18 jähriger will wegen Problemen mit den Eltern von ausziehen wurde aber in der Ausbildung vom Chef gekündigt. Welche Möglichkeiten hat er?

2 Antworten

Das hört sich etwas durcheinander an, aber ich versuche trotzdem einmal, dahinter zu steigen.

Mit Abbruch der Ausbildung verfällt der Anspruch auf Kindergeld, allerdings kann es auch Übergangszeiten zwischen zwei Ausbildungen geben. Das muss man mit der Kindergeldkasse klären.

Haben denn die Eltern schon eine Aufforderung erhalten, das Kindergeld zurückzuzahlen? Um etwas Frieden in die familiäre Situation zu erhalten, sollte er von seiner Aushilfstätigkeit etwas Kostgeld abführen. Als Eltern würde ich erwarten, dass er sich an den Haushaltskosten beteiligt.

Wenn er eine eigene Wohnung hat, kann er versuchen, Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) bei der Arbeitsagentur zu bekommen. Ich würde dort einfach mal einen Beratungstermin in Anspruch nehmen. Zusätzlich oder alternativ könnte man Wohngeld beantragen.

Das dann wieder zustehende Kindergeld könnte man direkt an sich auskehren lassen.

Dein Freund sollte sich in seinem Verhalten mal gründlich ändern, denn ansonsten wird er immer wieder massive Probleme bekommen. Beantragen kann er viel, aber ob er etwas bekommt, das steht auf einem anderen Blatt.

Das Kindergeld hat er seinen Eltern nur dann zurückzuerstatten, wenn diese das Kindergeld zurückzahlen müssen und sie ihm dieses zur Verfügung gestellt haben.

Primär müssen seine Eltern für seinen Unterhalt aufkommen - soweit sie dies finanziell können und er noch in der ersten Ausbildung ist.

"Verzicht" der Kindergeldberechtigen auf Kindergeld / Anspruch verfallen?

Hallo liebe Nutzer,

ich hoffe ich kann hier vorab einige Antworten oder Ratschläge zu meinem Problem erhalten. Hier der Sachverhalt.

Mein persönliches Verhältnis zu meinen Eltern ist leider nicht gut, auf die Gründe ect. möchte ich hier nicht eingehen. Im Jahre 2010 stand ich am Ende meiner Ausbildung und bin volljährig geworden, das Verhältnis zu den Eltern war damals am Schlimmsten.. Laut Auskunft meiner Mutter haben meine Eltern das Kindergeld für die Monate April, Mai, Juni und Juli gekündigt gehabt. (obwohl der Anspruch aufgrund meiner Ausbildung und meines Einkommens bestanden hat und das Kindergeld auch gezahlt wurde). Aus welchen Gründen ist mir bis heute noch unverständlich, da ich kaum Kontakt zu meinen Eltern habe. Nun habe ich über die Möglichkeiten eines Abzweigungsantrages gelesen und diesen auch beantragt (im April 2010 bin ich von meinen Eltern weggezogen und habe auch keinen Unterhalt gefordert oder bekommen). Nach der letzten Auskunft der Familienkasse wird mir allerdings nur das Kindergeld für den Monat Juli überwiesen. Grund dafür ist, dass meine Eltern das Kindergeld für die Monate April, Mai, Juni erhalten haben und wieder zurücküberwiesen haben. Den Bescheid dazu habe ich leider noch nicht erhalten, werde aber auf jeden Fall Einspruch erheben. Meine Frage: Stimmt das denn überhaupt was die Familienkasse sagt? Nach studenlangen Recherchen konnte ich keine Antwort auf diese Frage finden. Kann man denn überhaupt auf das Kindergeld verzichten? Verfällt der Anspruch durch Rücküberweisung. Das würde heißen man hat das Kindergeld an die Familienkasse "verschenkt". Das kann ich mir einfach nicht vorstellen. Leider konnte ich auch keine ähnlichen Urteile dazu finden. Ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Vorab Vielen Dank an alle die einen kontruktiven Beitrag verfassen.

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