15 Minuten vor und nach Arbeitszeit ohne Bezahlung ?

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Das ist ziemlich dünnes Eis, auf das sich hier Arbeitgeber oder Steuerbüro begeben.

Das Steuerbüro deshalb, weil es keine solche Rechtsauskunft geben darf. Der Arbeitgeber, der (wenn er das Steuerbüro nur vorgeschoben hat) schon im Bereich "Betrug" ist.

Es gibt einzelne Entscheidungen, nach denen das Umziehen vor und nach der Arbeit nicht zur Arbeitszeit gezählt werden braucht. Dies kann aber keinesfalls in der genannten Weise verallgemeinert werden.

In der Fima, in der ich damals tätig war, wurde diese unentgeltliche Mehrbelastung auch im Arbeitsvertrag festgehalten.

Ich weiß nur nicht mehr, ob der Tarifvertrag das auch aussagte.

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Steht mir Bezahlung zu?

Ich habe am 10.8. einen 450.-- € Job angefangen. Nachdem ich gleich am 1. Tag Überstunden machen mußte und mir nicht wie vereinbart der Donnerstag als Arbeitstag genehmigt wurde.

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Weiter meinte sie, dies wäre keine Arbeitszeit, sondern nur eine Einweisung in die Abläufe des Büros.

Ist dies Rechtens? Muss ich auf meine Bezahlung verzichten?

Vielen Dank für Rückmeldungen

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Minijob auf 450 Euro-Basis der eine monatliche Geschäftsreise vorsieht - wer zahlt wie die monatlichen Reisekosten damit ich nicht draufzahle?

Guten Tag! Ich werde demnächst einen Nebenjob zusätzlich zu meinem Teilzeitjob (4 Tage/Woche) antreten, der einen vollen Arbeitstag in der Woche vorsieht und zusätzlich etwa ein Wochenende im Monat, an welchem ich geschäftlich in eine andere Stadt fliegen muss (600km Entfernung).

Normalerweise würde ich für die vier Arbeitstage im Monat 450 Euro netto bekommen. Die Kosten für Flug, Hotel und Co belaufen sich für das Geschäftsreisewochenende jedes Mal auf etwa 320 Euro – das sind also die monatlich anfallenden Reisekosten (130 Euro Hotel, 130 Euro Flug, 40 Euro Parkgebühr für Parken mit dem PKW am Flughafen, da ich nicht öffentlich fahren kann, 10 Euro Benzingeld für die Fahrt zum Flughafen und zurück und 10 Euro für die Fahrkarte für die öffentlichen Verkehrsmittel vor Ort) . Die Arbeitszeit an dem Wochenende selbst beträgt nochmal etwa 8 Stunden extra zusammengefasst.

Ich würde also monatlich 40 Stunden in diesem Nebenjob arbeiten - von der Zeit, die ich rein jobbedingt im Auto und Flieger verbringe mal abgesehen. Eigentlich dachte ich, wir regeln das mit einem 450-Euro-Minijob, sodass ich 450 Euro netto bekomme und das nicht versteuern muss (auch wenn dann die Arbeitszeit am Wochenende unbezahlt wäre...).

Jetzt stellt sich aber die Frage: Wie macht man das dann mit den 320 Euro Reisekosten? Ich bräuchte ja netto 770 Euro (450 Euro Lohn + 320 Euro Reisekosten) damit ich keinen finanziellen Verlust mache durch die monatliche Geschäftsreise. Das wären allerdings fast 1600 Euro brutto zusätzlich zu meinem bisherigen Bruttogehalt meines Teilzeitjobs und das wäre natürlich für eine 20%-Stelle für 1x/Woche zu viel.

Wie kann der Arbeitgeber das lösen, dass ich auf mein Minimum von 450 Euro netto komme für den einen Arbeitstag pro Woche und nicht die Reisekosten von 320 Euro monatlich selbst tragen muss? Und wie könnte die Arbeitszeit an diesem einen Wochenende monatlich noch zusätzlich bezahlt werden, damit ich nicht das Wochenende umsonst arbeiten muss?

Den zukünftigen Arbeitgeber habe ich noch nicht gefragt, wie er sich das vorstellt. Bisher steht nur fest wie die Arbeit ablaufen wird. Aber ich möchte hier schon einmal nachfragen, damit ich in der Vertragsverhandlung Ahnung von dem Thema habe... Am Ende ist so ein Jobmodell auch gar nicht möglich, wenn der Arbeitgeber nicht für eine 20%-Stelle 1600 Euro brutto löhnen will :(

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Probetag unbezahlt - Absage

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