1.Mal JahresUmsatzsteuererklärung.Rechnung aus Vorjahr ohne UST wo eintragen

2 Antworten

Versuchen wir es mal auseinander zu ziehen, bzw. zu ordnen.

  1. in 2011 warst Du Kleinunternehmer. Damit ändert sich an der Steuerlast aus den Leistungen, die in 2011 abgerechnet wurden nichts, auch wenn die erst viel später gezahlt wurden. Also keine Steuer auf diese Zahlungseingänge in 2012

  2. Da Dein Steuerberater die Unterlagen immer erst im Nachhinein bekommt, hätte er Dir den Tipp geben sollen gleich im Januar die Umsätze des Dezember zu den anderen zu addieren, damit Du weisst, ob mit Steuer, oder nicht.

  3. Denke dran (wird Dein StB machen), in 2012 dafür eben auch Vorsteuerabzug.

  4. Umsatzsteuererklärung über Elster machen ist Pflicht, also alles nur noch per Datenübertragung. sonst: http://www.finanzamt.bayern.de/Informationen/Formulare/Steuererklaerung/Umsatzsteuer/2012/Umsatzsteuererklaerung-2012.pdf

  5. Die Eintragung der (Nettoumsätze) in die Zeile für den richtigen Steuersatz, zeile 33 19 %, Zeile 36

  6. Für Umsätze, für die keine Steuer abzuführen ist, weil die leistung zur Zeit der Kleinunternehmerschaft ausgeführt wurden, ist keine zeile vorgesehen, sondern nur umgekehrt. Also keine Eintragung.

Lieben Dank für die Antwort. Die Umsätze wären alle 19%. Wenn mein Umsatz in 2012 insgesamt 15.600 € ist, müsste ich aber ca. um die 3000€ herum abziehen, da dieser Betrag ja aus dem Vorjahr stammt. - Da wundert man sich doch dann, wenn ich in der Gewinnermittlung einen anderen Betrag habe als den Betrag in der Umsatzsteuererklärung. Das müsste doch identisch sein. ?? - Denn ich muss ja nur ein Blatt der Gewinnermittlung beifügen. Der einmalige höhere Umsatz war nicht vorhersehbar - und so fragt ich beim Stb an und er teilte mir mit, das ich wohl in 2013 die Rechnungen mit Mwst ausweisen müsste. - Irgendwann wurde ich skeptisch, da war das Jahr bereits rum, da sagte er, ach nee doch für 2012 und ich sollte versuchen die Rechnungen zu ändern und bei den Auftraggebern nach zu fragen. Nur waren mittlerweile einige Senioren verstorben. Und bei den 3 Leuten sollte ich die Mwst raus ziehen, denn schließlich sei der Betrag ja schon lange überweisen. Der Rest (Privatleute) weigerten sich. - Der Stb sagte, das heraus rechnen geht - und so tat ich das. Nur war das Geld ja schon ausgegeben. Konnte ja nicht ahnen, was mich erwartet. - Jetzt habe ich erst Recht Panik und traue mich noch nicht mal meim FA anzurufen. was ich nun machen soll - was mir passieren kann... usw. -

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@Patty211

PS. - brauche ich nicht nur die 1. Seite der Jahres-Umsatzsteuererkllärung ausfüllen und muss das nicht also die Umsätze in Zeile 22-25? Jetzt bin ich doch etwas irritiert. - Danke im Voraus für die Rückmeldung.

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@Patty211
Wenn mein Umsatz in 2012 insgesamt 15.600 € ist, müsste ich aber ca. um die 3000€ herum abziehen,

Das hatte ich befürchtet.

15.600,- : 1,19 = 13.109,24 = 13109 Umsatz * 19 % = 1.704,17 Steuer

Vorsteuer nicht vergessen

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@wfwbinder

Sorry, falsch beschrieben. Wie ich das herausrechne, das ist mir schon klar. Mit den ca. 3000€ abziehen, meinte ich den Betrag aus der Zeit der Rechnungen aus 2011.

Betr. "Vorsteuer nicht vergessen", da habe ich leider kaum etwas an zu geben. Ggf. lohnt es sich beim Kfz. Dort nehme ich die km-Pauschale mit 0,30€ wobei damit ja alles abgegolten ist. Angeblich könnte ich für das Jahr 2012 dort dann die Hälfte der Vorsteuer des Tankbelegs angeben.

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Für Umsätze, für die keine Steuer abzuführen ist, weil die leistung zur Zeit der Kleinunternehmerschaft ausgeführt wurden, ist keine zeile vorgesehen,

O doch. Auf der ersten Seite gibt es diese zwei Zeilen, in denen die KU-Umsätze eingetragen werden.

Keine Bange, die Finanzämter kennen das. Und wenn nicht, sollen sie sich mal mit DEM Umsatzsteuerexperten kurzschließen.

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und traue mich noch nicht mal meim FA anzurufen. was ich nun machen soll

Das ist auch besser so. Das Finanzamt hat keine Befugnis zur Steuerberatung und alles, was du dort erreichen könntest, wäre, dass man in der Weise auf dich aufmerksam wird, dass du im RMS landest.

Ich verstehe auch nicht, wieso du JETZT erfährst, dass du bereits 2012 kein KU mehr warst. Natürlich weigern sich die Kunden, schließlich war ja ein Preis ausgemacht gewesen. Ich würde dir auch keinen Cent mehr bezahlen. Ist doch deine Dummh^^^^^Sparsamkeit, wenn du auf die Begleitung durch den Steuerberater verzichtest.

Von deinem jetzigen solltest du dich trennen. Der scheint nur abzuarbeiten, aber nicht zu beraten. Hinausgeworfenes Geld und das auf mehreren Ebenen.

Gib deine Buchhaltung außer Haus, damit du zeitnah die notwendigen Informationen bekommst, die du brauchst und nicht zwei Jahre später erfahren musst, dass du 16% deiner Einnahmen dem Finanzamt überweisen musst. Da sind die 80 Euro für die Buchhaltung sicherlich günstiger.

Danke für die Rückmeldung. Wie ich bereits erwähnte, wusste ich das schon in 2013 bzw.erfuhr ich es da vom Steuerberater, das ich in 2012 kein KU mehr hatte. - Ich hatte ihn ja zur Begleitung - und er sagte mir erst, für 2013 käme kein KU mehr in Frage. Erst später stellte sich dies umgekehrt heraus. Der Stb.hatte sich vertan. - Ich hatte mich darauf verlassen. Die Kleinunternehmerregelung ist leider sehr komplex. Die Internetseiten sind voll damit. - Ich hatte nur noch keine Steuererklärung abgegeben. Ich muss jetzt für 2012 u. 2013 abgeben. Meine Schuld - ich weiß!! Hatte die Nase voll von Stb. 3 versch.Stb. und jeder erzählt was anderes und habe dafür nicht schlecht bezahlt - dennoch Probleme damit. Sodass ich garnichts mehr wusste. Ich ging "leider" davon aus, das ich für die Steuererkärung in die 4-Jahres Frist für Nutzer der St.kl. 1,2,4 u.6 falle. - Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Gilt wohl nicht für mich. Meine Einnahme -Überschuss Rechnung habe ich immer ausser Haus gegeben. Bzw. alles selbst fertig gestellt - u. der Stb. hat kontrolliert und dann weggeschickt. X- Jahre hatte ich nie Probleme und stimmte auf den Cent genau.

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@Patty211
Die Kleinunternehmerregelung ist leider sehr komplex

Sie lässt sich im Gegenteil sogar ziemlich zusammenfassen, ich hab das hier mal für dich getan:

https://www.finanzfrage.net/tipp/kleinunternehmer

Frist für Nutzer der St.kl. 1,2,4 u.6

Ich verstehe, dass es um Steuerklassen geht. Aber wieso meinst du etwas damit zu tun zu haben?

Der komplette Ssatz

das ich für die Steuererkärung in die 4-Jahres Frist für Nutzer der St.kl. 1,2,4 u.6 falle

zeigt mir, dass du eigentlich so gar keine Ahnung hast, was Steuern angeht. Das ist ja nicht schlimm, schließlich sollst du ja auch deinen Beruf ausüben und nicht meinen. Wahrscheinlich hast du von meinem Job sogar mehr Ahnung als ich von deinem.

Dennoch, du solltest deinen Berater mehr in die Pflicht nehmen. Es kann nicht angehen, dass du erfährst, dass du kein KU warst. Sowas schreit geradezu nach Haftung.

Ich will dir gar keine Vorwürfe machen. Aber deinem Steuerberater, dem will ich welche machen. Denn SO arbeitet man nicht, sondern SO verdirbt man den Ruf!

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@EnnoBecker

Ich nahm an, da ich die Stkl. 1 habe, ich mir für die Steuererklärung Zeit lassen kann. So steht es auf sämtlichen Seiten.... wie oben beschrieben... für Nutzer der Stkl. 1...2.. Ja, dumm gelaufen. - Meinen Stb. nehme ich gewiss nicht mehr. Ich muss mir einen neuen suchen. - Aber Recht hast du/Sie. Danke nochmals für die zahlreichen Informationen.

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Ich habe ein Einzelunternehmen, habe 2 J. keine Steuererklärung, keine Ust-Voranmeldung gemacht, was soll ich tun: Selbstanzeige, Konsequenzen?

Guten Tag Leser und Leserinnen!

Ich bin gerade in mitten eines großen Problems mit dem Finanzamt.

Zu meinem Fall:

Ich habe vor ein Paar Tagen ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, in welchem ich aufgefordert bin, Steuererklärungen für die Jahre 2013 sowie 2014 abzugeben.

Ich Betreibe seit 2013 ein Gewerbe (Einzelunternehmen) als Webentwickler. Habe mich dbzgl. leider bis jetzt nie um die Steuern gekümmert, da ich davon ausgegangen bin, dass dies erst relevant wird ab dem Zeitpunkt an dem ich (Kleinunternehmerregelung) im vorherigen Jahr mehr als 17500€ bzw. 50.000€ Umsatz im aktuellen Jahr erziehle. (Ich weiß sehr "Naiv"...) Zusätzlich betrieb ich einen Onlineshop von 2014 bis mitte 2015. (Ich dachte das ist ja alles echt einfach und Stressfrei solange man unter der Gennanten Kleinunternehmer Grenze liegt) Auch habe ich anfang 2014 wegen des Onlineshops und eines Kunden vom Webentwicklungsgewerbe eine Ust.Nr. bei FA beantragt und kurze Zeit später bekommen. Die Geschäfte liefen allerdings alle sehr "bescheiden". Umsätze '13 lagen beim Webentwicklungs Gewerbe bei ca. 1000€ und '14 insgesammt (Webentwicklung & Onlineshop) bei ca. 3000€. In 2013 wurden 3 Rechnungen an Kunden erstellt ohne Ust. und in 2014 7 Stck. mit Ust. Überleben konnte ich die letzten Jahre nur durch die Unterstützung des Jobcenters (HartzIV für Selbsständige).

Jetzt wollte ich der Aufforderung vom FA nachkommen und mich an die Steuererklärungen für '13 sowie '14 machen (über die Steuersoftware Taxman) und sehe natürlich das ich keine Ust. Voranmeldung getätigt habe ebensowenig irgendwas an das Finanzamt gezahlt habe.

Nach etwas research ist mir nun Klar das ich mich nicht "nur" ein bisschen falsch verhalten habe, sondern dies (denke ich), Steuerhinterziehung also eine Straftat ist. Natürlich werde ich allem nachkommen was nun von mir verlangt wird. Strafe schütz ja bekanntlich vor Dummheit (Leider) nicht. Mir ist auch klar das meine Ansichten katastrophal waren.... Ich habe mich halt nur um das Geschäft an sich gekümmert, nicht um die Bürokratie drumherum...

Nun zu meiner Frage (vielleicht war jemand in einer vergelichbaren Situation oder hat von anderswo dbzgl. Know How; Ich bin für jeden Rat & Tip sehr Dankbar):

Was kann ich nun Tun? Sollte ich eine Selbsanzeige beim FA stellen? Oder villt die Steuererklärungen soweit es mir möglich ist mit EÜR sowie einer schriftlichen Erklärung zu diesem Fall erstellen und einfach zum FA schicken?

Ich bin leider gerade Finanziell Tot. Deshalb die Frage hier und nicht wie es wohl besser wäre beim Steuer Berater...

Ich bedanke mich für evtl. Antworten und die Zeit die ihr dbzgl. für mich Opfert hier schoneinmal im Voraus, Vielen Dank!

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Aufnahme einer gewerblichen Tätigkeit Nachfrage Einkünfte

Hallo,

Ich bin in folgender Situation: Während meines Studiums habe ich im Jahr 2011 und 2012 auf Rechnung einige Auftragsarbeiten im Programmierbereich absolviert, dabei sind im Jahr 2011 insgesamt 7.500€ und im Jahr 2012 6.400€ zusammengekommen. Ich habe hier Rechnungen gestellt mit dem Zusatz, dass ich als Kleinunternehmer keine MwSt in Rechnung stelle. Da der Freibetrag ja 17.500€ beträgt habe ich 2011 keine Steuererklärung abgegeben und im Jahr 2012 erst damit angefangen, hier habe ich allerdings diesen Betrag nicht mit angegeben, sondern lediglich mein Arbeitseinkommen, welches ich ab Okt. 2012 hatte - der Betrag lag ja weit unter dem Freibetrag, daher habe ich schlichtweg nicht darüber nachgedacht, sie mit anzugeben. Ich hab kein Gewerbe o.Ä. angemeldet und quasi als Privatperson die Rechnungen gestellt.

Nun erhielt ich kürzlich ein Schreiben mit der Bitte, den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung bei Aufnahme einer gewerblichen, selbstständigen (freiberuflichen) [...] Tätigkeit/Beteiligung an einer Personengesellschaft/-gemeinschaft auszufüllen. Nun bin ich nicht ganz sicher, was dies bedeutet? Muss ich hier nachträglich ein Gewerbe anmelden? Wenn ja, sollte ich dort meine damalige Adresse oder meine aktuelle Adresse angeben? Ich bin seitdem nicht mehr derart tätig sondern ganz "normal" fest angestellt. Im zweiten Schreiben wurde dann auch um die Ausfertigung einer Steuererklärung für 2011 gebeten. An sich kein Problem, aber wie gebe ich dann die Daten an, die in 2012 noch fehlen? Oder gibt es eine Möglichkeit dies irgendwie anders zu lösen?

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Mark

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