zog) - was für eine Steuerklasse hätte ich dann denn? Steuerklasse kann nur gewechselt werden, wenn mein Freund und ich heiraten, oder? Also nicht schon, wenn wir eine gemeinsame Wohneinheit haben?

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Ergänzend zu den anderen Antworten: Ein "normaler Job" würde die Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen mit sich bringen, aktuell 19,6 %, die je zur Hälfte von Ihnen und Ihrem Arbeitgeber zu tragen sind. Weitere Versicherungsbeiträge fallen wegen des Werkstudentenprivilegs nicht an. Was Steuern angeht, so sind Sie theoretisch steuerpflichtig - dazu müssen Sie aber mindestens 911 Euro/Monat verdienen (brutto), was man bei 20 Stunden pro Woche ja eher nicht schafft... Da Sie auf die steuerliche Absetzbarkeit der Studienausgaben anspielten - das sind keine Werbungskosten, sondern Sonderausgaben. Die können Sie theoretisch absetzen, praktisch wird das eher nicht gehen - wer keine Steuern zahlt, kriegt auch nichts wieder...

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Kommentar von mynamehere86
05.12.2012, 09:56

Dankeschön! Jetzt hab ich auch die "fehlende" Einkommensgrenze, ab der ich ESt zahlen muss, danke. Ist schon klar - wer keine Steuern zahlt, bekommt nichts zurück. Sollte ich aber 1000 Euro brutto verdienen, so wäre ein Teil durch Sonderausgaben wieder "zurückzuholen".

Rentenversicherung schadet ohnehin nie... fehlende Beitragsjahre sind nicht so erstrebenswert :-)

Also zusammenfassend - bis 911 Brutto/Monat keine Steuern, die aber selbst drüber in gewissem Rahmen zu vernachlässigen wären. (Sonderausgaben, etc. - zu viel dazuverdienen kann ich ja ohnehin nicht - sonst leidet das Studium) 19,6% /2 je "Seite" (DG/AN) zur Rentenversicherung, sonst keine weiteren Folgen, solange ich unter 20h/Woche bleib (Werkstudentenregelung). Steuerklasse 1 (ledig, ohne Kind), sobald wir verheiratet sind, insgesamt Steuerklassensumme 8 (also bspw 5 & 3 oder 4&4, jährlich wechselbar, der geringerverdienende (wäre in meinem Fall dann ich) sollte die "am höchsten besteuerte" klasse wählen)

DANKE ALLEN Kommentatoren für die hilfreichen Antworten. Liebe Grüße

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Im Monat Dezember ist es zweckmäßig sein Augenmerk schon auf das Jahr 2013 sein Augenmerk zu lenken. Du kannst also ab 1.1.2013 den neuen Rahmen von monatlich 450 ins Auge zu fassen. Dies ist als monatlicher Höchstverdienst ab 1.1.2013 möglich. der AG. zahlt insgesamt 30% für Sozialversicherung und Steuer. Auch zwei Job sind zu- lässig wenn die 450 Euro Grenze nicht überschritten wird. Steuerlich hast du also bei der Einkommensteuer Erklärung damit nichts zu tun. Für den zweiten Job auf Steuerkarte, notwendig da 450 Euro mtl. erreicht sind, gelten die normalen Angaben für Steuer und Sozialversicherung.

Werden wegen unterschiedlichen Monatsbezügen tatsächlich Steuer einbehal, können diese durch eine Steuererklärung zurückgeholt werden. Als Anhaltspunkt Brutto Jahresbetrag minus Abzugsbeträge,Kranken/Pflegevers.,RV.etc. wenn nach Abzug vom Brutto im Jahre 8004 nicht überschritten werden.

MfG.

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