2 Hauptwohnsitze möglich?

4 Antworten

Zwei Hauptwohnsitze anzumelden ist nicht möglich. Gemäß Bundesmeldegesetz kann es nur einen Hauptwohnsitz haben, wo man seinen Lebensmittelpunkt hat oder wo man sich überwiegend aufhält.

Du kannst das Kind nicht beim Vater anmelden. Aber der Vater kann das tun. Bei einer Aufteilung von 40:60 ist die Unterscheidung des Lebensmittelpunktes kaum möglich, und so detailliert wird das auch nicht überprüft. Daher sehe ich keine Probleme dabei.

Wer kann nachweisen, wie lange sich die Kinder beim Kindsvater aufhalten?

Es wäre für mich auch kein Problem wenn wir eine 50:50 Regelung treffen, wenn er und die Kinder das wollen.

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@Wublu

Papier ist geduldig ...... denn 50:50 würde dann vermutlich auch nicht ausreichen.

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Bei Eheleuten geht das zumindest, das jeder einen Hauptwohnsitz in verschiedener Stadt anmeldet. Freund von mir hat das gemacht, um seinen Sohn in eine andere Schule zu bekommen. Er hat sich beim Bruder mit Hauptwohnsitz angemeldet.

Wenn die Stadt die Aufnahme in das Gymnasium Deiner Wahl verweigern will, so ist sie dazu nicht berechtigt; nur das Gymnasium kann Dir einen ablehnenden Bescheid schicken, dem Du aber widersprechen kannst. In diesem Link https://www.dresdner-fachanwaelte.de/aktuelles/auswahlverfahren-alle-jahre-wieder-streit-um-die-aufnahme-auf-das-gymnasium/ wird beispelsweise auch die länge des Schulweges genannt. Wegen der derzeitigen Coronakrise ist natürlich die Aufnahmekapazität der Schulen deutlich eingeschränkt.

Natürlich sind es immer schlechte Vergleiche, wenn nicht die Fahrtdauer der gleichen Verkehrsmittel miteinander verglichen werden.

Sie würde gern an eins gehen, was derzeit zwischen dem Wohnort von mir und dem Kindsvater liegt. Von ihm wäre der Schulweg mit dem Rad ca. 10 Minuten, vom Dorf ca. 20 mit dem Auto.
Es würden aber auch ein anderes Gymnasium gehen. :) Danke für den Link.
Soll das bedeuten, selbst wenn die Stadt sagt sie kann in der Stadt kein Gymnasium besuchen, dass sie trotzdem gehen könnte, wenn die Schule einen Platz frei hat?
Die Erfolgsaussichten sind da laut verschiedener Berichte im Internet sehr gering.
Der Wechsel stünde erst im Sommer nächsten Jahres an. :)

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@Wublu

Es ist verständlich, dass Kommunen wegen der Kosten eigentlich nur die Kinder der Eltern wollen, die zu ihrem Einzugsgebiet gehören. Aber dagegen spricht das deutsche Grundgesetz. Wenn Du die Zusage von der Schule bekommst, dann ist dies ausreichend.

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@Snooopy155

Hast du das zufällig zum Nachlesen parat :D
Ok, was ist wenn ich die Zusage des Gymnasiums bekomme und der Umzug aufs Dorf erst danach stattfindet. Es könnte tatsächlich zu Überschneidungen kommen. Zählt dann die Zusage des Gymnasiums in der Stadt auch wenn das Einzugsgebiet dann ein Anderes wäre.

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@Wublu

Das Entscheidende ist die Zussage des Gymnasiums. Diese wird aufgrund der zu diesem Zeitpunkt gegebenen Umstände fallen und kann nicht wegen eines danach stattfindenden Umzugs widerrufen werden.

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