1%-Regelung bei Dienstwagen/ Pkw im Betriebsvermögen und Fahrverhalten

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ist die Anwendung der 1%-Regel korrekt? - ja ist mit der 1%-Regelung alles abgegolten für die Privatnutzung aus steuerlicher Sicht? - ja Wenn dem so ist, dass die Regelung überall ok ist, dann ist im Detail der Vorteil gross oder klein (aus Sicht einen Dienstwagennutzers). - groß

Danke

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Das ist eben die Wirkung von Pauschalen. Die können gut, oder weniger gut sein. Ein Geschenk, oder eine Last.

Wer sich benachteiligt wähnt, kann ja Fahrtenbuch führen. Wer sich die Arbeit ersparen will, der nimmt eben die 1 % Regelung.

Wer zweifelt möge nachrechnen.

Kaufpreis sagen wir 30.000,-. zu versteuern pro Jahr 3.600,- Euro.

Alternativ, einen Wagen privat kaufen. Selbst wenn wir nicht mit Abschreibung, sondern mit den vermutlichen Wertverlust rechnen, ist der schon so hoch, wenn nicht höher als der Betrag, der der Besteuerung unterworfen wird. von den übrigen Kosten nicht zu reden.

Es ist fast immer billiger, als der Kauf eines Privatwagens.

verstehe. Regelung ist Regelung. Was im Detail dahinter steckt, spielt keine Rolle. Das wollte ich nur sicher wissen, weil mich das erstaunt hat.

Ein Fahrtenbuch ist eine Alternative, ja - wenn auch oft mit sehr viel Aufwand :)

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@kids111

Ja, aber wenn man unter die 1 % gehen würde, wäre es vermutlich in die andere Rcihtung ungerecht udn die GRünen und Linken jammern ja schon wegen der 1 % - REgelung.

Ausserdem gibt es ja Geräte, die einem das mit dem Fahrtenbuch praktisch abnehmen.

EinZusatzsprogramm zum Navi und das Fahrtenbuch wird praktisch automatisch geschrieben. hat dann spogar den Vorteil, dass die Reisekostenabrechnungen einfacher werden.

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Tankbelege für Firmenwagen von der Steuer absetzen?

Hallo,

ich arbeite im Moment an meiner Steuererklärung und bräuchte Hilfe.

Ich habe einen Firmenwagen und werde jeden Monat besteuert nach der 1% Regelung und nach den Kilometern (PKW Wert 410€ + PKW KM 492€). Mein Arbeitgeber zahlt mir nur die Fahrten zum Kunden. Den Arbeitsweg muss ich selber bezahlen. Das sind im Monat ca. 150€ nur für Diesel + Wäsche, Scheibenmittel, usw.

Jetzt meine Fragen:

  1. Laut Steuererklärung kann ich ja die einfache Fahrt mit 0,30€/Kilometer absetzen. Kann ich zusätzlich noch die Tankkosten laut Belege, Waschkosten, etc. von der Steuer absetzen?
  2. Wenn ja wie und wo kann ich in Anlage N diese Kosten eintragen?
  3. Braucht das Finanzamt irgendwelche Dokumente/Bescheinigungen von mir außer die Belege?

Ich danke euch schon mal vorab für eure Hilfe.

Gruß

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Versteuerung Dienstwagen private Nutzung

Guten Abend,

ich werde meinen Arbeitgeber wechseln und bekomme einen Dienstwagen, den ich auch privat nutzen darf. Darüber hinaus habe ich noch ein privates Fahrzeug.

Nun zu meinen Fragen:

Den Firmenwagen werde ich (bzw. meine Frau) ausschließlich privat nutzen und ich werde damit nicht zur Arbeitsstätte fahren. Natürlich werde ich deshalb den Dienstwagen pauschal nach der 1% Regelung versteuern.

  1. Kann ich jedoch auf dei pauschale 0.03% Regelung für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte verzichten, da ich diese Strecke ja auch nicht fahre? (Ich würde entsprechend die Entfernung beim Arbeitgeber auf 0,0km setzten lassen und ggf. ein elektronisches Fahrtenbuch in den Wagen zum Nachweis einbauen)

2. Die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte werde ich ausschließlich mit meinem Privatauto durchführen. Kann ich dann dafür aber trotzdem die "Entfernungspauschale" von 0,30€ pro km steuerlich geltend machen?

Vielen Dank für Eure Antworten, Fabian

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Steuergerechtigkeit bei Dienstwagen bei Konzernen und Einzelunternehmern

ich hatte in der letzten Woche 2 Diskussionen, die mich stirnrunzelnd staunen liessen:

da ist eine Angestellte in einem Konzern, ein grosser Autoproduzent, von dem sie einen Dienstwagen bekommt und über die 1%-Regelung versteuert. Fakt ist: sie fährt keine Tausend km p.a. dienstlich mit dem Wagen.

Dann ist da er Einzelunternehmer, bei dem jedes Jahr diskutiert wird, ob sein Dienstwagen immer noch im Betriebsvermögen ist und ob die 1%-Regelung passt oder doch das Fahrtenbuch stimmt. Ein Bekannter wurde nun verdonnert, seinen Pkw ins Privatvermögen zu nehmen, weil er den Wagen zu wenig beruflich einsetzt.

Ist das gerecht? Wie kann die Politik das so gestalten, so ungerecht? Oder ist es nur für mich ungerecht und erklärbar?

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Darf man unterjährig vom Fahrtenbuch umsteigen auf 1 Prozent Regelung beim Dienstwagen?

Oder muß man, einmal entschieden, dabei bleiben wie man abrechnet?

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Gibt es Grundregeln, wann sich die 1%-Regelung ggü. Fahrtenbuch lohnt?

gibt es Grundregeln, wann sich ein Fahrtenbuch ggü. der 1%-Regelung bei einem Dienstwagen lohnen kann? Ich denke an Aspekte wie

  • km-Leistung mind. 15.000 km p.a.
  • Vollkosten mind. 2% des Neuwagenpreises
  • Privatanteil bei max. 20%
  • etc.

Kann man hier Richtwerte anführen, die die Entscheidung erleichtern, ob Fahrtenbuch oder nicht?

Oder gibt es die nicht und man muss individuell rechnen?

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Frage zum Fahrtenbauch....

Es wird ja immer wieder angeraten als Selbstständiger, der seinen Dienstwagen auch privat nutzt auf jeden Fall ein Fahrtenbuch zu führen, da es in fast allen Fällen steuerlich besser steht als die 1%-Regel.

Ich persönlich finde es allerdings als sehr unangenehm, bei jedem Fahrtantritt und Fahrtende erst einmal das Fahrtenbuch aus dem Handschuhfach zu holen und entsprechendes einzutragen. Vor allem im Winter, wenn man spät abends nach hause kommt. Es ist kalt und dunkel, man hat hunger und ist müde - dann ist es echt eine Last, die ganzen Namen und Adressen, km-Stand, Zeit usw. einzutragen.

Deshalb meine Fragen:

1.) welche sinnvolle Möglichkeiten gibt es zum Fahrtenbuch? (und wenn ich mit viel weniger Aufwand nur 2/3 meiner Fahrtkosten absetzen könnte würde ich das als sinnvoll bezeichenen)

2.) Angenommen ich würde kein Fahrtenbuch führen und am Jahresende meine gesch. gefahrenen km nachvollziebar (also genau dokumentiert) selbst schätzen und die Kosten in der Steuererklärung angeben. Würde ich dann bei Nachfrage nach dem Fahrtenbuch (das ich ja nicht geführt habe) seitens des FA ärger bekommen (also ordnungswiedrig oder gar strafrechlich) oder würden mir die Fartkosten einfach nur nicht angerechnet werden?

Anmerkung: ich fahre oft mehrere Monate (beinahe) die selbe Route, die jeweils gröstenteils die selben Kunden beeinalten.

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