1 Zimmer-Appartment in Erbgemeinschaft geerbt. Wie wird vom Jobcenter das Vermögen beurteilt?

1 Antwort

Deine Nettomieteinnahme, also Miete abzüglich Kosten und dann 1/2, wird Dir als Einkommen angerechnet.

Das ist es.

Man kann Dich/Euch nicht zwingen, die Wohnung zu verkaufen.

Aber natürlich wird Dein Einkommen daraus angerechnet.

Vielen Dank an wfwbinder, habe die Unterlagen (Erbschein, Grundbuch, Mietvertrag) beim Jobcenter vor Antragstellung auf Veranschlagung als Vermögen/Schonvermögen zur Prüfung eingereicht. Hier die selbe Antwort. Solange ein Miterbe mit dem Verkauf, Beleihung ect. nicht Einverstanden ist und dies schriftlich darlegt, kann das Vermögen nicht als verwertbar ausgelegt werden. Die Mieteinnahmen werden 50% als Einkommen vom ALG2 abgezogen.

(Dieses zur Info für ähnliche Fälle)

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Haus und Grund getrennt eingetragen. Was muss beim Verkauf beachtet werden?

Meine Frau hat von ihrem verstorbenen Vater ein Grundstück geerbt. Die Erbengemeinschaft zusätzlich nur noch ihre Schwester, da er bereits geschieden war. Das Grundstück gehörte ihrem Vater, das Haus haben beide Eltern zusammen gebaut und sind für das Haus auch beide im Grundbuch eintragen. Zu DDR Zeiten war es möglich Haus und Grund separat einzutragen. Nun musste ihr Vater 2007 das Grundstück im Sinne einer einer Rückübertragung erneut gekauft werden. Im Grundbuchauszug steht nun nur noch ihr Vater als Eigentümer.

Wir möchten das Grundstück nun verkaufen, wissen aber nicht so recht was nun mit der Mutter passiert oder passieren muss. Im Scheidungsurteil ist übrigens nichts dazu erwähnt.

Gruß und vielen Dank.

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Schwester von geerbten Haus auszahlen - welcher Betrag ist fair?

Hallo,

die beiden Schwestern A und B haben von deren Großtante gemeinsam zu je 50 % ein Haus geerbt.

Das Haus ist recht alt (BJ 1960 und ziemlich renovierungsbedürftig. Es hat beispielsweise keine Zentralheizung, feuchter Keller, schimmlige Wände usw). Allerdings ein relativ großes Grundstück mit 800 qm.

Ein Verkauf kommt für beide Schwestern nicht in Frage, das Haus soll in Familienbesitz bleiben. Auch eine Vermietung ist nicht gewollt.

Da der Erbfall eher plötzlich eingetreten ist und die Schwestern noch relativ jung sind (Anfang 20) haben beide keine finanziellen Rücklagen.

Durch die entfernte Verwandtschaft liegt alleine die Erbschaftssteuer bei 60.000 €.

Schwester B hat kein Interesse das Haus zu behalten und/oder selbst dort einzuziehen und könnte es sich auch nicht leisten (weder die laufenden Unterhaltskosten, noch könnte sie die finanziellen Mittel aufbringen um ihre Schwester auszuzahlen).

Deshalb hat Schwester A die nötigsten Renovierungsarbeiten durchführen lassen und ist in das Haus eingezogen. (Schwester A ist finanziell auch ein wenig besser aufgestellt, da sie einen besser bezahlten Job hat.)

Der Plan war von Anfang an, dass Schwester A also Schwester B ausbezahlt da es für beide die ideale Lösung ist.

Schwester A bezahlt für Schwester B deren Anteil der Erbschaftssteuer (also 30.000 €) plus einen Betrag X.

Wie hoch sollte dieser Betrag X nun ausfallen? Zahlt man sich unter Geschwistern in solch einem Fall tatsächlich 50 % des Marktwertes aus? Das Haus ist durch das Alter nicht mehr viel wert und muss innerhalb der nächsten Jahre sehr umfangreich saniert werden, damit es nicht "auseinanderfällt".

Durch den Zustand des Hauses möchte Schwester A keine "Unmengen" an ihre Schwester bezahlen, Schwester B möchte aber natürlich auch nicht zu wenig bekommen.

Gibt es hier User mit ähnlichen Situationen? Welcher Betrag wäre hier angemessen? Im Bekanntenkreis haben wir uns durchgefragt und dort war keiner dabei, der seinem Geschwister 50 % vom tatsächlichen Marktwert gezahlt hat (oder andersherum bekommen hat). Aber was wäre dann ein fairer Betrag unter Geschwistern, denen der Erhalt und Familienbesitz des Hauses sehr am Herzen liegt?

Bei wem könnte man sich da erkundigen? Beim Notar oder Anwalt vielleicht?

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Erbe von Halbschwester?

Guten Tag! Mein Vater hatte schon zwei Toechter aus erster Ehe und war geschieden, als ich als Tochter seiner zweiten Lebensgefaehrtin (keine Heirat) geboren wurde. Sowohl unser Vater wie die Mutter meiner zwei Halbschwestern sind seit wenigen Monaten (kurz nacheinander) verstorben. Nun ist leider auch eine meiner Halbschwestern ploetzlich verstorben. Letztere war nicht verheiratet, hatte keine Kinder und auch kein eigenes Vermoegen, aber hatte natuerlich kuerzlich von ihren beiden verstorbenen Eltern geerbt. Ich moechte wissen, ob ich nun von meiner verstorbenen Halbschwester einen Teil von diesen Ebanteilen ihrer Eltern erbe, und wenn ja, zu welchem Anteil mit der noch lebenden (vollbluetigen) Schwester der Verstorbenen. Uebrigens war unser Vater Italiener und lebte in Italien, in seinem Fall gilt also das italienische Erbrecht. Hierueber kann ich mich anderweitig informieren, meine Frage gilt also insbesondere dem Erbanteil, den meine Halbschwester von ihrer (mit mir nicht verwandten) Mutter geerbt hatte, die Deutsche war und in Deutschland wohnhaft war, aber ausser einer Wohnung in Deutschland noch eine in Italien besass. Ich hoffe, diese vertrackte und wohl eher ungewoehnliche Lage einigermassen verstaendlich ausgedrueckt zu haben. Vielen Dank!

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Tod meines Vaters. Ich bin einfach übergangen worden.

Vor 5 Jahren starb mein Vater. Mein Bruder wurde daraufhin als Erbe der gemeinsamen Firma meiner Eltern eingesetzt. Dafür muss er bis an das Lebensende meiner Mutter eine Rente an sie bezahlen. Das alles habe ich (Schwester ) nur mündlich von meinem Bruder und Mutter erfahren. Ich weiß weder, welches Vermögen an meinen Bruder über ging noch was die Firma lt. Bilanz und Jahresumsatz wert war. Mein Bruder hat sich nun innerhalb der letzten 5 Jahre 3 neue Autos(Limosines) und 2 Imobilien in München Zentrum gekauft. Seine Frau arbeitet nicht und meine Mutter bekommt seither monatlich ihre Zahlung von meinem Bruder überwiesen. Jeder kann sich also denken, wieviel die Firma in etwa abwirft. Meine Mutter wiederum wohnt in ihrer eigengenutzten Imobilie (3 Zimmer mit Balkon) München Zentrum. Seit dem Tod meines Vaters wird mir immer wieder mündlich versichert, dass ich einmal diese Wohnung erben werde als Ausgleich, weil es ja doch ein wenig ungerecht abläuft. Mein Vater hat sich leider um dies nicht mehr gekümmert. Nun meine Frage: Ist es sehr verwerflich von mir, meine Mutter darauf zu drängen mir ihre Imobilie zu überschreiben? Sie hat natürlich das Wohnrecht so lange sie möchte. Kann ich auch von ihr verlangen, dass sie sich auch in Zukunft um die Instandhaltung der Wohnung kümmert? Ich könnte mir dies nicht leisten. Vielen Dank für Ihren Rat. S.

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