150.000 EUR anlegen

2 Antworten

Auf den Horizont von 2-3 Jahren sind Immobilien zu riskant. Das ist eine langfristige Geldanlage, aber Du weißt ja wohl noch gar nicht, was nach dem Studium kommt.

Ich würde Dir dringend empfehlen, einen Finanzberater oder mehrere von der Sorte aufzusuchen. Sammle Vorschläge und stelle Dir die Frage, was denn wirklich logisch und schlüssig erscheint, aber auch einer kritischen Überprüfung standhält.

Wahrscheinlich ist durch den kurzen Anlagezeitraum der Raum an Optionen eingeschränkt. Du wirst also wahrscheinlich einen Teil in Tagesgeld anlegen (1,25-2% p.a.), um liquide zu bleiben, und einen Teil in zwei bis drei konservative Mischfonds mit geringer Volatilität stecken, die auf einen Zeitraum von ca. 5 Jahren angelegt werden. In der aktuellen Lage kann man auch eine kleine Portion in einen Aktienfonds (Europa oder Welt) stecken.

Nach dem Studium wirst Du sehen, wo es Dich wirklich hintreibt... dort kann man dann über Immobilien nachdenken. Dann wäre auch das Darlehen der Eltern interessant.

Hallo,

  1. zuerst einmal würde auch ich raten, einen Finanzberater zu konsultieren. Es gibt genug Optionen, das Geld auch für kürzere Zeiträume so anzulegen, dass es auf jeden Fall mehr Zinsen bringt, als das Girokonto. Neben Bank und Fonds-Produkten gibt es auch noch andere Alternativen.
  2. In Immobilien investieren, heißt nicht unbedingt, darin zu wohnen. Wohnimmobilien in guten Lagen, mit Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe, werden immer gefragt sein - wenn wir mal von Ausnahmesituationen wie den Immobilien rund um Fukushima absehen... ;-) Allerdings sind das Investitionen, die länger laufen sollten, als zwei Jahre.
  3. Direkt nach dem Studium würde ich mir kein selbstgenutztes Wohneigentum zulegen. Der Beruf kann einen in den nächsten Jahren sonstwohin verschlagen, dann stehen Sie mit Ihrer Immobilie ggf. ziemlich blöd da und müssen möglicherweise schnell verkaufen oder vermieten - beides ist nicht optimal für möglichst gute Einnahmen.
  4. Ein Teil des Geldes sollte auf jeden Fall frei bleiben - als Reserve für Notfälle. Da geht auch ein Tagesgeldkonto.
  5. Zu guter Letzt: Wenn Ihnen hier jemand besonders positiv aufgefallen ist, können Sie diesen Berater hier ja auch direkt kontaktieren (Freundschaftsanfrage im Profil) - es spricht nichts dagegen, einmal nachzufragen, ob er vielleicht aus Ihrer Gegend kommt. Er wäre dann ja zumindest kein wildfremder Berater mehr. :-)

MfG

Jürgen Schnitzler

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