2% jährliche AfA bei Immobilienabschreibung wie berechnen? (Grunderwerbssteuer abschreibbar)?

1 Antwort

Ja, die sogenannten Kaufnebenkosten (Notar, Grundbuchamt, Grunderwerbsteuer, Maklercourtage) müssen von Kapitalanlegern buchhalterisch aktiviert werden, d.h. es sind keine Werbungskosten, die sofort abgezogen werden können. Sie erhöhen damit den Buchwert der Immobilie.

Im Gegenzug dürfen diese Kosten zusammen mit dem Gebäude abgeschrieben werden, also in der Regel mit 2% p.a. - allerdings jeweils nur der Anteil, der sich auf das Gebäude bezieht.

Das Grundstück und der auf dessen Erwerb anteilige Nebenkostenanteil können hingegen nicht abgeschrieben werden, da sich Grundstücke naturgemäß nicht abnutzen.

Dies gilt sinngemäß auch für Erbbaurechtsverträge - hier entfallen i.d.R. sämtliche Kaufnebenkosten auf das Gebäude.

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