19 % MWSt. als Schadensersatz nur bei tatsächlicher Zahlung und nur Reparaturkosten?

3 Antworten

Hey,

wenn ich nach Kostenvoranschlag oder Gutachten abrechne, stehen mir lediglich die Summen OHNE MwSt. zu. Die MwSt. kann ich jedoch nach erfolgter Reparatur unter Vorlage der Rechnung von der Versicherung einfordern.

Wenn ich mein Auto sofort reparieren lasse und eine günstigere Rechnung bei der Gesellschaft einreiche, so muss die Versicherung auch nur die geringere Rechnung bezahlen selbstredend incl. MwSt.

Als Geschädigter habe ich nämlich auch die sog. Schadenminderungspflicht zu beachten.

Die Versicherung muss lediglich den Zustand des Fahrzeuges wieder herstellen, den es tatsächlich vor dem Unfall hatte. Alles andere wäre eine Art Bereicherung und ist ausgeschlossen.

LG

Sie hat nur die Rechnung vorgelegt, keinen Zahlungsbeleg. Daher die Argumentation. Rechnungen können auch wieder storniert werden von der Werkstatt, das wissen die Versicherungen. Also Überweisungsbeleg, Kontoauszug oder Quittung dazu, dann müssen die zahlen.

Die Vorlage der Reparaturrechnung mit Ausweis der Mehrwertsteuer genügt meines Eachtens, um die Zahlungspflicht der Versicherung auch bezüglich der Mehrwertsteuer auszulösen. Hinzu kommt, dass der Geschädigte nach Gutachten immer abrechnen kann. Also ist auch die Differenz zur Rechnung von der Versicherung zu zahlen, die Differenz allerdings ohne Mehrwertsteuer.

Muss ein Verein, der Eintrittsgelder für Veranstaltungen einnimmt, in jedem Fall eine Steuererklärung abgeben?

Guten Tag, ich habe ein großes Problem: Ich bin Mitglied in einem Theaterverein (e.V.), der sich gemeinnützig nennt und sich aus öffentlichen Auftritten mit Eintrittsgeldern finanziert. Die Vorstellungen in unserem neuen städtischen Theater sind fast immer ausverkauft und die Presse berichtet teilweise mit 1/1 seitigen Berichten über unsere erfolgreichen Vorstellungen.

Die jährlichen Einnahmen (aus dem Nebenbetrieb Theater, der in der Satzung nicht erwähnt ist)) liegen unter 6.000,- € und bei Anwendung der Kleinunternehmer-Regelung und unter Berücksichtigung der Freibeträge als gemeinnütziger Verein, müssten wir normalerweise keinerlei Steuern zahlen. Leider hat der Vereinsvorstand (Eingetragen ins Vereinsregister 2013) bis zum heutigen Tage weder eine Steuererklärung abgegeben, noch wurde ein Antrag auf vorläufige Erteilung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt gestellt. Unsere Satzung enthält keinen Hinweis darauf, dass wir unsere Tätigkeit mit öffentlichen Auftritten finanzieren, oder was wir mit den Einnahmen machen. Einmal jährlich wird wegen der Gemeinnützigkeit ein Betrag von 50,- € an eine Gemeinnützige Organisation gespendet und der Rest der vereinnahmten Gelder verbleibt in der Kasse, ohne das es ein Verwendungszweck hierfür angegeben wird. Von den Einnahmen werden auch keine gemeinnützigen Tätigkeiten finanziert die zum wohle der Fortbildung dienen, oder anderem.

Leider entspricht auch unsere Satzung nicht den aktuellen Gesetzen und ist von 2013. Dort steht nicht einmal drin, dass wir unseren Verein aus Auftritten finanzieren, und was mit den Überschüssen gestehen soll. Die Gewinne werden ins nächste Jahr übernommen, um daraus laufende Ausgaben zu finanzieren.

Ich versuche bereits seit 2 Jahren den Vorstand zu warnen, dass wir große Probleme bekommen können, weil wir uns nicht an geltendes Recht halten und erhalte immer nur die Antwort: "Das brauchen wir nicht, wegen dem Freibetrag." Liege ich da so falsch und wir brauchen das alles tatsächlich nicht? Meines Erachtens müssten wir spätestens alle drei Jahre eine Steuererklärung abgeben, gerade auch weil wir uns "gemeinnützig" nennen und durch den Eintrag ins Vereinsregister praktisch auf dem Radar des Finanzamtes stehen. Wir nehmen aber ansonsten Vergünstigungen von anderen Vereinen in Anspruch, die uns unseren Gemeinnützigen Hintergrund glauben. So müssen wir statt der üblichen Saalmiete von 350,- € (zzgl. MwSt.) nur 150,- € ohne MwSt. zahlen.

Ich bin ratlos und weis nicht, was ich auf unserer nächsten Versammlung dazu noch sagen soll. Keiner glaubt mir! Ausserdem wurde jetzt noch bekannt, dass der jetzige Vorstand nach der Hälfte der Amtszeit wohl zurücktreten will... Was kann dem Verein passieren... ist das bereits Steuerhinterziehung?

Wie verhalte ich mich als normales Mitglied in einer solchen Situation richtig???? Ich bin an einem Fortbestand sehr interessiert und möchte keine Fehler machen und den Verein vor Rechtsfolgen bewahren.

Für Hilfe wäre ich daher sehr dankbar!

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Freiberufler - Kfz im Privatvermögen - tatsächliche Kosten je km als Betriebsausgabe ansetzen

Hallo community,

ich bin Freiberufler (Rechtsform Einzelunternehmen (EÜR)) und möchte mir einen Gebrauchtwagen (Annahme: 4 Jahre alt, 90000 km für brutto 21420 €, Mwst. (3420 €) ausweisbar) kaufen, welcher dann dem Privatvermögen zugeordnet werden soll.

Annahme: 25000 km pro Jahr, private Nutzung 55%, betriebliche Nutzung 45%

Die Betriebsausgaben für die betriebliche Nutzung sollen nicht mit der 0,30 € Kilometerpauschale, sondern anhand der tatsächlich entstandenen Kosten je Kilometer geltend gemacht werden. Hierfür würde ich ein Fahrtenbuch führen und die laufenden Betriebskosten (Treibstoff, Reparaturen, Kfz-Steuer, Versicherung etc.) + Abschreibungen festhalten.

Gesamtkosten / Jahresgesamtkilometerlaufleistung = tatsächliche Kosten je km Betriebsausgaben = tatsächliche Kosten je km x Kilometer der betrieblichen Nutzung

Fragen:

1) ist die oben beschriebene Vorgehensweise so korrekt?

2) Kann das Fahrzeug, da es bereits 4 Jahre alt ist, über 2 Jahre abgeschrieben werden, demzufolge also 10710 € pro Jahr?

3) geplant ist das Fahrzeug nach 12 -24 Monaten zu veräußern und wieder einen ähnlichen Gebrauchtwagen anzuschaffen. Kann durch dieses Vorgehen immer wieder erneut eine Abschreibung von plusminus 10000 € (je nach Anschaffungswert ) pro Jahr angesetzt werden? Da sich das Kfz im Privatvermögen befindet stellt der Verkaufserlös ja keine Betriebseinnahme dar.

4) kann bei dieser Vorgehensweise ggf. die Vorsteuer für den Fahrzeugkauf bzw. für die laufenden Betriebskosten geltend gemacht werden?

4.1) müsste dies dann anteilig analog zur betrieblichen Nutzung erfolgen?

4.2) wäre dies überhaupt sinnvoll?

Vielen Dank vorab.

Grüße amonitas

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Muss man die Mehrwertsteuer zzgl. zur Selbstbeteiligung nach einer Reparatur über die Vollkaskoversicherung bezahlen?

Hallo,

nach einem selbstverschuldeten Auffahr-Unfall habe ich mein Auto in einer KfZ-Werkstatt Instand setzen lassen. Den Schaden habe ich zuvor der Versicherung gemeldet, worauf hin es auch eine entsprechende Schadensnummer gab. Das Autohaus hat dann nach vereinbartem Termin den Schaden repariert und die Reparatur direkt mit der Versicherung abgewickelt. Die Selbstbeteiligung i.H.v. 300.-€ habe ich direkt bei Abholung des Fahrzeuges im Autohaus bezahlt. Nun habe ich mit der Post eine Rechnung über die komplette Mehrwertsteuer der ganzen Schadenssumme (>600€!!!) erhalten. Das kann doch wohl nicht wahr sein? Ist das schonmal jemandem passiert? Was kann der Grund hierfür sein?

Vielen Dank für eure Antworten!

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