150.000,-€ Eigenkapital Geschäftsideen?

7 Antworten

Ganz heißes Pflaster. Gastronomie ist schwierig. Restaurant der Luxusrichtung ist besonders schwierig. hängt sehr vom Koch ab. Ein guter Koch ist nicht billig.

Die Spitzengastronomie klagt, weil die Spesenkonten immer mehr zusammengestrichen werden.

Natürlich hat @'Alarm67 recht, dass man zur Zeit vermutlich das eine, oder andere Restaurant übernehmen kann, aber die richtig guten, überstehen auch die Krise, sind also nicht zu verkaufen.

Ich hätte da eine andere Idee für Dich. Warst du schon mal in Italien? Da gibt es die "Tavola Calda" sehr häufig. Kleine Restaurants, kleines Angebot, preisgünstig, schmackhaft. So etwas wie Vaipiano, aber weniger groß und häufiger (praktisch täglich) wechselndes Angebot. Dafür mit einer Vorspeisentheke.

Gelegen in Geschäftsgegenden. Wir hatten eines schräg gegenüber von der Bank in der ich in Rom gearbeitet habe. Wir waren täglich dort zum Mittag und nachmittags, oder Vormittags noch auf einen Espresso.

Das verbunden mit einem Bringdienst.

Durch die Pandemie stehen in Berlin, Hamburg und anderen Städten mit gutem Unternehmen einige Standorte leer.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Steuerbevollmächtigtenprüfung 1979, Steuerberaterprüfg .1986

Danke Ihnen! Das ist auch eine gute Idee und genau nach so einem Komentar habe ich auch gefragt.

Ein kleines Restaurant oder ähnliches wäre ja wessentlich einfacher. Ich danke Ihnen. Ich werde noch mit verschiedenen Berater in Kontakt kommen und gucke, wofür ich mich entscheide.

0

Das Wirtsehepaar von unserem Sportheim hat im Dezember aufgehört und wir suchen einen neuen Pächter. Lechelgarten in München beim TSV Moosach.

Wenn du halbwegs ein Konzept hast, ist es eine traumhafte Gelegenheit mit Grundrauschen aus den Sportveranstaltungen im Sommer, vielleicht auch Catering der Schule (wie das der letzte Pächter gemacht hat) und einem sehr ausbaufähigen Lokal und einem schönen Garten. Auch saisonale Events und viele Geburtstage.

Die Pacht ist vernachlässigbar und alle warten nur darauf, dass da wieder etwas kommt. Die Sportvereins-Leute wären für das Grundrauschen.

Nur passt das ganze auch sehr gut für die Luxus-Richtung. Es ist mitten in einer der teuersten und besten Gegenden Münchens. Sehr reiches Publikum. Man müsste sich nur ein Konzept überlegen, durch das sich die einen (Sportler) und die andern Gäste nicht begegnen, was im Garten einfacher wird als in der Gaststätte.

Sonst macht Jan Hartwig (drei Sterne) - vom TSV einen Steinwurf entfernt im Schlossrondell - ein Pop-Up-Restaurant auf, das er im Sommer für das Raethenhaus in der Luisenstraße wieder verlassen wird. Merkst du was? Da wird ein Lokal mit ziemlich gut eingerichteter Küche am Schlossrondell frei. Vielleicht ist das ja was für dich. Allerdings reichen da die 150 T€ vielleicht mal für die Messer. Ich empfehle dir den Lechelgarten.

Danke Ihnen, aber wie Sie schon meinten, werden meine 150T € da wohl nicht ausreichen. Ich werde mir gleich jedoch im Internet diese Gewerbefläche angucken

0
@Kipa776

Ich würde als 21-jähriger Nicht-Koch ohne ernsthaft Erfahrung gar nicht daran denken, dass ich in die Fußstapfen eines Sternekochs treten will.

Der Lechelgarten ist genau richtig und andere bringen nur Schulden mit. Da bist du mit 150 T€ und dem Willen, zu Arbeiten und Geld zu verdienen genau richtig. Der Vorteil bei einem Vereinslokal ist die geringe Pacht. Das schafft Zeit und Möglichkeiten.

Es ist keine Gewerbefläche sondern ein Vereinslokal. Bei so was kann man schon im ersten Monat mehr einnehmen als ausgeben. Mit etwas Fleiß wird man stinkreich.

0

Dein Abitur mit kaufmännischer Richtung und Dein Aushilfsjob bedeuten einen Bodensatz von dem Wissen, dass man benötigt, um einen Gastronomiebetrieb zu führen. Im Luxussegment steht und fällt alles mit dem Küchenchef und seiner Mannschaft - und die sind begehrt und daher auch schnell mal weg, was machst Du dann? Auf die Schnelle neues Personal zu finden, welches einem Luxusrestaurant angemessen ist (! Die Leute müssen was von ihrem Beruf verstehen, im Sternerestaurant kannst Du keine Studenten als Aushilfen einsetzen), ist derzeit mehr als schwierig - und wenn Du das über die Bezahlung schaffst, bleibt für Dich nichts übrig. 150.000 € sind da nicht viel, das ist schnell weg.

Ich kenne einen Gastronomen, der solch ein Haus führt. Der ist aber selbst Koch, und kein schlechter - wenn dem das widerfährt, stellt er sich selbst an den Herd, bis er wieder jemanden gefunden hat, und das war in den letzten Jahren mehrmals der Fall. Mein Tipp daher: investiere erst mal Zeit - in eine ordentliche Ausbildung!

In Zeiten der Pandemie kann man bestimmt ein Schnäppchen machen und sich irgendwo günstig beteiligen oder günstig ein bestehendes Restaurant übernehmen.

Aber die Pandemie birgt natürlich auch Risiken für Dich! Dein Kapital könnte schneller weg sein als Du gucken kannst.

Jetzt ein Gastro- Unternehmen zu gründen währe Wahnsinn. Nein, damit muss man auf jeden Fall warten, bis die Pandemie vorbei ist. Dein größtes Problem wird sein, Personal zu rekrutieren. Alle die im Gastro Bereich gearbeitet haben, sind mittlerweile woanders beschäftigt. Hinzu kommt, das Du keinerlei Erfahrung hast. Deine Kellner-Erfahrung betrifft ja nur das Bediehnen der Gäste. Führungserfahrung hast Du keine auch nicht was Kalkulation betrifft.

Was möchtest Du wissen?