2 Jobs: Pauschalversteuerung + Steuerklasse 1 möglich?

2 Antworten

Neben einem normal nach Steuerklasse versteuerten Job kann immer noch ein Minijob ausgeübt werden - egal wie hoch das Einkommen im steuerpflichtigen Job ist. Nur beim Minijob darf die 450-Euro-Grenze pro Monat nicht überschritten werden.

Wenn Du im Job mit Steuerklasse 1 wirklich nur eine "kurzfristige Beschäftigung" ausübst, kann diese evtl. auch noch steuerlich günstiger abgerechnet werden - einfach mal googeln. ;-)

Das ist ganz ok so. Der Lohn mit Stkl 1 darf auch höher sein.

Steuerklassen falsch abgerechnet, 2 jobs?

Hallo, Vorab zum besseren Verständnis:

Hauptarbeitgeber ab 1.3.2016 = MP GmbH Hauptarbeitgeber 16.12.2014-28.02.2016 = ManP, danach nebenarbeitgeber Nebenarbeitgeber von 1.7.2015-31.1.2016 IKE GmbH ..

Seit dem 1.3.16 arbeite ich bei der MP GmbH und arbeite nebenbei ( Minijob ) bei ManP GmbH bei dem ich vom 16.12.2014 - 28.2.2016 Vollzeitbeschäftigt war. Im 1. Monat lief alles glatt und ich wurde richtig abgerechnet, doch ab April sah das ganze anders aus. Ab April 2016 hat mich mein Minijob ( ManP ) auf die Steuerklasse 1 eingetragen und somit ist mein Hauptarbeitgeber MP GmbH auf die Steuerklasse 6 abgerutscht. Das ganze lief dann 2 Monate falsch bis beide Arbeitgeber es zum 7.6.2016 endlich hinbekommen haben die Steuerklassen richtig anzumelden.

 In dieser Zeit habe ich meine Steuererklärung für das Jahr 2015 gemacht und dabei gemerkt, dass mein Nebenarbeitgeber IKE GmbH (1.7.15-31.1.16) mich genauso wie die ManP auf Steuerklasse 1 abgerechnet hat, was eigentlich nicht sein kann oder?

 Die IKE GmbH hätte mich doch bei der bundesknappschaft anmelden müssen oder nicht? 

Aufjedenfall meint das Finanzamt jetzt, dass ich meinen Nebenarbeitgeber von 2015 auch mit angeben muss ( IKE GmbH ) und somit warscheiblich eine größere steuernachzahlung gegen mich ansteht. 

Was kann ich da machen? Wie kann ich die IKE GmbH rückwirkend als Minijob angeben und die abgerechnete Steuerklasse 1 wegkriegen? Und was passiert, wenn ich nachzahlen muss und ich das nicht zahlen will, da es falsch abgerechnet wurde? Kann ich meine Steuererklärung danach noch zurückziehen? Was muss ich hinsichtlich dieses Jahres tun, also kann ich die Zuviel gezahlte Steuer jetzt noch bekommen oder erst mit der nächsten Steuererkläung?

Ich bin komplett ratlos und weiß nicht mehr wo vorne und hinten ist. Danke für eure Hilfe im Voraus!

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Arbeitgeber greift nicht auf Werkstudentenregel zurück?

Hallo allerseits,

ich befürchte mein Fall ist etwas komplizierter. Ich bin Studentin, privat versichert und habe bereits zu Beginn des Jahres eine kurzfristige Beschäftigung über 30 Tage ausgeübt. Nun übe ich erneut eine kurzfristige Beschäftigung über 70 Tage aus. Vereinzelt komme ich über 20 Stunden in der Woche. Auf der Seite der TK (steht so ähnlich auch bei der AOK) finde ich zu kurzfristigen Beschäftigungen und Studenten folgendes:

  1. Befristete Beschäftigungen Wird die Beschäftigung eines Studenten von vornherein auf maximal drei Monate befristet, besteht grundsätzlich Versicherungsfreiheit. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Student mehrere solcher Beschäftigungsverhältnisse hintereinander ausübt. Auch hierbei muss aber weiterhin das Studium im Vordergrund stehen. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres über 26 Wochen (182 Kalendertage) mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, müssen Sie ihn als versicherungspflichtigen Arbeitnehmer anmelden. Dabei rechnen Sie vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung zurück. In diesen Fällen tritt folglich in der aufgenommenen Beschäftigung Versicherungspflicht ein. Bei dieser Prüfung werden alle Beschäftigungs-verhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden angerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie während der Vorlesungszeit oder in den Semesterferien ausgeübt wurde. Auch die versicherungsrechtliche Beurteilung ist ohne Belang.

  2. Befristete Beschäftigungen Wird die Beschäftigung eines Studenten von vornherein auf maximal drei Monate befristet, besteht grundsätzlich Versicherungsfreiheit. Dies ist auch dann der Fall, wenn der Student mehrere solcher Beschäftigungsverhältnisse hintereinander ausübt. Auch hierbei muss aber weiterhin das Studium im Vordergrund stehen. Wenn ein Student im Laufe eines Jahres über 26 Wochen (182 Kalendertage) mehr als 20 Stunden pro Woche arbeitet, müssen Sie ihn als versicherungspflichtigen Arbeitnehmer anmelden. Dabei rechnen Sie vom voraussichtlichen Ende der zu beurteilenden Beschäftigung zurück. In diesen Fällen tritt folglich in der aufgenommenen Beschäftigung Versicherungspflicht ein. Bei dieser Prüfung werden alle Beschäftigungs-verhältnisse mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 Stunden angerechnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie während der Vorlesungszeit oder in den Semesterferien ausgeübt wurde. Auch die versicherungsrechtliche Beurteilung ist ohne Belang.

Ich komme defintiv nicht über die 26-Wochen-Grenze (oder 182 Kalendertage). Ich zog daraus die Schlüsse, dass ich nur Abgaben an die Rentenversicherung bezahlen muss. Nun bekam ich aber meine erste Abrechnung und siehe da, mein Arbeitgeber hat mich einfach bei der AOK angemeldet. Darf er das? Vielen Dank!

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Muss ich mein Stipendium und eine geringfügige Beschäftigung als Einnahmen in der Steuererklärung angeben?

Ich hoffe ihr hatte ein paar ruhige und angenehme Feiertage winking smiley

Kurz zu meiner persönlichen Situation: - seit Oktober 2014 Vollzeitstudium - Semesterferien 2015, kurzfristige Beschäftigung: Einnahmen 3000 € - geringfügige Beschäftigung 450 € pro Monat - Aufstiegsstipendium 750 € pro Monat - Nebenbei werden ich noch freiberuflich kleinere Jobs ausführen: ca. 1000 €

Ich möchte am Ende des Jahres immer eine Steuererklärung abgeben und meine Studienkosten ansetzen um für diese Jahre einen Verlustvortrag zu erstellen.

Für mich ist noch nicht ganz klar ob ich die Einnahmen aus dem Stipendium sowie die Einnahmen aus der geringfügigen Beschäftigung mit den anfallenden Kosten aufrechnen muss. Sowiet ich das richtig verstanden habe muss ich die Einnahmen aus der gerrigfügigen Beschäftigung gar nicht angeben in der Steuererklärung sofern der Arbeitgeber es mit 2 % pauschal versteuert. Wie ist es dann mit dem Stipendium?

Somit würde ein Verlustvortrag nicht wirklich Sinn machen da die Einnahmen ja deutlich höher sind als die Ausgaben.

In den unterlagen zum Stipendium steht folgendes:

2.7 Steuerliche Behandlung des Aufstiegsstipendiums Das Stipendium ist steuerfrei (§ 3 Nr. 44 EStG). Es ist als Einnahme oder Bezug in der Steuererklärung anzugeben. Eine Bescheinigung der Steuerfreiheit für Ihre Steuererklärung erhalten Sie bei unserem zuständigen Finanzamt.

ich kann allerdings damit gerade noch nichts anfangen, kann es mir vielleicht jemand ganz simpel erklären?

Danke und Gruß Luckyslevin

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Wie erhalte ich als Werkstudent in Semesterferien (welche Steuerklasse?) zu hohe Abzüge aus einer falsch abgerechneten Entlohnung in der Steuererklärung zurück?

Hi Leute,

ich brauch eure Hilfe und bin euch schon jetz dankbar :)

Ich mache gerade meine Steuererklärung zum ersten mal mit einer kostenlosen Software dafür. Nun hatte ich als Student bei einem meiner verschiedenen Nebenjobs 2016 ein Arbeitsverhältnis, bei dem ich als Werkstudent (unterzeichneter Vertrag liegt vor) mit der falschen Steuerklasse abgerechnet wurde, da ich sehr sehr viele Stunden innnerhalb zwei Monaten gearbeitet hatte und daher hohe Abgaben von ca. 30% an Staat und Krankenkasse leisen musste. Nun war die Beschäftigung in den Semesterferien und mir ist bekannt, dass in diesem Fall eine Ausnahmeregelung der 20 Std./Woche Grenze für Werkstudenten gilt. Angebilch kann ich diese zu viel bezahlten Abzüge zurückholen, nur wie? Denn ich kann sie in dem Programm wie auch direkt manuell in den Formularen nirgends konkret angeben. Oder geschieht dies von selbst bei Abgleich der Steuerklassen? Muss ich hierzu bei Ausfüllen der Steuererklärung an einem bestimmten Punkt darin etwas konkret beachten, egal ob 1. manuell oder 2. per Software ausgefüllt?

Und welche Steuerklasse ist die richtige als Werkstudent in Semesterferien?

Dazu sei erwähnt, dass der damalige Chef trotz Vorlegens und farbiger Markierung zur Hervorhebung der genannten Ausnahmeregelung uneinsichtig ist, da er sich diese Regelung aus Unwissenheit nicht eingestehen möchte. Das heißt schon mal, dass ich die zu viel bezahlten Beiträge an die Krankenkasse nicht zurückfordern können werde, ohne dessen Unterstützung/Einwilligung. Habt ihr auch hierzu Lösungsvorschläge oder eine Idee wie das dennoch funktionieren könnte?

Besten Dank Markus

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