2 Erben, 1 Haus - Kann der eine Erbe es nicht selber kaufen?

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Person B kann doch allein das Haus nicht verkaufen. Einfache Lösung des Falls, A unterschreibt nicht.

A macht B ein Angebot zur Übernahme von dessen Hälfte.

Geht B nicht darauf ein, kann er den Verkauf nur über ein Teilungsversteigerung erzwingen. Bei der Teilungsversteigerung kann A dann einfach das Haus ersteigern.

Vielen Dank, das macht Sinn und habe das nun verstanden echt Danke nochmal :) 

Das Angebot gab es ja an sich bereits A hatte B ein Angebot gemacht, wo auch der Makler meinte das der Preis ok sei. 

Also gesagt für wie viel er das Haus insgesamt kaufen möchte als gesamten Preis, als wäre er ein fremder Käufer als Preis für das Haus ohne Schulden, anderes Erbe etc. abzuziehen hinzuzufügen. 


Natürlich müsste man dann noch umrechnen, da beim Erbe auch noch Geld und anderen Schulden vorhanden sind. Aber B war nicht einverstanden und will es via Makler machen, mal abwarten was jetzt passiert, danke für den Tipp mit der Teilversteigerung.

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Außer Überzeugungsarbeit kann A gegen den Widerstand von B nichts machen. Ein Erbe als Miteigentümer kann jederzeit gegenüber allen anderen Miterben eine (Zwangs)Versteigerung zur "Teilungsauseinandersetzung" durchsetzen.


wenn sich dann niemand findet

Diese Bedingung ist ja purer Nonsense, denn es wird immer jemanden geben, der bereit ist, das Grundstück zu kaufen. Was der mit dem Haus dann macht, hat den Verkäufer nicht mehr zu interessieren. Mir scheint es hier eher so zu sein, dass B dem A das Grundstück mit dem Haus nicht gönnt und deshalb auf die bereits gemachten, sehr vernünftigen Vorschläge nicht eingeht.

A könnte zur Sicherung seines Kaufinteresses noch darauf bestehen, beim Notarvertrag ein Vorkaufsrecht aufzunehmen. Allerdings könnte diesen Wunsch B mit der Drohung der Zwangsversteigerung abschlagen. Aber B sollte sich darüber klar sein, dass der maximale Verkaufspreis sicherlich nicht bei einer Zwangsversteigerung erzielt wird. A kann bei der Versteigerung übrigens mitbieten!



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